this post was submitted on 12 Mar 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] Ibuthyr@feddit.org 5 points 6 hours ago

Es gibt wahnsinnig viele Mitarbeiter in meinem Unternehmen, die nach Corona richtig Gas gegeben haben. Wir hatten mit Unterbesetzung zu kämpfen, der Markt hatte einen riesigen Aufholbedarf, viele neue Kollegys mussten eingearbeitet werden etc. etc. Diese Menschen haben unser Unternehmen gerettet und das ist der einzige Grund, weshalb wir noch nicht von der Krise betroffen sind. Ich gehöre zu diesen Kollegys. Ich bin jetzt ausgebrannt und trotz Versprechen seitens AG habe ich nem Scheißdreck dafür bekommen.

Warum sollte man da noch weiter Gas geben? Man wurde einfach ausgenutzt und am Ende ist man sogar der Buhmann, weil man nicht mehr auf dem Niveau weiter macht.

Ich gebe nen Fick auf den AG. Er soll mich meiner Leistung entsprechend entlohnen, dann bekommt er auch die entsprechende Leistung von mir.

[–] bennypr0fane@discuss.tchncs.de 3 points 9 hours ago

"Die Mehrheit der Arbeitskraftnehmer ist emotional ~~kaum~~ nicht an ihre Arbeitskraftgeber gebunden." Wo diese Studie?

[–] Foofighter@discuss.tchncs.de 12 points 13 hours ago (1 children)

Dienst nach Vorschriften ist ein typisches Zeichen einer kriese im Sinne von Streit < Konflikt < Kriese. Ich denken, dass es durchaus möglich ist und auch erfüllend sein kann mehr zu tun. Was nicht heißen soll, dass es jedermanns ding ist. Ich denke dass vor 30 Jahren diese arbeitsbereitschaft da war, die Rahmenbedingungen aber vollkommen anders waren und es deshalb akzeptiert wurde (was auch weit verbreitetem Sexismus zu verdanken war.)

Warum hat man das damals gemacht? Sicher auch brainwashing, aber am Ende des Tages stand hinter der Arbeit ein solides Leben.

Heute müssen beide Eltern einer klassischen Familie arbeiten. Nach steuern für die Bildung aller und Sozialabgaben für Renten und Sozialversicherung darf mann dann noch 1/3 vom netto an miete zahlen, damit irgend ein boomer am anderen Ende Deutschlands sich seinen Ruhestand versüßt und in seiner 50 Jahre alten Immobilie mieten erhöht ohne auch nur das nötigste gegen den überall entstehenden schimmel zu tun.

Und dann stellt sich noch ein Kanzler hin und meckert über die ganzen Minderheiten und Lifestyle teilzeitler. Das ist eon konsequentes gegen die Wand fahren der Gesellschaft durch die beiden großen Volksparteien weil man ja an "die Wirtschaft" denken muss. Wie soll denn Wirtschaft ohne Gesellschaft und der damit einhergehenden Kooperationsbereitschaft gehen ihr idioten da oben?

[–] PreppaWuzz@discuss.tchncs.de 1 points 9 hours ago (1 children)

Warum hat man das damals gemacht? Sicher auch brainwashing, aber am Ende des Tages stand hinter der Arbeit ein solides Leben.

Das ist einfach nur das verklärte Bild vom "Früher war alles besser". War es aber nicht.

Früher ist mal einer länger geblieben, aber auch nur, um sich im Betrieb noch das neue Geländer fürs Treppenhaus zusammenzuschweißen, die Lehrbücher für die Kinder zu kopieren oder einfach nur beim Feierabendbierchen zu lästern.

Gegenüber heute hatte man auch einfach nicht die Mittel. Wenn einer in Urlaub war, war er halt weg. Kein Handy, kein eMail, kein WhatsApp um mal schnell durchzuklingeln, wenn die Hütte brennt. Da musste man sich dann anders behelfen, oder es halt einfach liegen lassen.

Die Erwartungshaltung, dass alle zum Spaß einfach so mehr machen, wurde noch nie erfüllt.

[–] Foofighter@discuss.tchncs.de 1 points 8 hours ago

Das ist einfach nur das verklärte Bild vom "Früher war alles besser". War es aber nicht.

