this post was submitted on 11 Mar 2026
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Die Existenz von Rechtsextremen beweist nicht, dass die AfD eine rechtsextreme Partei werden musste.
Lucke wurde abgewählt, weil er den Rechtsruck nicht mitmachen wollte. Wären zu dem Zeitpunkt mehr nornal Konservative beigetreten, hätte er die Wahl nicht verloren und die AfD wäre eine andere Partei.
Genau das hätte mit mehr normal Konservativen verhindert werden können.
Viel wichtiger ist aber, dass die linken jetzt helfen könnten, eine neue konservative Partei aufzubauen, die weder rechtsextrem noch kapitalistisch korrupt ist, um CDU und AfD die Macht zu entziehen.
Und warum hätten diese magischen Konservativen das tun sollen?
Digga, guck die Doku. Ernsthaft. Irgendein Hätten-Tuten-Täten-Geschwurbel bringt nichts und ist Energieverschwendung. Die AfD war immer auf Kurs Rechtsextrem, sich irgendwas auszudenken, wie man das hätte verhindern können und dass das nicht passierr ist irgendjemandem als Versäumnis anhängen zu wollen, ist ehrlich gesagt unter aller Kanone und erleichtert Rechstextreme um ihre Verantwortung.
Warum sollten Linke das tun? Politischer Konservativismus ist nichts gutes und immer kapitalistisch. Stattdessen sollten Demokraten, Progressive, Linke, usw. daran arbeiten, den öffentlichen Diskurs wieder zu normalisieren und Menschen dabon überzeugen, dass rechts zu wählen das Land und die Welt wie wir sie kennen (you know, unsere Zivilisation, Demokratie, Menschenrechte und der ganze geile Scheiß) gegen die Wand fährt.
Weil die CDU korrupt ist.
Lucke ist abgesetzt worden. Da kann man schon fragen, woran das lag.
Besser als offener Faschismus, oder?
So die kommunistische Theorie. Monarchie ist ursprünglich der Gegenspieler der Bourgeoisie.
Nach der Theorie gilt das aber für alle Parteien, die die Marktwirtschaft erhalten. Wenn die SPD nicht kapitalistisch ist dann kann es eine konservative Partei auch sein.
Die Kapitalisten besitzen jetzt auch den Diskurs. Sollten hilft nicht. Zeit für Realpolitik, ein linker Begriff. Es gibt genug Konservative, die keinen Kapitalismus wollen. Undenkbar, aber was bringt sonst die Mehrheit?
In BW haben 15% links gewählt. Wenn es ganz schlecht läuft bekommen wir mit zunehmender Propaganda US Verhältnisse, wo die CDU wie die Demokraten die linke Partei ist, obwohl es noch die Grünen gibt. Wenn die aber wie in BW den CSU Wahlkampf machen, reicht dann der Versuch, ein linkes Bewusstsein zu schaffen, um linke Regierungsbeteiligungen zu bekommen?
Ein Geschwür, das noch nicht durchgebrochen ist, ist auch besser, aber trotzdem beschissen. Besser wäre es, aufzuzeigen, dass jede Ideologie, die auf eine kleine Elite hinzuarbeitet, den allermeisten Menschen schaden wird und es im Interesse der Mehrheit ist, Konservatismus und Faschismus gleichermaßen aus der respektablen Gesellschaft zu verdrängen.
Über das Thema waren KPD und SPD schon 1933 zerstritten. Noch einmal sollte man Kapitalisten und wahrscheinlich Faschisten nicht an die Macht lassen, nur weil die Gefahr der Akkumulation des Kapitals in der Zukunft besteht. Vermögenssteuer kann die Akkumulation kompensieren. Damit ist eine konservative Gesellschaft möglich.
Nur dass wir uns richtig verstehen:
Ich meine mit "konservativ" hier die Überzeugung, dass der Adel fundamental überlegen sei und ein "natürliches" oder "göttliches" Recht auf Herrschaft habe und dass Tradition grundsätzlich als Weisheit zu verstehen sei, und das einhergehende Bestreben, diese Hierarchie wiederherzustellen und strukturelle Veränderungen nur langsam bis gar nicht zu akzeptieren.
Solch eine Aristokratie hat historisch dazu geführt, dass der Adel das Volk ausgebeutet und unterdrückt hat um sich zu bereichern. Eine Vermögenssteuer lässt sich nicht durchsetzen, wenn die besteuerten selbst die Macht haben, sie aufzuheben.
