DdCno1

joined 3 years ago
[–] DdCno1@beehaw.org -1 points 15 hours ago

Linux isn't inherently safer. It's only less of a risk to run pirated games on it, because fewer people are using it.

https://www.howtogeek.com/no-linux-is-not-more-secure/

[–] DdCno1@beehaw.org 3 points 1 day ago

Aber echt. Polizeigewalt ist bereits ein großes Problem in Frankreich und solche Gesetze werden das garantiert nur noch verschlimmern.

[–] DdCno1@beehaw.org 1 points 1 day ago

No idea why, but I kind of want a DOOM mod about liberating Stardew Valley from a demon infestation now.

[–] DdCno1@beehaw.org 2 points 1 day ago (1 children)

There was also a background check involved, which I forgot to mention. But overall, it's very much the former and not even close to something like the latter.

[–] DdCno1@beehaw.org 3 points 1 day ago (1 children)

Not even that these days. The good jobs are for people with connections. Those who made it through based on merit are more likely to end up as office drones that can be let go if the CEO wants a higher quarterly bonus to spend on gold trim for his third yacht.

[–] DdCno1@beehaw.org 5 points 1 day ago (4 children)

I was hired during the pandemic and it was quite an interesting experience to get there. They had an online assessment center, several hours (with breaks) of all sorts of quizzes, questions and tasks, mostly intelligence and memory-related, combined with math, general knowledge, language proficiency and a section on personality and personal preferences, with a relatively limited focus on IT questions at the end that felt tacked on for the job. There was no surveillance during it - no webcam requirements or anything. They just sent me a link and I could complete this timed test at a point in time of my choosing, in one go. Since it wasn't very difficult at all and there was more than enough time, I had no issues with this one.

Before the interview, I was handed a 20 minute condensed version of largely the same type of questions to be completed in person (very small room, alone, under supervision, to eliminate any possibility of cheating), which I completed in no time, and finally an extensive interview (IIRC about 45 minutes) in front of what I can only describe as a tribunal of eight more or less relevant people sitting in a half-circle in front of a chair for the interviewee (at a distance due to COVID), most of which would just silently judge me with their eyes and take down notes as two to three of them switched between interrogating, I mean, interviewing me. They were actually very friendly, but it did feel quite intense. I was extremely nervous in the beginning, even stuttered a little, but as the interview went on, my nerves calmed down. None of the questions were surprising nor upsetting, but due to my initial nervousness, I still felt like I had failed.

Anyway, after they had hired me (I received a call about two weeks later), they later told me that they had done this twice with about 100 applicants each, just to hire a single person. In retrospect, I can't believe I successfully made it through all of this. I was very well prepared for the interview and had previously spent a lot of effort (several weeks worth) on the application itself, tailoring it to the job and the organization, but still.

If you have the amount of resources this large org has, I think this is a very thorough way of doing things. The simple method of repeating a portion of the test in person (with different questions, but the same kind as online) eliminates cheaters and can be done by an org of virtually any size. The lengthy interview in front of a diverse group I'm not so sure about though. With shy and nervous applicants (as well as those on the spectrum), this can be very overwhelming, but since they all have to find a consensus in the end, discrimination and personal preferences influencing the hiring decision are less likely to happen.

[–] DdCno1@beehaw.org 0 points 2 days ago

Yes, on their hardware and through their store fronts, but I meant their own streaming services (other than games streaming).

[–] DdCno1@beehaw.org 3 points 2 days ago

Gar nicht. Das kommt nicht in deren Filterblase an.

[–] DdCno1@beehaw.org 0 points 2 days ago (2 children)

Microsoft axed their video and music streaming a while ago. I doubt they'll try and revive it.

[–] DdCno1@beehaw.org 1 points 2 days ago

Don't worry, with cloud, I mean, blockchain, I mean, AI, it'll all be possible.

How, you ask? - How dare you doubt our glorious vision for the future!

[–] DdCno1@beehaw.org 5 points 2 days ago (1 children)

Hab das Video inzwischen gesehen. Es gab recht viele Gründe, warum Gebäude zerstört wurden, die den Krieg überlebt hatten.

Kulturell/ideologische waren definitiv ein wichtiger Grund, aber sehr oft wurde für die erwähnte autofreundliche Stadt viel platt gemacht, das den breiten Verkehrsachsen im Weg stand. Das betrifft übrigens auch Länder, die gänzlich vom Krieg verschont wurden, wie Schweden, welches ähnlich aggressiv seine Städte nach dem Krieg umgebaut hat, mit nahezu dem exakt gleichen Endresultat wie hierzulande, ganze ohne vorher zerbombt worden zu sein.

Anderer Grund: Oft waren die alten Gebäude zwar hübsch von außen, aber entsprachen nicht mehr den Anforderungen der Zeit, z.B. Wohngebäude mit engen, kleinen Räumen, ohne Badezimmer, mit wenig Licht. Hätte man sanieren können, aber nicht selten zu einem größeren Aufwand, als ein schlichter Neubau gekostet hätte.