Und dann

Früher ist mal einer länger geblieben, aber auch nur, um sich im Betrieb noch das neue Geländer fürs Treppenhaus zusammenzuschweißen, die Lehrbücher für die Kinder zu kopieren oder einfach nur beim Feierabendbierchen zu lästern.

Klingt schon ein bisschen so als sei es früher besser gewesen. Vorschriften nach Dienst heißt machen was man gesagt kriegt. Wenn früher die Möglichkeit bestand ein solides Leben mit der erbrachten Arbeit zu leben, und diese Arbeit mit Respekt einherging, war das sicherlich motivierend und man hatte die Möglichkeit sich durch einbringung selber zu verwirklichen. Das ist mein Gedanke

[–] sp3ctre@feddit.org 6 points 12 hours ago* (last edited 12 hours ago) (1 children)

"Wenn du so tust, als würdest du mich richtig bezahlen, tue ich so, als würde ich richtig arbeiten."

Finde ich aber eigentlich alles nicht verwunderlich. Von Arbeitgeberseite kommt halt nicht selten einfach nur der allseits bekannte Obstkorb. Hatte hier mal einen Arbeitgeber, der halt so Snacks wie Snickers o.Ä. im Pausenraum aufgestellt hat, die man dann dort einzeln zu überteuerten Preisen kaufen kann und das wurde dann als Mitarbeiter-Benefit dargestellt.

Es werden auch gerne Meetings abgehalten, in denen von den Arbeitnehmern konstruktive Kritik an der Arbeit angebracht werden darf. Aber wenn man jetzt denkt, es würde sich tatsächlich etwas ändern, wird man nur enttäuscht.

Es drängt sich der Eindruck auf, als wäre alles ein Manöver, was man in der Führungskräfte-Schulung lernt um zu zeigen "Wir sehen, dass ihr unzufrieden seid." in der Hoffnung, dass allein das gegenüber den Arbeitnehmern reicht und dass sie nicht merken, dass sich trotz des tollen Meetings absolut gar nichts verändert.

In meinem Leben habe ich einfach lauter Pfeifen erlebt, die wirklich alle "ganz toll reden" können, aber wenn man mal tiefer in die Gespräche einsteigt, sind es alles nur leere Menschenhüllen, die schnell die Karriereleiter hoch wollen. So viel zum familiären Klima. Ist doch alles nur ein Witz.

[–] Randelung@lemmy.world 4 points 11 hours ago (1 children)

Wir hatten auch den Kühlschrank mit Getränken, die man bezahlen sollte. Und der Chef war so stolz darauf! Vom alten Chef wurde einmal im Monat eine Runde im Wirtshaus bezahlt, beim neuen hätte das Geld stattdessen die Getränke mitfinanzieren sollen. Bis es halt einfach verschwunden war.

[–] RidderSport@feddit.org 0 points 11 hours ago

Ich hab mal als Servicekraft für einen deutschen Mittelständler gearbeitet, der sein Sommerfest auf dem Privatgrundstück des Chefs zu veranstalten. Mit Catering für 2000 Personen und Fußballtunier - selbstverständlich für Umme. Da wurden Mitarbeitys aus Indien eingeladen.

[–] smokeysnilas@feddit.org 35 points 1 day ago

"Immer mehr Firmen zahlen nur nach Vorschrift"

[–] SapphireSphinx@feddit.org 73 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 children)

Der Irrsinn wird immer skurriler.

Du hast einen Vertrag. Du erfüllst Deine Seite des Vertrages. Die Gegenseite erfüllt ihre. Jetzt sollst Du umsonst was drauf legen. Für Doitschland!!!! Völlig verrückt. Eine Firma bei der du angestellt bist keine Familie und auch kein Freundeskreis. Wenn die was extra haben wollen können sie das gerne für lecker extra Euros kaufen, wenn ich es denn überhaupt im Angebot habe.

[–] Zwuzelmaus@feddit.org 12 points 1 day ago

Du erfüllst Deine Seite des Vertrages. Die Gegenseite erfüllt ihre. Jetzt sollst Du umsonst was drauf legen. [...] Völlig verrückt.

