this post was submitted on 08 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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all 39 comments
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[–] SapphireSphinx@feddit.org 47 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (3 children)

Wann kommen eigentlich die schmerzhaften Reformen für die Mittelschicht mit Privatflugzeug? Alles was ich bisher gehört habe ist, dass sich diese Reformen bisher auf 1.000 Euro mehr pro Monat für Fritze & Co beschränken.

[–] brainwashed@feddit.org 16 points 1 week ago (1 children)

Kerosin ist für ihn doch schon teurer geworden jetzt mach mal halblang

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 1 points 1 week ago (1 children)

Der Spritpreis für seinen Flieger dürfte dem Fotzenfritz egal sein, denn der besitzt ein Propellerflugzeug, das sehr wahrscheinlich kein Kerosin verbrennt, sondern sehr viel teureres Flugbenzin, das soweit ich weiß auch nicht von der Mineralölsteuer ausgenommen ist.

[–] brainwashed@feddit.org 1 points 1 week ago

Oh nein, kein Wunder, dass er so schlecht drauf ist.

[–] Senseless@feddit.org 10 points 1 week ago (1 children)

Die der Bundesrat so eben blockiert hat. Ü

[–] SapphireSphinx@feddit.org 18 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (2 children)

Die der Bundesrat so eben blockiert hat. Ü

Nee, der Bundesrat hat nicht Fritzes 1.000 Euro mehr im Monat blockiert. Der hat Deine 1.000 Euros blockiert. Fritze wird weiterhin gestopft.

[–] Senseless@feddit.org 7 points 1 week ago

Ach, diese Vergütungserhöhung durch die Hintertür die ursprünglich bei 65k jährlich lag? Da hab ich wohl was verwechselt oder nicht mitbekommen.

[–] zaphod@sopuli.xyz 6 points 1 week ago

Die hättest du wahrscheinlich eh nicht bekommen, weil sich die dein Chef lieber selbst in die Tasche steckt.

[–] tja@sh.itjust.works 5 points 1 week ago

Hier gibt's ein paar schmerzhafte Reformen (/Reformvorschläge) : https://feddit.org/post/29559438

[–] lichtmetzger@discuss.tchncs.de 44 points 1 week ago

Ich liebe meine 32h-Woche jeden Tag mehr. Leck Eier, Friedrich.

[–] LeTak@feddit.org 34 points 1 week ago (3 children)

Ich kann mich noch gut an die Proteste erinnern als die Ampel Koalition regiert hat. Wie alle gegen R. Habeck und O Scholz geschossen haben. Und jetzt (Imagine Unabhängige Energie in Zeiten einer Öl Krise, schlimm)? Bei uns ist keiner auf der Straße und schreit das die GroKo weg soll. Ist die online Wahrnehmung anders oder haben die Leute bei uns keine Lust.

[–] SapphireSphinx@feddit.org 27 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (1 children)

Ist die online Wahrnehmung anders oder haben die Leute bei uns keine Lust.

Resignation?

Kannst du dich an die riesigen Demonstrationen erinnern als es um das AfD-Verbot ging und SPD und Union einfach weiter gemacht haben als wäre nichts gewesen während jeder rechtsradikale/-extreme Pups sofort eine Schar an Politikern auf den Plan ruft, die diese "Sorgen und Nöte" jetzt aber mal besonders ernst nehmen müssen?

[–] Tarogar@feddit.org 3 points 1 week ago (2 children)

So in der Art. Bock auf Protest hab ich wohl schon, nur eben auch absolut keine Info wo was stattfindet wo ich hin kann.

Und das unabhängig davon das damals als ich auf eine Demo gegen Rechts gegangen bin von unseren Politikern nur Beifall kam obwohl das eine Handlungsaufforderung an die war.

Proteste sind für den Arsch, solange sie denen, gegen die protestiert wird, nicht weh genug tun. Da können hunderttausende auf der Straße rumlatschen, Schilder hochhalten und Parolen blöken, solange die Parteien weiterhin ihre "Spenden" und die Politiker weiter ihre "Beraterverträge" und Aufsichtsratspöstchen kriegen, weil die Firmen, die ihnen das geben, weiter fett auf Kosten der Allgemeinheit Profite machen, wird das keinerlei Auswirkungen haben.

[–] Takios@discuss.tchncs.de 1 points 1 week ago

Ich finde es auch immer schade, wenn solche Demos nur auf Instagram oder Facebook geteilt werden, da erfahre ich meist auch nur durch Zufall vorher davon...oder halt im Nachhinein aus der Presse...

