valentinesmith

joined 2 years ago

Klingt halt finde ich frei von Kontext total in Ordnung.

Real gibt es aber Parteilinien und wenn du mit der AfD koalierst und dieses auch signalisiert, dann sorgt das eben dafür, dass die AfD und CxU beispielsweise Politik machen können. Das könnte, wenn man das Strategiepaper der AfD halb im Hinterkopf hat natürlich dazu führen, dass wir über ziemlich „rechte“ (ich bediene mich Mal dieses Wortes ist natürlich auch ein Sammelbegriff) Politik reden. Abschiebungen, Grenzkontrollen aber real auch sehr viel weniger Sozialstaat, mehr Ballung des Geldes bei wenigen Leuten und auch einfach eine Verrohung des politischen Tones.

Historisch in Deutschland kann man finde ich nicht gut davon reden, dass man „nur auf die Fakten gucken solle“. Wenn der Fakt ist, dass die AfD auch gesichert rechtsextrem ist.

Ich finde der Vergleich zum Arzt hinkt auch, weil der Arzt ja auch natürlich seine Behandlung anpasst, je nachdem wie er dich wahrnimmt oder von dir weiß. Positiv könnte das sein, dass er dich als Risikogruppe registriert und klar nach Indizien für potentielle Gefährdungen fragt. Negativ ist das, wenn er Frauen schlechter berät und weniger bei Schmerzen als Schmerzmittel verschreibt als Männern.

Ich hätte gerne keinen Fußballklub und man muss mit Politik definitiv sehr kritisch umgehen. Keine Partei wird deine Haltungen einwandfrei abbilden können. Und eine Konsensbildung ist wichtig und gut für eine Demokratie und wir sollten auch eine diverse Diskussionslandschaft haben. Wenn eine Partei sich aber auf die Fahne schreibt genau gegen diese Dinge zu sein, sehe ich nicht warum wir für sie argumentieren sollten wie du es vermeintlich getan hast.

[–] valentinesmith@lemmy.blahaj.zone 8 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Ich finde es auch etwas seltsam zuerst zu erwähnen dass es hauptsächlich junge Frauen seien (sowieso statistisch mehr in Therapie und offen dafür). Um dann später zu sagen sie würden auch alles dafür so angeben in Tests, obwohl sich das nicht stützt mit anderen Beschreibungen von ihnen. Wäre halt auch eine klassische Beschreibung von Masking.

Und ich kann dir da nur zustimmen. Ich würde auch nicht grundlos zum Therapeuten gehen. Auch wenn der Artikel sagt, dass man damals „offener“ gefragt hätte, was mit einem los sei. Finde ich den Vorgang etwas absurd heutzutage. Warum sollte höhere mental health visibility nicht dazu führen, dass man vermeintlich passende Diagnosen schon vorher kennenlernt.

Bestimmt wird es Leute geben, die nicht in die Diagnostik passen, aber psychologische Diagnostik ist ja jetzt auch kein in steingemeißeltes Gesetz und wandelt sich ja auch mit der Zeit.

Okay die Komödie, dass in meinem Feed dadrunter gleich der Artikel auftaucht: Adhs bei Erwachsenen übersehen und unterschätzt :D

Oh this is a cool perspective. In a different setting I know of groups that had dedicated people as points of contact for newcomers. I think they had a specific outfit that marked them as the person to go to to get introduced to the others and the idea really stuck with me because I think it really creates a more welcoming atmosphere for newcomers.

I just think its probably not the same person. The profile picture does not look like him to begin with and I don’t think this whole interaction sounds like him.

[–] valentinesmith@lemmy.blahaj.zone 2 points 2 months ago* (last edited 2 months ago)

The quote from the article would be this

Wie sieht es bei den Kosten aus? Wird Open Source für den Steuerzahler billiger als proprietäre Software – oder teurer?

Ich gehe davon aus, dass die Kosten sich ungefähr die Waage halten. Aber mit Open Source bekommen wir fürs gleiche Geld mehr Flexibilität, mehr Souveränität, mehr Sicherheit. Deswegen lohnt sich das für uns

And I would agree with their reasoning that they get more for their money than with Windows.

was a nice article to share.

Funny how melanin could also be used for this kind of radiation and looking forward to what the scientists will find out in the future.

Protection for space travel would be nice and whatever other applications might pop up in the future.

[–] valentinesmith@lemmy.blahaj.zone 20 points 3 months ago (1 children)

„Inhaltlich stellen“, wenn ich das höre werde ich auch so schrecklich müde heutzutage.

Was habt ihr denn alle davor gemacht? Der Diskurs ist sowieso total rechts am wegrutschen. Für mich merke ich verstehe ich Politikverdrossenheit wirklich gut, wenn gefühlt niemand etwas versucht und dann auch noch das letzte bisschen an Arbeit auch noch einstellt.

Dabei glaube ich wirklich, dass man es auch anders machen kann, wenn man einfach Mal nicht nur kurzsichtig plant und bereit ist auch wirklich auf Bedürfnisse und Ideen einzugehen. Zum Haare raufen

I am sorry to hear that. There are quite a few mods that further modify the parry and dodge windows making them way more forgiving.