Einmal hatte ich einen Chef, der "etwas draufgelegt" hat. Er hat mich zeitweise nur alle paar Wochen getroffen (wegen Reisetätigkeit) und dann jedesmal ein hübsches Essen im Lokal spendiert. Einfach so, ohne weiter ein Wort darüber zu verlieren.

[–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 52 points 1 day ago (8 children)

Wir brauchen noch eine Studie darüber, wie viele Prozent der Arbeitgebenden im Monat nur maximal das zahlen, was vertraglich vereinbart wurde.

[–] bennypr0fane@discuss.tchncs.de 2 points 9 hours ago

Und die Studie, wie viel Prozent der Arbeitskraftnehmer grundsätzlich nur das vertraglich vereinbaren, wozu sie bei Strafe gesetzlich verpflichtet sind.

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[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 10 points 1 day ago (1 children)

Tolles Buch zum Thema: "Bin ich hier der Depp?". Hochgradig empfehlenswert.

Danke für den Tipp, hab ich mir grad bei Thalia für 3€ als DRM-freies eBook gegönnt. :)

[–] CyberEgg@discuss.tchncs.de 28 points 1 day ago

Wenn "Dienst nach Vorschrift" nicht ausreicht, liegt das nicht an zu geringer emotionaler Bindung. Emotionale Bindung an den Arbeitsplatz führt zu Schuldgefühlen führen zu Ausbeutung. "Dienst nach Vorschrift" ist nicht zu wenig, sondern das, was vereinbart und vertraglich bzw. in Dienstanweisungen festgehalten wird.
Wie sieht das denn umgedreht, aus Angestelltensicht aus? Die Lebenshaltungskosten steigen, die Löhne aber steigen nicht im gleichen Maße. Die Sorge vor Altersarmut und sozialem Abstieg steigt deswegen.
Warum sollten Arbeitende sich extra Mühe geben, wenn das nicht honoriert wird, wenn man trotzdem am Monatsende den Euro dreimal umdrehen muss?
Loyalität muss verdient werden. Wer sie einfordert, verliert.

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 10 points 1 day ago* (last edited 23 hours ago)

Tja, emotionale Bindung kann man halt nur an etwas haben, das positive Emotionen hervorruft.

Eine dysfunktionale Shitshow, geführt von mehreren Generationen BWL-Justus und ihren Stiefelleckern, von denen einer dümmer ist, als der andere, ruft bestenfalls Amusement in Form von Schadenfreude hervor, wenn mal wieder irgendwas besonders Dummes, wovor man mehrfach gewarnt hat und ignoriert wurde, mit Ansage und Anlauf in die Hose geht.

Welchen Stuss man von sich gibt nach einer Stunde Doomscrolling auf "Unternehmer" Accounts

[–] rumschlumpel@feddit.org 22 points 1 day ago (2 children)

Wer unbezahlte Mehrarbeit will, muss sich auch so verhalten. Arbeitgebys machen halt meistens auch höchstens das Minimum. Und wer scheiße bezahlt, bekommt Scheiße geliefert.

[–] SapphireSphinx@feddit.org 22 points 1 day ago

Und wer scheiße bezahlt, bekommt Scheiße geliefert.

If you pay peanuts, you get monkeys

[–] A_norny_mousse@piefed.zip 6 points 1 day ago

Ich habe minutenlang überlegt wie ich meine Antwort formuliere und du hast es besser auf den Punkt gebracht als ich könnte.

Wenn der Betrieb alles auf "Streamlining" ausrichtet (lies: wie können möglichst wenig Leute noch mehr "erledigen") wirkt sich das natürlich negativ auf die Arbeitsmoral aus. Und die ganzen Motivationspredigten gehen meist nur in eine Richtung: wir sind eine grosse Familie, deswegen müsst ihr jetzt noch mehr leisten. Die Austerity-Lüge in klein.
Deswegen flechten sie auch immer Versprechen mit ein, die bei genauerem Hinsehen aber zerbröseln weil sie nicht bindend sind.

Mir ist das vor ein paar Jahren passiert - direkt nach Korona - und ich habe dann gekündigt wofür mich der Staat dann natürlich auch noch bestraft hat.

