this post was submitted on 08 May 2026
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[–] Samsy@lemmy.ml 4 points 1 week ago (3 children)

Ich kann nicht verstehen wie sowas von einer SPD Arbeitsministerin kommen kann. Und jetzt mal nur hypothetisch kann es sein dass es doch gut gemeint ist? Ich denke gerade an Niedriglöhner bei denen gesetzlich gefordert ist, dass man einen 8 Std. Tag nachweist. Aber in Realität schon lange 12 Std. Arbeitet. Wenn die dann auch wirklich für 12 Std bezahlt werden, wäre das zwar weiterhin ungesund aber wenigstens fair.

[–] Laser@feddit.org 8 points 1 week ago (1 children)

Dann wird er eben ab jetzt für 12 Stunden bezahlt, arbeitet aber 18.

Man macht Gesetze nicht besser, indem man denen entgegenkommt, die sie missachten. Aufweichung von Arbeitnehmerrechten, weil Arbeitgeber dagegen verstoßen, ist unsinnig. Wenn man es gut gemeint hätte, hätte man die Strafen für so etwas empfindlich erhöht, inkl. Durchgriff auf so illegal erwirtschaftete Vermögen wie bei Durchgriffshaftung auch.

[–] Samsy@lemmy.ml 1 points 1 week ago

Ja, gutes Argument. Vor allem wenn ich einen MA offiziell mit 12 Stunden beschäftigen und mit 14-18 ausbeuten kann führt das ja nur wieder dazu, dass man dann keinen weiteren MA einstellen muss. Von der Seite gesehen wird es tatsächlich nur noch schlimmer.

[–] SapphireSphinx@feddit.org 6 points 1 week ago (1 children)

Und jetzt mal nur hypothetisch kann es sein dass es doch gut gemeint ist?

Ist das ein beginnendes Stockholm-Syndrom? An ihren Taten sollt ihr sie messen!

[–] Samsy@lemmy.ml 3 points 1 week ago (1 children)

Wahrscheinlich. Ich versuche es nur zu verstehen ohne den ganzen Populismus. Es war ja im Artikel auch viel die Rede vom Europäischen Arbeitszeitgesetz mit seinen Arbeitszeitnachweisen. Hab gestern diese Lidl Doku geschaut in der es auch darum geht, dass man sich nur 8 Std einträgt aber wegen dem Druck trotzdem danach weiterarbeitet.

Da gibt es nicht viel zu verstehen. Es geht nur darum, dass die Politiker ihren Geldgebern ermöglichen wollen, Arbeiter legal noch mehr auszubeuten.

Warum können Firmen Leute so unter Druck setzen? Weil es keinerlei Konsequenzen dafür gibt. Denn das ist politisch nicht gewollt.

Eigentlich gehört für eine solche Erpressung der Geschäftsführer und der Besitzer in den Knast. Wenn die Besitzer halt Aktionäre sind, dann gerne alle zusammen. Wer von Ausbeutung profitiert, darf gerne auch die Konsequenzen tragen. Und Dazu noch eine Geldstrafe für die Firma, die der so richtig wehtut.

Ich kann nicht verstehen wie sowas von einer SPD Arbeitsministerin kommen kann.

Unter welchem Stein hast Du die letzten 40 Jahre gelebt? Arbeiterfeindliche Politik ist seit Jahrzehnten bei der SPD genauso zuhause, wie bei der CDU.