this post was submitted on 16 Jan 2026
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[–] SapphireSphinx@feddit.org 29 points 2 weeks ago (1 children)

Seht ihr, darum ermahnt euch der gute Kanzler auch endlich mal den Gürtel enger zu schnallen und ran zu klotzen. Damit wir uns den Wohlstand in Zukunft auch noch leisten können! /s

[–] elvith@feddit.org 3 points 2 weeks ago

Wieso /s? Anders können wir uns den Wohlstand der paar wenigen da oben ja wirklich nicht leisten!

[–] join@lemmy.ml 13 points 1 week ago (4 children)

Die Linke ist die einzige Partei, die eine ernsthafte Vermögenssteuer vorschlägt fyi

https://www.iwd.de/artikel/was-die-parteien-beim-thema-steuern-planen-644084/

[–] Asetru@feddit.org 6 points 1 week ago (1 children)

Wären die doch bloß nicht durch ihre Haltung zur Ukraine und zu Russland so unwählbar... :(

[–] join@lemmy.ml -4 points 1 week ago (1 children)

tml ein Friedensextremist zu sein, aber ich stimme Die Linke zu, dass es auch für die Ukrainer besser ist, wenn der Krieg stoppt.

Wie bei jedem Krieg gibt es einen Haufen Propaganda, warum es diesmal wirklich nur mit Waffen lösbar ist.

Guckmal wie die Tagesschau wieder völlig hinter einem Regime-change in Venezuela und Iran steht, auch wenn längst klar ist, was das bedeutet für die Bevölkerung (z.B. Libyen, Iraq). Oder wie die Tagesschau 2 Jahre lang Völkermord in Gaze verschwiegen hat, und behauptete, dass jeder Protest antisemitisch und gewalttätig sei. Was spricht dafür, dass sie nicht den gleichen Quatsch verkaufen, wenn es die Ukraine betrifft?

Von mir zu Hause ist es schwierig einzuschätzen, was genau die beste Lösung ist, aber ich vertraue die Einschätzung Der Linken mehr als viele andere Institute oder Organisationen mit oft ziemlich schlechten Track Records.

[–] smokeysnilas@feddit.org 1 points 1 week ago (1 children)

Dass es auch für die Ukrainer besser ist, wenn der Krieg stoppt.

Das ist aber nicht die Position der Linken, sondern die Politik der Linken läuft darauf hinaus dass die Ukraine sich kampflos ergibt und die Kontrolle über das gesamte Land an das russische Militär übergibt. Und was in Gebieten passiert die Russland kontrolliert konnte man in Bucha und Irpin eindrucksvoll sehen. Das ist für die Ukrainer sicher nicht das Beste. Mal ganz abgesehen davon dass die Ukrainer das bitteschön selber entscheiden können, und es ist nicht an uns eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung zu erzwingen. Auch nicht durch Entzug der Unterstützung, denn die Ukraine ist klar im Recht sowohl völkerrechtlich als auch moralisch.

Die Ukrainer haben sich klar in demokratischen Wahlen für ihre Regierung entschieden. Libyen, Irak und Gaza hatten jahrzehntelang keine demokratische Regierung mehr und hatten keinen legitimen Anspruch die Bevölkerung zu repräsentieren. Dem russischen Überfall auf die Ukraine ist auch keinerlei militärische Aggression der Ukraine vorausgegangen. Auch das war im Irak, in Libyen oder in Gaza komplett anders. Gegen eine illegitime Regierung die ihr Militär gegen Minderheiten oder Nachbarstaaten einsetzt ist eine Intervention irgendwann angezeigt. Ich wünschte man hätte dafür in der Vergangenheit immer den sauberen Verfahrensweg über die UN gewählt. Das war nicht der Fall, trotzdem heißt das nicht das die Konflikte auch nur ansatzweise vergleichbar sind. Und wenn du den Unterschied nicht erkennst bist du entweder blind, oder wenn du den Unterschied absichtlich relativieren willst bösartig oder ein bezahlter Troll.

[–] join@lemmy.ml 1 points 1 week ago (1 children)

Geht es die Bevölkerung nach einer Intervention besser oder schlechter, egal ob sie demokratisch vertreten sind oder nicht. Intervention bedeutete in der Vergangenheit fast immer die Zerstörung des Landes und des Wohlstands, Millionen Geflüchtete und 10 000 bis 100 000 Opfer.

Dann, was sind die Kriterien dafür, welche Länder einer Intervention bedürfen? Und warum sind es immer zufälligerweise geostrategische Gegner der USA?

Und letztens, auch wenn die Position Der Linke zum Ukrainekonflikt völlig daneben ist, warum ist das eine rote Linie, aber Deutschland in einer Oligarchie umwandeln nicht. Das ist nämlich, entsprechend ihren Plänen, die Position der anderen Parteien.

Und letztens letztens, egal was Hamas macht, Völkermord ist nie Angemessen, dass die Deutsche Medien das mehr als ein Jahr gerechtfertigt und verschwiegen haben, ist beschämend und bricht das Vertrauen.

[–] smokeysnilas@feddit.org 1 points 1 week ago

Geht es die Bevölkerung nach einer Intervention besser oder schlechter, egal ob sie demokratisch vertreten sind oder nicht.