Die CDU ist ein Musterbeispiel für diese Haltung, inklusive Aussetzung der Vermögenssteuer. Erschleichen von Leistungen (z.B. Schwarzfahren, weil man kein Auto und kein Geld für ein Ticket hat, aber irgendwie ja Arbeit suchen muss) wird auch unter 100€ geahndet, Sozialhilfen werden gekürzt, während Ermittlungen gegen Steuerhinterziehung ausgebremst werden und Veruntreuung von Staatsgeldern keine Konsequenzen hat. Die Abkehr von fossilen Brennstoffen wird ausgebremst wo nur möglich.
Ich glaube, du verstehst was ich meine.
Klar, die AfD ist der größere Feind. Dafür der CDU die Zügel geben wird das aber nicht besser machen, wenn ihre Politik den Nährboden für Wutbürger schafft.
Mein Vorschlag war, eine dritte Partei zu unterstützen, die weder rechtsradikal noch kapitalistisch ist. Wutbürger ist doch erst einmal gut, wenn es sich gegen Korruption richtet. Koalitionsverhandlungen könnten im Kompromiss dann die Missstände beseitigen, die echte Probleme sind.
Die Aristokratie mit dem Lebensstandard des Mittelalters zu bewerten ist nicht fair. Die Steuern sind heute höher. Nur durch Energie und Technik haben wir mehr.
Mir ist nicht klar, wie das mit Konservatismus vereinbar sein soll. Meinst du speziell die sozialen Einstellungen wie Schwulenhass und Misogynie, aber mit sozialer Marktwirtschaft?
Wer treibt die Steuern der Fürsten ein, wenn die Fürsten selbst die Steuern setzen?
Schwulenhass ist nicht unbedingt konservativ, siehe UDSSR, oder notwendig, um faschistisch zu sein, siehe Röhm. Es ist eine aktuelle Spaltungstaktik. Siehe ARD Reportage, einer der Interviewten ist schwul und hoffte, dass die neue Partei dieser Kombination Platz bieten würde.
Es ist doch egal, wieviel der Fürst an Steuern zahlt. Wichtig ist, wie es den Untertanen geht.
Weiter oben im Thread:
Hier:
Dann sind Vermögenssteuer und alle anderen Steuern, die einer Akkumulation entgegenwirken können, hinfällig. Es hält die Elite nichts davon ab, sich zu bereichern und ihre Macht weiter zu festigen.
Daher noch mal meine Frage: Was meinst du mit konservativ? Ich weiß nicht, ob wir hier aneinander vorbei reden.
Ein System, das einer Oberklasse freie Hand gewährt, läuft zumindest Gefahr, dass diese das gnadenlos ausnutzt um die Unterklasse auszubeuten. Ob das jetzt das die Patrizier der römischen Republik, die Adeligen des Mittelalters oder die modernen Kapitalisten sind, ist dabei letztlich Wortklauberei.
Und darin liegt das Problem: ohne einen effektiven Mechanismus für die Untertanen, ihre Regenten im Zaum zu halten, wird es ihnen über kurz oder lang schlecht gehen. Und diese Mitbestimmung ist dem Konservatismus wie ich ihn verstehe zuwider, ebenso wie jeder Glaube an Gleichheit und jedes Streben nach Veränderung, das der Weisheit der Tradition entgegensteht.
Eine Strömung zu bestärken, die dieses System zum Ziel hat, ist ein Spiel mit dem Feuer, und das in einer Zeit, die eh schon brenzlig ist. Wer ernsthaft und aller Geschichtserfahrung zum Trotz glaubt, dass es eine gute Idee ist, seine Freiheit an die Sorte Leute abzutreten, die überhaupt nach dieser Macht greifen, dem ist nicht zu helfen.
Ja, da hab ich nicht aufgepasst und deine Frage vergessen. Ich stimme mit dir überein, dass die unkontrollierte Oberklasse ihre Macht zementiert, und
dies der Grund ist, dass sie es können. Für mich sind Konservative dann aber nur die, die in einer Gesellschaft mit homogenen Werten und maximal möglicher wirtschaftlicher Freiheit leben wollen. Selbst die Menschen die mitbestimmen wollen werden durch die Akkumulation des Kapitals ausgehebelt. Die Vermögenssteuer kann man nicht gegen die Oberschicht erzwingen. Dafür kann man es mit ihr umsetzen. In einer Leistungsgesellschaft kann die Oberschicht das Interesse behalten, den Wettbewerb aufrecht zu halten.
Wer? Welcher konservative Politiker äußert sich gegen den Kapitalismus?
Mal ganz stumpf, um Missverständnissen und versehentlichen Strohmännern vorzubeugen, was verstehst du unter Konservativismus im politischen Kontext?
Es geht um konservative Wähler, nicht Politiker. Deren Stimmen braucht man, um Mehrheiten zu bekommen. Mit als konservativ gerechnetem CSU Grünen waren nur 15% der Stimmen in BW links.
Kommt aufs Umfeld an. Konservative Römer waren für die Republik und gegen Christen.