Aktuell sind die PRÜF Demos denke ich bekanntesten und die heute wieder stattfinden: https://pruef-demos.de/

[–] plyth@feddit.org 6 points 1 week ago

haben die Leute bei uns keine Lust.

Castor Transporte sind regelmäßig gefahren aber es wurde nur einmal im Jahr protestiert.

Der Wechsel von Reddit zu Lemmy, der nur wenige Mausclicks erfordert, zeigt, wie wenig Menschen ohne Vorgaben von sich aus unternehmen.

Ohne Organisation durch Interessensgruppen passiert nichts.

Wer das anders sieht, möge bitte konstruktiv antworten, z.B. mit einem Link zu einer aktiven Bewegung mit Erfolgsaussicht.

[–] Zacryon@feddit.org 3 points 1 week ago

Populismus wird halt hauptsächlich von der menschenverachtenden, also eher rechten, Seite betrieben. Das ist ja auch einer der Katalysatoren dafür gewesen. Das, plus eventuell die ein oder anderen bewusst gesteuerten Berichterstattungen und Medienbeiträge.

[–] Zwuzelmaus@feddit.org 27 points 1 week ago (2 children)

Und? Sehen wir am Montag früh alle Gewerkschaften auf der Straße? Oder wenigstens fast alle?

Der Merz probiert hier eine Salamitaktik, und irgendwann muss jemand laut STOP rufen und ihm feste auf die Finger klopfen, sonst macht er weiter, immer weiter.

[–] SapphireSphinx@feddit.org 7 points 1 week ago (1 children)

irgendwann muss jemand laut STOP rufen

Ich mach bei Massen-Demos mit. Ich bin selbst leider nur völlig ungeeignet das zu organisieren. Dazu fehlen mir Mittel, die nötigen Verbindungen und das Talent.

[–] Obin@feddit.org 3 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Demos bringen nichts. Was du in deiner Freizeit machst interessiert Politiker einen Dreck, das war schon immer so.

Was wir bräuchten wäre einen Generalstreik. Mal ein, zwei Tage, als Warnschuss, dann wäre sehr schnell Ruhe. Aber dazu müsste das Volk halt solidarisch und sich wenigstens in Bezug auf Arbeiterinteressen einig sein. Und das wird schwer in einem Land in dem der dumme Bürger ein ideologisches Schleudertrauma von Jahrzehnten der erst neoliberalen, dann faschistischen Propaganda hat.

PS: Darum fand ich auch die Idee Klimademos als Klimastreik zu behandeln und Freitagmittag zu machen eine sehr gute, die das ganze deutlich aufgewertet hat. Wie zu erwarten war, und was meinen Punkt unterstreicht, haben sich die Politiker auch vor allem über diesen Aspekt aufgeregt, weniger über die Forderungen.

Die Gewerkschaften sind spätestens seit der Schröder-Ära für den Arsch. Die SPD ist mit an der Regierung, da werden die Gewerkschaften einen Teufel tun, denn dann könnte die Drehtür für ihre Funktionäre zugehen.

[–] MCTamTam@feddit.org 24 points 1 week ago
[–] somenonewho@feddit.org 13 points 1 week ago

Wann rufen die Gewerkschaften endlich zu Generalstreiks auf um auf diese Zerstörung aller hart erkämpften Errungenschaften zu verhindern?

... Ach ja das politische Streikrecht ist ja schon lange Opfer der Sozialpartnerschaft geworden...

[–] excral@feddit.org 10 points 1 week ago (1 children)

Mir fehlt in dem Artikel leider die Info, mit wie viel Bauchschmerzen die SPD zustimmer wird die Arbeitnehmerrechte komplett zu kastrieren.

Die Bauchschmerzen gehören doch inzwischen zur sozialdemokratischen Folklore. Die haben die immer.

Die SPD ist halt nur eine rote CDU.

[–] fisch@lemmy.world 10 points 1 week ago (1 children)

Ist das eine Nebelkerze, die davon ablenken soll, dass die CDU-geführte Regierung in diesem Moment mit dem verwässerten Heizungsgesetz die deutschen Klimaziele begräbt? Die CDU hat schon in der Vergangenheit die Diskussion um Arbeitszeiten genutzt, um von anderen unpopulären Maßnahmen abzulenken.

[–] Obin@feddit.org 4 points 1 week ago

Es ist wie immer Kasperletheater. Das heißt nicht, dass man das nicht plant, die Arbeitnehmerrechte stehen definitiv auf der Abschussliste. Aber voreilige Diskussionen über zu krasse Einschnitte statt der üblichen Salamitaktik verfolgen meistens zwei Ziele: Einerseits, wie du schon schreibst, Ablenkung von anderem, und eine Verschiebung des Overton-Fensters. Je absurder die Einschnitte, die man von Lanz bis BILD omnipräsent diskutiert, desto mehr ist der Bürger bereit, wenigstens ein paar Einschnitte hinzunehmen.

