this post was submitted on 04 Feb 2026
33 points (100.0% liked)

DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

4882 readers
691 users here now

Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.

Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:

___

Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":

___

Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___

Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org

___

founded 2 years ago
MODERATORS
 

Autoverkehr reduzieren geht: „Autoparkplätze weichen Fahrradwegen, 30er-Zonen und eine bevorzugte Ampelschaltung für Fahrräder und Öffis erhöhen den Verkehrsfluss: Mit dem Plan Vélo legte der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer in Paris in sechs Jahren von drei auf elf Prozent zu.“

top 22 comments
sorted by: hot top controversial new old
[–] PonyOfWar@pawb.social 28 points 6 days ago* (last edited 6 days ago) (2 children)

Homeoffice. Viele Büroarbeiter die jeden Tag pendeln müssen könnten und würden gerne von Zuhause arbeiten. Wenn das Gesetz Arbeitnehmern ein Recht auf Homeoffice (sofern möglich) gäbe, würden sehr viele Autofahrten wegfallen. Im Gegensatz zu ÖPNV ausbauen o.Ä. (was man natürlich auch tun sollte), würde das nicht mal Geld kosten, sondern sparen.

[–] Ditti@lemmy.dbzer0.com 25 points 6 days ago

Aber denk doch an das arme Middle Management, das dann nix zu tun hätte!

[–] brainwashed@feddit.org 9 points 6 days ago (1 children)

Und an wen verkaufen wir dann die ganzen Autos?

[–] CyberEgg@discuss.tchncs.de 5 points 6 days ago

Wie bisher auch, woanders hin.

[–] gandalf_der_12te@feddit.org 12 points 5 days ago

Es wäre interessant, durchzurechnen, wie viel Parkplätze kosten würden, wenn sie "fair" berechnet werden würden - also anhand der Stadtüblichen Grundstückspreise.

Und dann vergleichen mit wieviel sie heute wirklich kosten - also dem Verbraucher, der Rest ist halt Förderung d.h. Steuergelder.

[–] CyberEgg@discuss.tchncs.de 13 points 6 days ago (1 children)

Ach, paar bunte Linien auf die Straßen pinseln und als "Radschutzstreifen" deklarieren, basst scho.

[–] bob_lemon@feddit.org 3 points 6 days ago (1 children)
[–] CyberEgg@discuss.tchncs.de 4 points 5 days ago (1 children)

Manchmal sind die rot oder grün gefüllt.

[–] Tiefkuehlkost@feddit.org 2 points 5 days ago (1 children)

Meiner Erfahrung nach klappen die rot gefüllten mit durchgehender weißer Trennlinie schon deutlich besser als ungefüllte da die Autofahrer sie eher als ein anderen Weg wahrzunehmen scheinen und zumindest nicht mit Absicht drauffahren, wie bei anderen.

Aber natürlich würde eine bauliche Trennung nocheinmal mehr Sicherhheit bieten. Persönlich find ich Streifen in der 30er Zone ok, wenn die Autos aber 50 -100 fahren nicht mehr.

[–] CyberEgg@discuss.tchncs.de 2 points 5 days ago* (last edited 5 days ago)

Naja, ich hab jetzt leider keine Statistik zu Häufigkeiten im Vergleich, aber doch, auch rot gefüllte Streifen werden von Autos befahren. Vor allem, wenn man an Ampeln den Rückstau überholen kann.

Abgesehen davon bleiben die Überholabstände gleich schlecht. Ironischerweise tendenziell sogar bei echten Fahrradwegen (egal ob bunt oder nur eine weiße, durchgezogene Linie) schlechter als bei Radschutzstreifen (gestrichelte Linie, "bei Bedarf" für Autos zum Befahren freigegeben), weil letztere Teil der Spur sind und einen Überholabstand von 1,5m (innerorts, außerorts 2m) erforderlich ist, während "echte" Fahrradwege eigene Spuren sind und beim Vorbeifahren kein gesonderter Überholabstand notwendig ist.
Darüber hinaus liegen beide Arten von Fahrradstreifen gerne mal so zwischen Fahrbahn und Parkstreifen, dass sie schön genau die Dooringzone markieren und von Radfahrenden daher gar nicht benutzt werden dürften. Aber hält man sich als Radfahrer daran, kann man auf dem Weg zur Arbeit eine ganze Folge Road Rage mit der Dashcam aufzeichnen.

Baulich getrennt ist die einzige, tatsächlich sichere Möglichkeit, einen Radweg einzurichten. Alles andere ist einenaktive Gefährdung der Radfahrenden.

[–] aaaaaaaaargh@feddit.org 13 points 6 days ago (1 children)

Ich lebe sowohl in der Großstadt als auch auf dem platten Land. In der Stadt braucht es einfach weniger Autos und dafür bessere Möglichkeiten, selbige vor der Stadtgrenze zu parken und weiterzufahren. Ja, es gibt Park & Ride, allerdings viel zu überfüllt und viel zu teuer.

Auf dem Land hab ich das gegenteilige Problem, ich komme ohne Auto nirgendwo hin. Die Busse kommen mal, mal nicht, Züge fahren bis 22:30. Super.

Also hab ich ein Auto, das in der Stadt im Weg steht, aber das ich auf dem Land haben muss. Alles irgendwie blöd und ich denke, es geht vielen so.

[–] Senseless@feddit.org 11 points 6 days ago* (last edited 6 days ago)

Erinnere noch noch an Zeiten auf dem Land als man zum feiern gehen im die nächste "Stadt" (ca. 20k Einwohner) mit dem Zug etwa 30 Minuten brauchte. Dann konnte man sich entscheiden den Abend entweder um 21:30 zu beenden oder bis 7 durchzuhalten, weil dazwischen nämlich kein Zug mehr zurück fuhr.

Edit: Inzwischen sieht es wohl was besser aus, wie ich gerade gesehen habe. Da fährt Freitag bis 0:19 was und dann der nächste etwa 5h später wieder. Der Tenor bleibt jedoch der gleiche: Wenn es ein "weg vom Auto" geben soll, muss auch ohne anfängliche Nachfrage der ÖPNV auf dem Land massiv ausgebaut werden. Wenn man wartet, bis eine entsprechende Nachfrage da ist, passiert gar nichts. Zudem müssen die Preise erschwinglich sein und die Zuverlässigkeit ebenfalls gegeben. Ich kann verstehen, wenn Leute lieber aufs Auto setzen, als auf Bus und Bahn, zum pendeln, wenn selbige regelmäßig durch Unzuverlässigkeit glänzen.

[–] VolumetricShitCompressor@lemmy.dbzer0.com 13 points 6 days ago (1 children)

ÖPNV ÖPNV ÖPNV und eine vernünftige Deutsche Bahn.

[–] Aufgehtsabgehts@feddit.org 10 points 5 days ago

Fahrrad Fahrrad Fahrrad! und das was du sagst.