"Jeden Tag steht ein Dummer auf" galt halt auch schon vor hunderten Jahren: zusammengedichtetes Gesundheitsversprechen + merkwürdiges Produkt = Profit.
Europa diskutiert über eine gemeinsame nukleare Aufrüstung. Aber wie soll man so die übrige Welt glaubwürdig von Atomwaffensperrverträgen überzeugen?
Sehe nicht, wie Europa die Verantwortung dafür tragen soll, dass die Glaubwürdigkeit von Atomwaffensperrverträgen erodiert ist.
Das Kernproblem sind die großen Atom- und Vetomächte, die einerseits nach ihrem Gusto konsequenzenlos Kriege gegen nicht nuklear bewaffnete Staaten führen, andererseits aber auch ihren Verteidigungszusagen nicht mehr nachkommen wollen. Ein Europa, das einerseits einen Angriffskrieg durch eine Atommacht erlebt, andererseits von der anderen Atommacht aber nicht mehr glaubwürdig geschützt wird, kann gar nicht anders, als dann selber über eigene Atomwaffen zu diskutieren. Und das ist auch kein rein europäisches Problem: in Zeiten, in denen sich die "großen Atomhegemone" immer weniger um den Interessenausgleich mit den Nicht-Atom-Staaten scheren, bleibt nur das eigene Nachziehen zur Verteidigung der eigenen Interessen.
ein Parteiverbot würde ja auch keine Nachfolgepartei verhindern.
Ein Parteiverbot erschreckt sich explizit auch auf Nachfolgeorganisationen.
Für uns mag das Abschreckung sein, für die ist das Ansporn..
"Der Westen nutzt seine mediale Hegemonie, um eine multipolare Welt zu verhindern. Russland wehrt sich mit diesem Gesetz nur, weil es nicht das Schicksal der anderen, als "Farbenrevolutionen" beschönigten Unterjochungen erleiden will."
So vielleicht?
Stell dir vor, du hast ein Überschallpassagierflugzeug, aber keine* Route, um es zu nutzen..
*Passagierbetrieb gab es nur auf der Stecke Moskau - Almaty, was natürlich nicht wirklich dem Glanz gerecht wurde, dem man diesem Flugzeug eigentlich zudachte. Nach 100 Flügen war dann Schluss.
Es macht dann Sinn, wenn man sich überlegt, dass diese Frau ausschließlich im Interesse der großen Stromkonzerne agiert.
The 70 euro soft-ceiling was a massive raise to fund new reactors, it used be ~40 euro’s for 25% of power and they ran fine on that.
They didn't run fine on that at all. The blanket 45€ cap ensured very cheap electricity in France, but also led to EDF being indebted by approx 65 billion € in 2022.
That's when the French state decided to fully step in and increased their share in the company from 80ish to 100% for another 10 billion € taxpayers money/national debt. I'd call that a subsidy.
That also means that the debt of EDF is now fully covered by the French state, giving the company more leeway despite being so indebted. That also qualifies as a subsidy.
Further, the planned new EPR2 reactors will include a clause that will guarantee EDF a minimum price. Should prices fall below that, the difference is covered by the French state. That could be a subsidy.
Also, the French state will provide favourable loans and guarantees for the construction of these reactors, giving that EDF themselves don't have the funds to tackle this huge investment. That's a clear subsidy.
Nuclear power in France costs 70 euros/mWh
Yea*, because the French state as the sole owner of EDF told them so. And is providing them with a multitude of subsidies for their activities. Hence, the true costs of nuclear power are hidden with cross-subsidisation.
*Rather, the price can very well exceed 70€, but is then taxed more
They were dreaming of a better future..
Don't be. That judge is the brightly shining beacon showing us what happens when you're cut out of access to US services. A wake-up call for many many people that thought they were safe.
I heard from numerous companies that cite this example specifically when implementing first steps to reconsider how their daily routines would suffer without access to US services.
Wouldn't surprise me if the sanctions agains that judge actually economically backfire.