Und das im sozialen Sektor wo diese Art von Streamlining doppelt sinnlos ist.

Seitdem habe ich gute und schlechte Betriebsführung gesehen und es ist ein bisschen traurig wie viele in meiner Branche solchem Narrativ trotzdem auf den Leim gehen.

[–] D_a_X@feddit.org 19 points 1 day ago (1 children)

„Geringe emotionale Bindung ist kein Einstellungs-, sondern ein Führungsproblem“

Wenn ich meinem Vorgesetzten 2x erzählt habe, dass ich mit den übertragenen Aufgaben fertig bin und die nächste Aufgabe brauche und es passiert dann nix, dann beschäftige ich mich halt selber.

[–] D_a_X@feddit.org 8 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 children)

Das ist übrigens der Grund, dass ich hier in letzter Zeit weniger poste. Ich bin nicht mehr angestellt und zu Hause hab ich mehr zu tun als am PC Präsenz zu zeigen. 😝

[–] Wrufieotnak@feddit.org 6 points 1 day ago

Frechheit! Das ist so nicht mit uns abgesprochen worden! Wo kommen wir denn da hin, wenn sich hier jeder einfach ein Leben neben dem Fediverse aufbaut? /s

[–] baleanar@discuss.tchncs.de 8 points 1 day ago (1 children)

"Die Arbeitnehmer wieder in der Schuld." Ihre Liebe Union

[–] toe@feddit.org 3 points 1 day ago (1 children)

Hast du den Artikel gelesen?

Hier wird die Schuld für geringe Bindung, Dienst nach Vorschrift und resultierenden Krankenstand der Unternehmensführung gegeben. Union erst gar nicht erwähnt.

[–] baleanar@discuss.tchncs.de 2 points 12 hours ago

Es war ein Witz zur politischen Lage à la "Teilzeit ist Freizeit".

[–] quatschkopf43@feddit.org 17 points 1 day ago (9 children)

Ich frage mich, wie man im Jahr nur 5 Tage krank sein kann. Das hat man doch fast schon mit nur einer Erkältung erreicht.

[–] poVoq@slrpnk.net 12 points 1 day ago

Deutsche Krankheit... fällt immer schön aufs Wochenende so das man maximal mal nen Montag ausfällt. Ist leider echt häufig, kann ich aus eigener Erfahrung sagen 😓

[–] zaphod@sopuli.xyz 11 points 1 day ago

Homeoffice, wenig unter Leuten. Während der Pandemie war ich seltener krank als jemals zuvor.

[–] GameOverFlow@lemmy.zip 5 points 1 day ago (2 children)

Ich war seit min 1 Jahr nicht erkältet, also wirklich nicht mal ne laufende Nase.

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Ich war dieses Jahr bisher sechs Tage krank und letztes Jahr 0.

[–] schnurrito@discuss.tchncs.de 3 points 1 day ago

Nicht jeder hat jedes Jahr eine Erkältung, die schwer genug ist, um einen Krankenstand zu rechtfertigen. Ich etwa hatte 2024 keinen einzigen Krankenstandstag.

[–] JensSpahnpasta@feddit.org 3 points 1 day ago (1 children)

Das ist im Endeffekt eine Funktion aus Alter, Gesundheitszustand und Lebensumständen. Wenn du jung bist, entsprechend gesund und vielleicht fit, steckt dein Körper viele Sachen viel besser weg. Hast du keine kleinen Kinder, die dir jede neue kreative Seuche aus der Kita mitbringen, hast du da auch weniger Probleme. Hast du einen Job, der dich nicht körperlich arbeiten lässt, dann sieht es bei ganz vielen Krankheiten auch noch einmal anders aus.

[–] kossa@feddit.org 1 points 14 hours ago

Die Kinder bringen die Seuche heim, das Immunsystem ist wegen Schlafmangel eh schon hinüber...der perfekte Cocktail 👍

Vor den Kids war ich alle drei Jahre mal wirklich krank. Jetzt eigentlich praktisch das ganze Jahr über, paar Wochen im Sommer nicht.

