this post was submitted on 14 Jun 2026
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China bereitet sich gerade auf einen Angriffskrieg gegen Taiwan vor (inkl. blutrünstiger Propaganda) und ist nebenbei fleißig dabei, sich mit nahezu jedem anderen Staat in der Region zu verscherzen, durch Grenzverschiebungen, eine "Küstenwache", die tausende Kilometer entfernt Fischerboote rammt und Fischbestände leerfischt, künstliche Inseln über Rohstoffvorkommen, massive Social Media Kampagnen (auch gegen uns), etc. Nebenbei wird Russland aktiv in seinem Angriffskrieg gegen Ukraine unterstützt.
Angriffskrieg gegen China? Auf welchem Planeten? Hin und wieder ein paar Schiffchen zur Unterstützung Taiwans, einer jungen, aber robusten Demokratie, die sich gegen eine brutale Diktatur stellt, zu schicken, ist keine Vorbereitung eines Angriffskrieges. Was für eine absurde Behauptung. Wie sollte man China überhaupt angreifen? Das Land ist konventionell nicht eroberbar solange ein Zentralstaat existiert. Nur im Falle eines neuen Bürgerkrieges nach dem Kollaps des Regimes wäre das überhaupt möglich - für eine chinesische Fraktion, nicht Außenseiter.
Der ist seit den '70ern in Arbeit. Digitale Rasterfahndung wurde damals erfunden. Heißt nicht, dass die Entwicklung seitdem toll ist, aber bis wir DDR-Verhältnisse (mit ihrem größtenteils manuellen Überwachungs- und Unterdrückungsstaat) erreichen, muss noch einiges Wasser den Rhein runter fließen. Wehret den Anfängen und so, aber bitte lass die Kirche im Dorf.
Kann man nicht annähernd mit den gefakten Wahlergebnissen in der DDR vergleichen.
Nix Neues, nicht vergleichbar mit der DDR (wo übrigens bestimmte Konsumgüter - wie Fleisch, Alkohol und Druckerzeugnisse - massiv subventioniert wurden).
Das dominante Land hat auch und in massivem Umfang Rohstoffe und Erzeugnisse extrahiert - zu Konditionen, die nicht vorteilhaft waren für die Satellitenstaaten. Die DDR "durfte" z.B. Carl Zeiss Linsen und Robotron Computer exportieren und bekam untaugliche sowjetische Industrieerzeugnisse (wie grottenschlechte Autos, die trotz des Mangels an PKW in der DDR in Feldern verrotteten) zurück.
Die Bonzen an der Macht waren keine Proletarier. Das Proletariat hatte nichts zu melden.
Warum verklärst du die DDR?
Der Unterschied ist, dass das gemeine Wahlvieh zumindest theoretisch in diesem Land (und einem Großteil der westlichen Welt) das Recht und die Möglichkeit hat, das zu ändern. Klar gibt es viele mächtige Interessengruppen, die uns fleißig manipulieren, aber Demokratie und eine freie Presse und Meinungsäußerung haben wir trotzdem, trotz aller Probleme. Nicht annähernd vergleichbar mit der DDR, wo sogar wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse über Umweltverschmutzung Staatsgeheimnis waren.
https://en.wikipedia.org/wiki/Island_chain_strategy
Oder ChatGPT und Palantir übernehmen nachdem die Alterskontrolle etabliert wurde. Das kann man in wenigen Wochen umsetzen.
Für mich ist das schlimmer. In der DDR wusste man, dass man betrogen wurde. In der BRD macht jeder frei sein Kreuzchen und am Ende passiert, was die Elite will.
Das geht mehr Richtung Unfähigkeit als Ausbeutung.
Aber auch keine Milliardäre.
Bis zum Mauerbau konnten die Bürger das Land verlassen. Ich denke man sollte die DDR nicht nach dem materiellen Wohlstand und der wirtschaftlichen Notwendigkeit der Mauer beurteilen sondern nach den Zielen.
Die DDR hatte genauso Möglichkeiten, das Land zu ändern.
Das Wahlvieh wird in der BRD viel tiefer manipuliert. Die Menschen kennen noch nicht einmal ihr Gefängnis. Freie Meinungsäußerung haben wir nur, weil es nichts bringt.