[–] Takios@discuss.tchncs.de 8 points 1 week ago

40 Stunden sind bei mir momentan die Schmerzgrenze bei der ich gerade so noch nicht das Gefühl habe nur für die Arbeit zu leben..

[–] Zacryon@feddit.org 8 points 1 week ago (1 children)

Der Achtstundentag ist bereits grenzwertig, was gesundheitliche Langzeitschäden betrifft. Jau, super Idee das zu verschlimmern....

[–] Obin@feddit.org 4 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Man muss halt den Sweetspot finden, bei dem die Menschen kurz vor Rentenalter abnippeln. Am besten so Karōshi-style ohne langen Impact aufs Gesundheitssystem, und dann als Land stolz darauf sein. Ist das nicht eine Gesellschaft in der man Leben will? /s

[–] brainwashed@feddit.org 5 points 1 week ago

Nennenswert Mehrarbeit würde ich bei unserer Grenzabgabenlast ja nichtmal bei vollem Lohnausgleich in Erwägung ziehen.

[–] Samsy@lemmy.ml 4 points 1 week ago (3 children)

Ich kann nicht verstehen wie sowas von einer SPD Arbeitsministerin kommen kann. Und jetzt mal nur hypothetisch kann es sein dass es doch gut gemeint ist? Ich denke gerade an Niedriglöhner bei denen gesetzlich gefordert ist, dass man einen 8 Std. Tag nachweist. Aber in Realität schon lange 12 Std. Arbeitet. Wenn die dann auch wirklich für 12 Std bezahlt werden, wäre das zwar weiterhin ungesund aber wenigstens fair.

[–] Laser@feddit.org 8 points 1 week ago (1 children)

Dann wird er eben ab jetzt für 12 Stunden bezahlt, arbeitet aber 18.

Man macht Gesetze nicht besser, indem man denen entgegenkommt, die sie missachten. Aufweichung von Arbeitnehmerrechten, weil Arbeitgeber dagegen verstoßen, ist unsinnig. Wenn man es gut gemeint hätte, hätte man die Strafen für so etwas empfindlich erhöht, inkl. Durchgriff auf so illegal erwirtschaftete Vermögen wie bei Durchgriffshaftung auch.

[–] Samsy@lemmy.ml 1 points 1 week ago

Ja, gutes Argument. Vor allem wenn ich einen MA offiziell mit 12 Stunden beschäftigen und mit 14-18 ausbeuten kann führt das ja nur wieder dazu, dass man dann keinen weiteren MA einstellen muss. Von der Seite gesehen wird es tatsächlich nur noch schlimmer.

[–] SapphireSphinx@feddit.org 6 points 1 week ago (1 children)

Und jetzt mal nur hypothetisch kann es sein dass es doch gut gemeint ist?

Ist das ein beginnendes Stockholm-Syndrom? An ihren Taten sollt ihr sie messen!

[–] Samsy@lemmy.ml 3 points 1 week ago (1 children)

Wahrscheinlich. Ich versuche es nur zu verstehen ohne den ganzen Populismus. Es war ja im Artikel auch viel die Rede vom Europäischen Arbeitszeitgesetz mit seinen Arbeitszeitnachweisen. Hab gestern diese Lidl Doku geschaut in der es auch darum geht, dass man sich nur 8 Std einträgt aber wegen dem Druck trotzdem danach weiterarbeitet.

Da gibt es nicht viel zu verstehen. Es geht nur darum, dass die Politiker ihren Geldgebern ermöglichen wollen, Arbeiter legal noch mehr auszubeuten.

Warum können Firmen Leute so unter Druck setzen? Weil es keinerlei Konsequenzen dafür gibt. Denn das ist politisch nicht gewollt.

Eigentlich gehört für eine solche Erpressung der Geschäftsführer und der Besitzer in den Knast. Wenn die Besitzer halt Aktionäre sind, dann gerne alle zusammen. Wer von Ausbeutung profitiert, darf gerne auch die Konsequenzen tragen. Und Dazu noch eine Geldstrafe für die Firma, die der so richtig wehtut.

Ich kann nicht verstehen wie sowas von einer SPD Arbeitsministerin kommen kann.

Unter welchem Stein hast Du die letzten 40 Jahre gelebt? Arbeiterfeindliche Politik ist seit Jahrzehnten bei der SPD genauso zuhause, wie bei der CDU.