Klar geht es den Leuten besser. Unsere eigene Geschichte ist doch das beste Beispiel. Was ist mit Japan? Im Irak zeigt der HDI Trend auch deutlich nach oben und es ist da auch lange niemand mehr vergast worden, das war mit Saddam Hussein an der Macht anders.

Dann, was sind die Kriterien dafür, welche Länder einer Intervention bedürfen.

Menschenrechte sind schonmal ein starkes Kriterium.

Und letztens, auch wenn die Position Der Linke zum Ukrainekonflikt völlig daneben ist, warum ist das eine rote Linie, aber Deutschland in einer Oligarchie umwandeln nicht.

Weil eines der beiden Probleme deutlich schwerer wiegt. Wirtschaftliche Ungerechtigkeit in Deutschland ist scheiße. Aber lieber verliere ich selbst ein bisschen Wohlstand als die Ukraine zu opfern mit der Aussicht, dass Russland den Krieg danach weiter nach Westen trägt und ich irgendwann selber fliehen muss oder den Einberufungsbefehl bekomme. Eine kleinere Wohnung oder ein älteres Auto fahren zu müssen oder mehr Aldi statt Biomarkt erscheint mir da weniger schlimm.

Und letztens letztens, egal was Hamas macht, Völkermord ist nie angemessen

Hab ich ja auch nicht gesagt und ich will das Vorgehen Israels auch nicht gutheißen. Zu Recht verurteilen das ja auch die allermeisten Rechtsstaaten. Eine Intervention gegen die Hamas halte ich allerdings schon für gerechtfertigt, aber halt nicht so willkürlich und unterschiedslos wie Israel das gemacht hat.

[–] saimen@feddit.org 3 points 1 week ago

Sehe ich das richtig, dass dort die Linken im Artikeltext einfach komplett ignoriert werden?

[–] MeGustaBrainrot@feddit.org 1 points 1 week ago

Eine Vermögenssteuer bekämpft nur das Symptom der ungleichen/nicht leistungsgerechten Verteilung.

Der Ursache kann man z.B. mit einer reformierten Kapitalertragssteuer entgegenwirken die Kleinsparern eine Altersvorsorge im Spätkapitalismus noch ermöglicht, aber gleichzeitig überbezahlten, arbeitslosen nichtsnutz Kapitalisten, die nur von ihrem Vermögen/der Arbeit anderer leben den Hahn langfristig zu dreht.

[–] jo3rn@discuss.tchncs.de 11 points 2 weeks ago

gleichmäßig verteilt wären das über 100k pro Person

[–] copacetic@discuss.tchncs.de 8 points 2 weeks ago (3 children)

Warum sind "Aktien" denn "Geldvermögen"? Das ergibt doch keinen Sinn. Es sollte doch keinen Unterschied machen, ob ich in Aktien, Kunst, oder Goldbarren investiere.

Was sie eigentlich messen ist doch eigentlich "das wo wir halt einfach Zahlen bekommen können". Das dann "Geldvermögen" zu nennen ist irreführend.

[–] PotatoesFall@discuss.tchncs.de 5 points 2 weeks ago

Yep. Wichtig ist vor allem auch, dass Aktien mit der Inflation mitsteigen, Geldvermögen aber nicht

[–] PostingInPublic@lemmy.world 3 points 1 week ago (1 children)

Ist per Wiki genau so gemeint, Vermögen, dass man direkt in Geld ausdrücken kann:

"Das Aggregat Geldvermögen ist in den Wirtschaftswissenschaften ein mehrdeutiger Begriff, mit dem jener Teil des Vermögens beschrieben wird, der einen auf eine Währungseinheit (Euro oder Fremdwährung) lautenden Nominalwert hat"

[–] copacetic@discuss.tchncs.de 1 points 1 week ago

Im Artikel steht:

Immobilien werden nicht eingerechnet.

Inwiefern haben Immobilien denn keinen "auf eine Währungseinheit (Euro oder Fremdwährung) lautenden Nominalwert"? Natürlich kann ich den Wert eines Hauses in Euro angeben. Es ist aber halt viel aufwendiger an diese Zahlen zu kommen als an einen Börsenkurs.

Wäre ich Firmeneigentümer, dann macht es offenbar einen großen Unterschied für mein Geldvermögen, ob meine Firma an der Börse ist oder nicht. Wenn nicht, ist sie nämlich 0€ wert. /s

[–] brainwashed@feddit.org 1 points 1 week ago

Würde im Sinne von liquide und täglich bepreist schon Sinn machen, aber ansonsten nicht, nein. Und klar wäre das schön wenn auch der Kunstsammler eine Vorabpauschale auf seine Kunst zahlen müsste, das ist aber unser ETF Investoren vorbehalten.

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 4 points 2 weeks ago

Dafür müssen wir mehr arbeiten, nicht dass den armen Reichen beim Geld Zählen langweilig wird.

[–] probable_possum@leminal.space 1 points 1 week ago

Inflation/ Kaufkraftverlust auch, aber hauptsächlich Aktienmarktgewinne. Eine kaufkraftbereinigte Zahl fehlt im Artikel dennoch.