Containment ist nicht gleich Angriff.
Nein. So einfach ist das nicht, nicht einmal im Ansatz. Sorry, aber das ist komplett weltfremd.
"Die Elite" (sofern man die überhaupt als homogene Gruppe bezeichnen kann) war noch mit der letzten Bundesregierung überhaupt nicht zufrieden. Die Elite ist mit unzähligen Landes-, Kreis- und Lokalregierungen alles andere als happy. Sorry, aber das ist nichts als polemische Übertreibung.
Whynotboth.gif?
Sie hatten vergleichbare Macht, wenn auch nur einen Lebensstil wie zeitgenössische Millionäre. Am Ende geht es sowohl Parteibonzen als auch Geldadel mehr um eben jene Macht als alles andere. In dem einen System ist Geld das Mittel zum Zweck, im anderen Titel und Parteibücher.
Es gab schon vorher Stacheldrahtzäune, Überwachung, Folter und Schüsse, die gerade permanente Flucht (statt opportunistische Grenzgänge) zu verhindern versuchten.
Das einzige Ziel der DDR war Machterhalt für die Partei. Was glaubst du, warum ganz offen und mit Begeisterung "Die Partei hat immer recht!" auf Parteitagen gegrölt wurde? Alles andere waren offensichtliche Lügen - und es ist schockierend, wie viele Menschen heute, deine Wenigkeit eingeschlossen, darauf noch hineinfallen. Nicht im Ansatz wurde daran gearbeitet, die Propagandaziele zu erreichen: Frieden wurde beschwört, während Kinder paramilitärisch ausgebildet und Angriffskrieg geplant wurden; anders als die NATO war der Warschauer Pakt extrem offensiv ausgerichtet. In der Verfassung wurde von Meinungs- und Bewegungsfreiheit schwadroniert, doch er sich darauf berufte, wurde hart bestraft. Die geldlose, egalitäre sozialistische Utopie wurde nie auch nur im Ansatz verfolgt, denn die Partei war nicht nur durch die objektive Realität und ihre eigene Unfähigkeit gegängelt, sondern auch durch das bereits erwähnte zentrale Ziel des Machterhaltes und der totalitären Kontrolle, welcher jegliche utopischen Träume von vornherein unmöglich machte. Alles in diesem Staat hatte sich dem Machterhalt unterzuordnen, alles was getan wurde, selbst jene bis heute gepriesenen Errungenschaften (wie die Kinderbetreuung, um Frauen in die Produktion und frühe Indoktrination zu ermöglichen) wurden nur geschaffen, um diesen Zielen zu dienen.
Freie Meinungsäußerung hat uns in der BRD u.a. eine mächtige Umweltbewegung ermöglicht, welche massive Veränderungen erreicht hat. Freie Meinungsäußerung ermöglichte in den '60ern die Studentenrevolution, welche mit unbequemen Fragen an ihre Eltern und die damaligen Eliten mit Naziverstrickungen erst die Bundesrepublik wie wir sie heute kennen erschuf.
Beides war komplett unmöglich in der DDR - und die Folgen dessen, gerade letzteres, plagen das wiedervereinte Deutschland und insbesondere die neuen Bundesländer bis heute, denn in der DDR durften Altnazis fast ungehindert eine neue Generation heranzüchten - eine Sache, die von der DDR-Regierung verheimlicht wurde, da es dem Narrativ westlicher Nazi-Infiltratoren und -Agitatoren widersprach, weswegen es nie öffentlich thematisiert und systematisch polizeilich und geheimdienstlich angegangen wurde. Nach der Wende tat das entstandene Machtvakuum sein übriges. Diese ostdeutschen "homegrown" Neonazis bildeten den Nukleus der örtlichen rechtsextremen Szene, welche in jüngerer Zeit zum Großteil in der AfD und verbündeten Gruppierungen aufgegangen ist.