Was heute konservativ genannt wird ist oft neoliberal.
Im Video wurde es am Anfang als Neuem gegenüber skeptisch eingestellt definiert.
Prinzipiell ist es fast beliebig und mehr ein selbst gewähltes Zugehörigkeitsmerkmal. Ist jemand der mit SUV im Bioladen einkauft konservativ oder progressiv?
Wenig hilfreich wäre, einen Konservativen zu definieren als jemand, der keine progressive Partei wählt. Das Ablehnende gehört allerdings zu den Konservativen, obwohl sie eigentlich Revisionisten sind und nicht Neues ablehnen sondern zu Altem zurück wollen.
Ich verwende konservativ meist als Alternative für rechts, da dort immer rechtsradikal mitschwingt.
Uff...
Also. Politischer Konservativismus definiert sich durch die Bestrebung, die herrschende gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Ordnung und die entsprechenden Machterhältnisse aufrechtzuerhalten. Dazu gehört auch, die Verteilung von Macht und Reichtum vor Kritik zu schützen, die gesellschaftliche Ordnung zu zementieren und sich an Traditionen zu orientieren.
Das ist übrigens nicht aus der kommunistischen Theorie, du kannst dir dazu ja mal die Literaturliste der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Gemüte führen.
Ja, Digga, Konservatisismus ist aber Teil des rechten politischen Spektrums.
Die Definition beschreibt Konservative als die, die das Bestehende erhalten wollen. Das bestehende war aber auch mal neu und wurde eingeführt und konservativ war dann nicht der richtige Begriff.
Konservative ohne Macht wählen nicht, um ihre Macht sondern ihre Lebensumstände zu erhalten. Traditionen haben für sich einen Wert und nicht nur, weil es immer so gemacht wurde.
Wenn die Tradition nicht Ausländer Jagen ist, dann kann man das doch wie jede politische Forderung diskutieren und muss es nicht als konservativ ablehnen.
Dann besteht die Möglichkeit, dass die Mehrheit der Konservativen eine Politik unterstützt, bei der die wichtigen Traditionen erhalten werden und gleichzeitig dem Kapitalismus durch Vermögenssteuer Einhalt geboten wird.
Es müsste doch ein Interesse bestehen, dass Konservative einer Partei ihre Stimme geben können, die dies unterstützt.
Aus der kommunistischen Theorie ist, dass sich Kapital immer akkumuliert. Dann sind aber nicht nur Konservative ein Problem sondern auch SPD und Die Linke, weil sie Marktwirtschaft zulassen.
Alter, du fantasierst sir hier was zusammen... Du erinnerst mich ganz krass an Kreationisten, die argumentieren mit "Aber Evolution ist doch nur eine Theorie!"
Hab zu viele dieser Diskussionen geführt, als dass ich sowas noch lange durchziehe.
Das passt, weil ich Grundannahmen in Frage stelle. Wenn du nicht magst, können wir ja aufhören.
Mich würde weiterhin interessieren, ob Konservative so negativ betrachtet werden müssen. Linke könnten mit Konservativen Kapitalismus begrenzen.
Zum Vergleich:
Den Kreatonisten sagt man, dass alles nur eine Theorie ist, dass man aber mit Evolution als Theorie arbeiten kann, weil sie anders als z.B. die Theorie der Erde als Scheibe nicht widerlegt wurde, trotz intensivster Bemühungen, und dass das Beobachtete sehr gut mit ihr erklärt wird.
Ne, Alter. Du willst dir neue Definitionen aus dem Arsch ziehen und behauptest, damit würdest du alles infrage stellen. Jetzt klingst du wie Coronaschwurbler, die glauben, alles infrage zu stellen.
Pack das Gras weg und geh Rasen anfassen. Keine Ahnung, was du laberst.
Wer ist "man"? Wer sagt das?
Wissenschaftstheorie. Positive Aussagen über die Welt können nicht bewiesen werden. Es können nur Aussagen durch ein Gegenbeispiel widerlegt werden. Damit ist jede Theorie nur eine Hypothese.
Faszinierend. Du zeigst sogar das gleiche wissenschaftliche Grundverständnis wie Kreationisten. Fast alles, was du sagst, ist falsch, und das bisschen, das richtig ist, fehlinterpretierst du auch noch.
Da du keine Aussage widerlegst ist wahrscheinlicher, dass du an deiner Meinung festhalten möchtest und dir nur Beleidigungen bleiben. Von dem Video hattest du ja auch nur behalten, was dir passt, obwohl du schon lange hättest wissen können, dass die Medien zur Radikalisierung der AfD beigetragen haben.
Ich habe halt leider nicht die Kapazitäten um mit dir ein ganzes Semester Grundlagen Wissenschaftliches Arbeiten durchzukauen. Aber genau das bräuchtest du wohl.