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[–] JensSpahnpasta@feddit.org 15 points 1 day ago (1 children)

Aus dem Artikel:

Allerdings geben die Gallup-Experten dafür weniger den Mitarbeitern, als der jeweiligen Unternehmensführung die Schuld. „Geringe emotionale Bindung ist kein Einstellungs-, sondern ein Führungsproblem“, sagte Studienleiter Marco Nink. „Hier liegt erhebliches Potenzial brach. Emotionale Mitarbeiterbindung ist kein Nice-to-have, sondern ein harter Wettbewerbsfaktor. Sie erhöht die Produktivität und senkt Kosten, indem sie Fehlzeiten und Fluktuation reduziert“, betonte er. „Viel zu viele Beschäftigte in Deutschland arbeiten jedoch im Energiesparmodus, trotz des insgesamt positiven Urteils über ihre Arbeitsbedingungen.“

Es ist also ein Problem der Chefetage. Wer schon mal in einer Firma mit vielen Mitarbeitern, die wirklich ausgecheckt waren, gearbeitet hat, kennt das leider. Da läuft dann nicht mehr viel und Veränderungen sind unglaublich schwierig. Das führt dann auch dazu, dass es keine Veränderungen mehr gibt, und dass vor allen Dingen auch alle nötigen Veränderungen Jahre zu spät kommen. Das kann eine ganze Firma in den Ruin treiben.

Unterhaltet euch einfach mal mit Menschen über ihre Arbeit und im Zweifelsfall werden sie euch mehrere Stunden lang erzählen, was alles schiefläuft und was man wie besser machen könnte. Und das ist natürlich eine gehörige Energie und ein gehöriges Innovationspotenzial, was man als Firma heben kann. Der Mensch unten an der Maschine, der Mensch am Schreibtisch, die Außendienstler draußen wissen genau, wie die Lage ist. Und es macht absolut Sinn, dass eine Firma in der Lage ist, dieses Feedback irgendwie umzusetzen. Sei es, dass sie Prozesse anpassen, sei es, dass sie Produkte entwickeln auf Basis genau dieses Feedbacks, oder dass sie kleine Stellschrauben anpassen.

Hast du dann aber nur Mitarbeiter, die kommen, ihren Krams machen und wieder gehen, strikt nach Anweisung und eine Chefetage, die nicht auf ihre Mitarbeiter hört, dann ist das natürlich absolutes Gift. Die meisten Firmen leben eben doch von den kreativen Ideen und Vorschlägen ihrer Mitarbeiter.

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[–] gajustempus@feddit.org 8 points 1 day ago

"Hallo Chef. Nur zur Info: Meine gemäß Gehalt bezahlte Arbeitsleistung ist für diesen Monat aufgebraucht. Ich arbeite ab jetzt mit begrenzter Leistung."

[–] GameOverFlow@lemmy.zip 12 points 1 day ago (1 children)

Falsch, zu wenige, Dienst nach Vorschrift ist 100% das wan man zu leisten hat. Oder zahlt der Arbeitgeber auch mal aus Langeweile extra mehr Geld einfach so?

[–] BigShammy80@feddit.org 5 points 1 day ago

Du hast dir aber den Arsch aufzureißen, den es gibt bestimmt andere, die das machen würden... diese Aussagen sollen doch nur Unsicherheit bei den Arbeitern schüren, damit diese Angst haben, ihren Job zu verlieren, wenn sie nicht 120% geben!

[–] unnamed1@feddit.org 8 points 1 day ago

Ich geh bis in den Jemen für mein Unternehmen

[–] NochMehrG@feddit.org 4 points 1 day ago (2 children)

Was wäre denn die richtige Anzahl? Dienst nach Vorschrift klingt vertragserfüllend. Wie war das noch, warum machen Leute mehr als sie müssten? Anreize? Perspektiven? Ne, das kostet ja Geld und ist anstrengend. Hoppla, machen vielleicht zu viele Arbeitgeber Dienst nach Vorschrift?

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[–] DGen@piefed.zip 4 points 1 day ago

Wird Zeit das mehr in die Gewerkschaften reingegangen und mehr für Arbeitnehmenden Rechte gekämpft wird 

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