For the story alone I can totally recommend it and you still get quite engrossed in the scenery.

And I also never perfectly dodged or parried everything so maybe that helps as a reference point. Sometimes I really had to learn to expect what was coming.

uh I liked this one.

It really went to show how grifty american politics are rn and how detrimental and real material impacts it has on everyday life. Like would be nice to improve american healthcare but more privatisation and conflict of interests is probably not gonna help.

Also ich verstehe es denke ich einfach nicht so Recht.

Ist das Argument jetzt: Wir werden „Sozialamt für Osteuropa“ und solche neuen Strafen würden nur diese Demographie treffen und deshalb sind sie gut?

Ich finde das denke ich mutig? Weil so wie ich den Artikel lese, geht es darum diese unendliche Armut aufzulösen und wie schwer das fällt und dass es eine sehr sehr lange fast unmögliche Aufgabe ist die auch für böses Blut sorgt. Soll unsere Antwort darauf sein: Geburtenroulette verloren?

Wenn wir -wie du sagst- an die Kinder denken, will ich sie doch eher bei uns eher in Sicherheit und Betreuung wissen oder?

Ich verstehe denke ich nicht ob du einfach was beklagst oder sagen möchtest, dass es ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Danke Quittenbrot,

ich hab offensichtlich einiges der Nuance nicht in dem Artikel mitgenommen. Danke fürs Aufzeigen

[–] valentinesmith@lemmy.blahaj.zone 22 points 6 months ago* (last edited 6 months ago) (2 children)

Cool, dass du den Artikel geteilt hast. Finde ich ist ein guter Artikel für Unterhaltung.

Ich bin sehr zwiespältig zu dem Artikel. Ich mag die Idee, dass Polarisierung zu weit geht und dass echte Neutralität etwas Wichtiges ist. Das es nicht darum geht in allen journalistischen Formaten einfach nur noch die vollkommenen Extreme einzuladen. (das ist aber natürlich toller content - wuhuuu content!) Dass man feinfühlig sein sollte und auch Polarisierung frühzeitig erkennen sollte und auch einige social media die auf reine Polarisierung abzielt eher meiden sollte.

Es hat für mich aber auch ein ganz klares „centrist mindset“ Geschmäckle. Es wird schon darauf eingegangen als Beispiel, dass man gerne allen Wohnungen geben will, aber es gibt ja nicht genug für alle. Und dass man dann eher empathisch zuhören sollte ohne unbedingt zu fragen, was man tun kann. Verstehe ich, würde ich auch gerne so sehen, ich habe dennoch das Gefühl, dass es einfach gesellschaftliche Themen gibt, wo man schon mehr machen muss als nur: „oh nein ich wünschte es wäre anders für uns alle :)“. Also viele Themen, die auch hier für Demokratie gerühmt werden, wurden halt erkämpft. Frauenwahlrechte als eines der klassischen Beispiele. Natürlich entwickelt sich da auch eine „stille Mehrheit“, die dann eher dafür ist, aber so eine Bewegung und ihre Erfolge leben natürlich davon dass es wirklich Pusher gibt. Dass wir einen Diskurs haben wo auch Positionen herausgearbeitet werden. Auch das gebrachte Beispiel mit der Ukraine und den vorhanden Spannungen, natürlich wichtig, dass man ein Land nicht einfach spaltet in zwei Lager. Toll wenn man nicht ein Schwarz-Weiß erzwingt, aber ich finde die Idee, dass mehr Neutralität dann alles lösen wird auch etwas reduktiv. Es erinnert mich sehr an Psychotherapie Ansätze wo die Prämisse immer ist, dass Patienty ein Problem hat und dieses losgelöst von Umfeld oder Kontext lösen sollte/könnte.

Vielleicht bin ich da einfach zu links für (?), aber das finde ich einfach nicht richtig. Gegen zu wenig Wohnungen kann man was machen als Gesellschaft. Gegen Klimawandel kann man was machen als Gesellschaft. Während der Pandemie hätte man mehr machen können, um uns alle vor den Konsequenzen der Maßnahmen mehr zu schützen. Privat/persönlich ist das aber jenseits meines Aktionsspielraumes auch wenn ich damit persönlich mit den Konsequenzen umgehen muss.

Wie gesagt zwiegespalten. Ich find den schwarz-weiß Diskurs schlecht. Das overton Fenster verschiebt sich dadurch auch einfach nur weiter, ich sehe hier schon einen Weg um das vielleicht besser anzugehen.

 

I watched a video today talking about common talking points concerning how „the left has failed men“

I would argue F.D argues that while this is often cited as a critique on how „the Left“ is losing young men to right grifters like Tate, Peterson, etc.

He eventually argues that these misogynistic forces are not new and have only been thriving because of economic problems (capitalism yaaay) faced in the present.

As I really like this community I thought I give it a shot to post something. If I should try to give a broader summary of the video please feel free to tell me.

Thanks for reading :)

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