Um mal ein Beispiel zu bringen: eine Hypothese ist eine vorläufige, mögliche Erklärung zu einem Problem. Eine Theorie dagegen ist ein Modell, das gesammelt Naturgesetze, experimentelle Nachweise, belegte Erklärungen, anerkannte Fakten usw in Beziehung setzt und deren Vorhersagefähigkeiten wieder und wieder bestätigt wurden. Aber um den Prozess von Hypothese zu Theorie zu erklären, wie man in detaillierter Kleinstarbeit Vorurteile versucht, auszuschließen, wie Peer Reviews funktionieren und der ganze Kram, dafür ist dieser Rahmen schlicht unzureichend.
Nein, die AfD ist so stark geworden, weil sie das rechtsextreme Wählerpotenzial rechts der CDU aufgegriffen hat. Genau deswegen war es auch von Anfang an zum Scheitern verurteilt, dass diese Partei konservativ sein soll. Was auch immer konservativ in diesem Zusammenhang überhaupt sein soll. Aber wenn man gezielt von rechtsextremen Stimmenabhängig ist, dann ist es vollkommen vorprogrammiert, dass man am Ende des Tages eine rechtsextreme Partei wird. Man hat rechtsextreme Wähler, man hat rechtsextreme Parteimitglieder. Da können auch nicht irgendwelche "guten Konservativen" etwas retten. Die sind nämlich schon allein aufgrund der Wähler und Mitgliederstruktur immer in der Minderheit gewesen.
Weil die CDU nach links gewandert ist. Die CDU hat die SPD Wähler, und ihre Wähler hat sie in der AfD geparkt. Damit bleibt nichts mehr für den Rest und die Grünen werden jetzt konservativ, siehe BW, um das zu kompensieren.
Die CDU konnte bis zu ihrem Linksruck das machen. Es gab nicht 25% Wähler rechts der CDU die nicht wählen gegangen sind und die jetzt die AfD Wähler sind.
Nein. Die AfD enthält genau diese normalen Konservativen, von denen du glaubst dass sie, Gelegenheit gegeben, zu Demokratie umkippen würden statt zu Faschismus.
Das ist nicht wie Konservatismus funktioniert. Deren Endgame ist Regression zum Feudalismus, Faschismus ist der logische nächste Schritt für Konservative. Das würden sie nur niemals so sagen, und aus irgendeinem Grund glauben wir ihnen das als Gesellschaft. Obwohl sie sich wirklich anstrengen, dabei unglaubwürdig zu sein.
Viele Menschen verstehen nicht die Akkumulation des Kapitals. Ihr Ziel ist nicht, die Kapitalisten zu unterstützen. Sie haben nur einen starken Eigentumsgedanken und wollen keine Umverteilung.
Wenn wir als Gesellschaft nicht die Resourcen haben, Wirtschaft und Politik allen zu erklären, und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, dann gibt es diese Wähler. Diese Menschen haben trotzdem Mitgefühl und verstehen, dass Faschismus falsch ist. Diese Menschen können als Partei demokratisch existieren und Kompromisse finden, die für alle funktionieren.
Haben wir. Wir nutzen sie nicht. Das ist politisch gewollt.
Und dennoch haben sie sich dagegen entschieden.
Was bei dir auffällt ist, dass all deine Argumente rein hypothetisch sind und du im Wesentlichen deine Hoffnung darauf setzt dass schlechte Menschen "das Licht sehen" wenn es sie anstrahlt. Bist du 16?
Was ist zuerst da, der sozialistisch erzogene Mensch oder der Sozialismus?
So wie wir gegen die soziale Erziehung. Ihre Wählerstimmen bewirken sicher viel was sie nicht wollen.
Was gibt es sonst? Kapitalismus ist der Weg der Elite, unabhängig vom Willen der Mehrheit zu regieren. Wenn man nicht einen Weg findet, mit der Mehrheit zu regieren, muss man auch Kapitalist sein, um Macht zu bekommen, wenn man was verändern will.
Es ist sinnvoll, mit Konservativen eine gemeinsane Basis zu finden, um die Mehrheit zu bekommen. Als Sozialist will man nach einer gewonnenen Wahl mit ihnen auch gemeinsam in einem Land leben. Es muss gemeinsame Werte geben.
Die Linke hat ja dabei "geholfen". Das BSW ist doch genau, was du meinst?
Wirtschaftspolitisch eher progressiv, gesellschaftspolitisch konservativ/reaktionär.
Scheint ja nicht viel zu helfen ¯\_(ツ)_/¯
Davon ab, dass es darin halt schnell Widersprüche gibt, wenn man versucht solche Positionen in einer Partei zu vereinen.