Ich hab Death Stranding fertig gespielt. Krasses Spiel, aber nicht perfekt.
Entfaltet seinen Charme sehr langsam, bis mich der Gameplay Loop gecatcht hat, hat v.a. die Grafik das Spiel getragen, war einfach recht hübsch anzuschauen und -hören. Dann war ich ziemlich krass drin. Ich finde Stealth Spiele normalerweise nicht sooo gut, aber diese Pseudogeister sind echt gruselig und die Progression wie man mit ihnen umgeht hat mich sehr abgeholt
Die Story ist recht weird (gut weird), aber das Pacing ist irgendwie off. Ich kannte Kojima vorher nicht, hab' noch nie eines seiner Spiele gespielt, aber man merkt schon, dass er sich für einen Künstler hält 😅. Gelingt ihm nicht ausnahmslos in dem Spiel, finde ich. Das Ende hat mich dann regelrecht genervt. Nachdem ich ein bisschen über ihn gelesen habe, scheint das sein Markenzeichen, dass das gefühlte Ende nicht das Ende ist und v.a. das Spiel eher zu einem Film aus Zwischensequenzen wird. Fand den Abschluss der Story dafür nicht rund genug, war dann echt ein bisschen "wann isses denn jetzt endlich vorbei?!".
Alles in allem ganz gut, v.a. weil die Story einfach mal "anders" war und der Fokus des Gameplay auf den Bewegungen des Spielers lag, das war ganz frisch.
In other News hat mich Star Trek Strange New Worlds vollends überzeugt. Zu Beginn fand ich die schauspielerische Leistung nicht so prall und das Produktionsniveau wirkte recht billig. Aber jetzt in der zweiten Staffel eine Lower Decks Crossover Episode und eine Musical Episode mit singenden und tanzenden Klingonen als Cherry on top, zwischendrin eine deepe "The Horror of War" Episode? Ganz ernst und wenig ironisch? Das finde ich mutig und holt mich irgendwie ab 😅