Sanierung hat auch ihre Nachteile: Ich habe schon in jahrhundertealten Gebäuden gewohnt und gearbeitet (persönlicher Rekord: ca. 420 Jahre), die in jüngerer Vergangenheit komplett saniert worden waren. Eine sehr eigenartige Erfahrung: Die Fassade ist teils hübsch und historisch (gerade seit den neueren Energievorschriften leider viel öfter nicht der Fall - selbst 300 Jahre alte Gebäude sehen dann aus wie alles andere), aber innen herrscht nahezu immer die gleiche schlichte Tristesse wie in neueren Gebäuden. Man erkennt höchstens noch an der einen oder anderen schiefen Wand, komischen Aufteilung oder anderen Kleinigkeiten, wie alt die Hütte tatsächlich ist. Kellerräume sind noch am offensichtlichsten.

Dann wäre da noch der Faktor Arbeit: Verzierungen sind nicht nur teuer, sondern sie benötigen auch viel Handarbeit, wenn sie nicht seelenlos aussehen sollen. Die meisten neuen Gebäude, die versuchen ältere Architekturstile zu imitieren, plumpsen genau in diese Falle, da sie mit Dingen wie industriell gefertigten Verzierungen seelenlos und künstlich wirken. Dazu passen die Proportionen oft nicht, da viele alte Baustile unvereinbar mit heutigen gesetzlichen und anderen Anforderungen sind. Diese Handarbeit braucht Handwerker in Mengen, welche schon nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr existierten - die hatten fast alle Besseres und Wichtigeres zu tun, als von Hand Stuck anzurühren. Das wird sich auch auf absehbare Zeit nicht mehr ändern. Klar kann man aus dem ganzen Bundesgebiet für einzelne Projekte wie das in Frankfurt Spezialisten zusammenziehen, aber das ist keine realistische Option für jede Stadt.

Das Video endet damit, den historisch akkuraten Wiederaufbau zu loben. Finde ich auch gut, aber es ist kein Allheilmittel. Wir können nicht nur in die Vergangenheit schauen, sondern sollten versuchen, Farben, Formen und Räume zu schaffen, die aus der heutigen Zeit und für die heutige Zeit, für die Menschen der heutigen Zeit und ihre Bedürfnisse geschaffen sind. Dazu gehört auch und gerade unser Verlangen nach Schönheit, aber eben nicht nur die Schönheit der wilhelminischen Zeit, des Barocks oder des Mittelalters, sondern auch die Schönheit, Kreativität und den Ausdruck dessen, was uns heutzutage bewegt. Dabei kann man durchaus - und das tun besonders gelungene neuere Gebäude - historische Elemente bewusst einsetzen, in Kombination mit neuen Ideen. Das ist riskanter und schwieriger als einfach zu kopieren, aber hat das Potenzial, noch weit besser zu sein für die Menschen.

[–] DdCno1@beehaw.org 1 points 2 days ago

Sind wir nicht schon in der post-Postmoderne?

Stimme dir aber sonst zu. Potenzial gibt es viel, aber in der Realität werden die meisten Bausünden durch die gleichen dreieinhalb Gebäudestile ersetzt, die es eh schon überall gibt. Ich glaube das Hauptproblem ist ein ganz simples: Früher waren die Bauherren meist lokal. Man hatte selbst eine enge Verbindung zu dem Ort, an dem ein Gebäude errichtet wurde, nutzte es persönlich oder sah es jeden Tag. Heute sitzen die in irgendwelchen Firmenzentralen weit weg vom Geschehen und jedes individuell in Auftrag gegebene Gebäude ist nur noch eine Zahl in einer Exceltabelle, entsprechend schert man sich nicht groß darum.

Nebenbei bemerkt: Es gab freilich auch ganz früher schon sehr hässliche Gebäude - nur wurden diese nicht auf Postkarten gedruckt, standen oft nicht lange und wurden deswegen vergessen. Jede wilhelminisch geprägte Großstadt mit Prachtstraße im Zentrum hatte auch ihre Elendsviertel. Fabrikbesitzer und Slumlords bauten dort schnell und billig - aber ohne dabei von lästigen Bauvorschriften zu Themen wie Brandschutz, Licht, Raumhöhe und anderen Nettigkeiten eingeengt zu werden. Man kann zu Recht viel an den Plattenbauten der Nachrkiegszeit kritisieren, aber sehr oft haben diese einfache Menschen aus genau solchen prekären Wohnverhältnissen herausgeholt. Sie waren eine Problemlösung, die erst mit der Zeit selbst zu einem Problem wurde.

 

Mit ihrem Verhalten im Bundestag hat die Union einen demokratischen Tabubruch begangen. Falsch sind nicht nur die teils rechtswidrigen Forderungen, falsch ist auch die entmenschlichende Sprache von Parteichef Merz.

 

A surprisingly interesting video that taught me some new things about the NES and this era of gaming. Highly recommended!

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