Bevor du jetzt sagst, dass das Schnee von Gestern ist: Auch heute noch sind freie Meinungsäußerung und freie Presse hierzulande enorm wichtig und mächtig - sie sind nur kein Garant dafür, dass wir kollektiv (Begriff bewusst gewählt) die richtigen Entscheidungen treffen. Trotz aller Manipulation durch dumme egoistische Eliten sind wir immer noch dumme Herdentiere, die in stürmischen Zeiten selten dazu neigen, rationale Entscheidungen zu treffen, sondern lieber gemeinsam in Panik von der Klippe springen. Das wird mehr ausgenutzt denn künstlich erzeugt - und manchmal passiert es auch einfach, ohne bösen Masterplan dahinter.
Freie Meinungsäußerung und freie Presse ist wie Lemmy, es ist da, hat aber keinen Einfluss. Die DDR hatte ihre Probleme, aber jetzt tun wir so, als ob in der BRD strukturell alles gut ist, weil es nicht die DDR ist.
Die AfD wurde von den Medien, die größtenteils in Westhand sind, großgemacht. Die (West) CDU blockiert ein AfD Verbotsverfahren.
Die Informationen sind da, dass die USA gegen China rüsten. Bei uns kommt das oft so an als wenn die USA Taiwan nur verteidigen wollen. Historisch haben die USA, durch illegale Einmischung in den chinesischen Bürgerkrieg, Taiwan erst erschaffen. Ausserdem braucht China Mittel um Taiwan einzunehmen, wenn die USA mit Hilfe von Taiwan ein Embargo durchsetzen. Das Aufrüsten ist daher auch zur Verteidigung notwendig.
China selber muss Taiwan nicht einnehmen, denn das chinesische Wirtschaftswachstum wird dafür sorgen, dass Taiwan zu China gehören möchte.
Da China nicht autark ist, ist die Blockade Chinas ein Angriff, denn es wird zu einer Hungersnot führen. Da die USA sich nicht so verhalten, als wenn sie ihre Hegemonialmacht aufgeben werden, muss man damit rechnen, dass sie vorhaben, Chinas Wachstum mit Gewalt zu unterbrechen.
Das wird so nicht bei uns in den Medien thematisiert, wird aber unser Leben bald nachhaltig prägen. Trotz Meinungsfreiheit gibt es nicht die wichtigsten Diskussionen.
Ich hoffe, dass ich irgendwo eine Fehlannahme mache, wüsste aber nicht an welcher Stelle.
Ich hab dir Beispiele dafür genannt, wie sie Dinge beeinflusst. Freie Meinungsäußerung ist übrigens ein zweischneidiges Schwert: Sie kann auch zu schlechten Dingen führen, wie dem Aufstieg der AfD.
Nee. Nein. Du relativierst eine unmenschliche Diktatur, indem du dich über eine natürlich nicht perfekte Demokratie beschwerst.
Steile These. War die Einmischung der Sowjetunion eigentlich "legal"? Übrigens ist die amerikanische Einmischung im chinesischen Bürgerkrieg weit komplexer als nur die Nationalisten unterstützt zu haben.
Man baut keine Landungsschiffe zur Verteidigung. China redet übrigens nicht davon, sich vor Taiwan zu verteidigen, sondern betont immer wieder, dass sie Taiwan einnehmen wollen, entweder mit friedlichen oder militärischen Mitteln.
Haha, nein. Erstens kühlt das chinesische Wirtschaftswachstum gerade deutlich ab (und die mittel- bis langfristige Perspektive ist desaströs, nicht nur wegen der verkorksten Demographie), zweitens hat Hongkong den Taiwanesen gezeigt, wie wenig man Peking trauen kann, drittens hängt Taiwan nach Jahrzehnten der Diktatur sehr an seiner Demokratie und viertens hat das enorme Missmanagement während COVID das Image Chinas als kompetente Technokratie nachhaltig zerstört.
Plumpe Einmischung Chinas in Taiwan durch Agenten, Propaganda und Sabotage (sowie konstante Drohungen und militärische Provokation) tun ihr übriges. Die überwältigende Mehrheit der Bewohner dieses Inselstaates hat null Interesse daran, von Peking unterjocht zu werden.
Sorry, aber das ist blanker Unsinn. Eine Blockade würde erst versucht werden, wenn China Taiwan angreifen würde.
Das wird hier so nicht thematisiert, weil es nicht stimmt. Ich stimme dir aber in einem Punkt zu: Ein Angriffskrieg gegen Taiwan wird unser Leben nachhaltig beeinflussen.