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Grönland ist militärisch bereits sehr schwierig einzunehmen, weil es unterschiedliche Fähigkeiten und viel Logistik benötigt.
Ein so großer Einsatz der Armee scheint mit ohne Einbezug des Kongresses recht abwegig.
Auch das halten der Frostbeule ist logistisch sehr aufwendig… das ist halt alles arktische Kriegsführung und sehr Sprit und Ressourcenaufwendig.
Natürlich hast du recht mit dem was du sagst.
In anbetracht dessen, dass Trump auch bei Venezuela den Kongress umgangen hat ohne das von diesem irgendeine ernsthafte Reakion kam halte ich es aber für wahrscheinlich, dass die gleiche Strategie nochmal zur Anwendung kommt, wenn man wieder in einer Ruckzuckaktion die Insel besetzen kann. Auf die Checks und Balances ist sowieso kein Verlass mehr.
Da die Europäer, im Gegensatz zu den USA, die Insel nicht einnehmen müssten wäre es denke ich logistisch einfacher dort eine Truppe zu stationieren (vorausgesetzt die Grönänder wollen das).
Ich denke es wird auf zwei Dinge hinauslaufen. Zum einen wir europäisch stationiert und die Flugzeug-gestütze Verteidigung ausgebaut, zum anderen wird ermöglicht alte US-Basen wieder zu öffnen.
Das Appeasment wird aber nicht funktionieren, weil es auch um Rohstoffe geht.
Der Handstreich Venezuela ist mit dem Angriff eines NATO-Verbündeten nicht zu vergleichen und sowohl im Kongress (auch bei Republikanern) als auch bei der Armee werden dem Souverän gerade Grenzen aufgezeigt.
Edit: und solche gibt es auch https://feddit.org/post/24280654
Stimmt, ist nicht wirklich vergleichbar. Trotzdem hab ich den Eindruck, dass immernoch zu viele Leute davon ausgehen Trump würde rational handeln... das die Sache nicht vergleichbar ist MUSS kein Hinderungsgrund für ihn sein.
Dem Vernehmen nach sind ihm Appeasment und Sicherheitsgarantien ziemlich egal... wie du selbst sagst wird er das wahrscheinlich höchstens als ,,unzureichend" deklarieren und doch zugreifen. Ob in der Hinsicht MEHR US-Basen auf Gröndland eine gute Idee sind.. ich weiß ja nicht. '^^
https://de.wikipedia.org/wiki/Madman-Theorie
Wenn Trump nicht rational wäre, warum gibt es dann kein Impeachment-Verfahren der Milliardäre?
Meiner Meinung nach weil die Clique die ihn deckt von seiner Irrationalität profitiert. Wenn er das Land in Schutt und Asche legt sitzen die in ihren Bunkern um danach den Rest aufzukaufen. Kurzfristiger Gewinn vor langfristiger Stabiltät oder zu deutsch ,,nach mir die Sinnflut". Aus meiner Sicht als empathischer Mensch hat das ganze nichts mir Rationalität zu tun, da unglaubliches Leid verursacht wird um aus einer 10 stelligen Zahl eine 11 oder 12 stellige zu machen.
Wenn der Dollar nicht mehr Leitwährung ist, kann es auch eine zwanzigstellige Dollar Zahl dank Inflation sein.
Wenn die USA so weitermachen, sind sie in 10 Jahren isoliert und China ist der Hegemon. Das vernichtet alle Vermögen der Milliardäre. Sie sind nicht zu dumm um das nicht zu verstehen.
Was ist also deren Plan?
Rational völlig richtig.
Aber ich glaube genau da liegt der Hund begraben: So weit denkt die neue Klasse von Tech-Milliardären nicht. Wir erleben meiner Meinung nach in den letzten Jahren zunehmend eine ,,finanzisierung" unserer Wirtschaft und Politik: Relevant ist nicht, was in 10 Jahren noch stabil läuft, wichtig ist nur, das die nächsten Quartalszahlen oder das nächste Wahlergebnis stimmen.
Es geht nicht mehr darum ob eine Gesellschaft langfristig erfolgreich ist sondern darum möglichst schnell möglichst viel Gewinn zu extrahieren um den eigenen Kontostand und damit den eigenen Einfluss zu maximieren. Mit diesem gesteigerten Einfluss hofft man dann auf jeden Fall noch besser für die Katastrophen vorbereitet zu sein die dann kommen (und die man selbst durch sein Verhalten ausgelöst hat).
Und im Zweifelsfall ist in unserer vernetzten Welt grade Großkapital sehr mobil wenn es sein muss. Wenn ich die Assets in den USA abschreiben muss kann ich mich mit dem vorher ergaunerten Kapital auf jeden Fall irgenwo neu einkaufen... würde ich mich nicht so arschig verhalten hätte ich im schlimmsten Fall nur physische Assets in Gesellschaft x und könnte bei deren (nach eigener Meinung unvermeidlichen) Zusammenbruch nicht einfach umsiedeln. Eine binnenlogische und selbsterfüllende Prophezeiung die mich auf der Gewinnerseite stehen lässt selbst wenn ich nebenbei dafür sorge das meine aktuelle Gesellschaft zum Teufel geht.
Dafür muss China dem zustimmen. Ein Leben wie in den USA würde keiner mehr haben.
Ich denke, das Chaos ist gewollt, weil die Bevölkerung so unorganisiert bleibt. Aber die Tech Milliardäre sind nur ein kleiner Teil der 1000 US Milliardäre.
Es muss einen Plan geben, in dem die USA als Sieger hervorgeht und er ist überzeugend genug, dass keiner der Milliardäre die USA verlassen hat und nach China übergelaufen ist.
Auch in der übertriebenen Dystopie die ich an die Wand gemalt habe gibt es noch andere Länder und Kontinente als China. Reiche US Amerikaner können sich theoretisch auch irgendwo in Ozeanien, Südamerika oder Europa einkaufen... und würden aufgrund ihrer Kapitalreserven dort direkt wieder als Big Player anfangen. Viele US Milliardäre kaufen beispielsweise nachvollziehbar massiv Land und Bunker in Neuseeland. Im Endeffekt ist vermutlich das bröckeln der US Hegemonie seit Ende des Kalten Krieges der Auslöser für die ganzen Entwicklungen, man will nicht auf der absehbaren Verliererseite stehen und verlässt das sinkende Schiff indem man ihm ein Loch in den Rumpf schlägt und mitnimme was man tragen kann, um bildlich zu sprechen.
Und kurz- bis mittelfristig werden sämtliche Milliardäre profitieren, Trump dereguliert grade weite Teile der US Wirtschaft und kürzt grade bei den oberen 5% die Steuern zum Wohle aller Wohlhabenden... deswegen kommt auch von den Demokraten wenig Widerstand, denn deren Großspender gehören ebenfalls zu dieser Gesellschaftsklasse. Und selbst wenn das schiefgeht und eine große Krise mündet werden diese Leute trotzdem Gewinn machen indem sie das aufkaufen was die Mittelschicht aufgrund von Existenzkrisen verkaufen muss... die Bank gewinnt schließlich immer. Bereits reales Beispiel sind die Landwirte die durch Trumps Zollpolitik ihre Farmen verkaufen müssen.
Die USA müssen nicht als Sieger hervorgehen, die Superreichen die Trump an die Macht gebracht haben und dort halten müssen es. Und in diesem Sinne läuft alles wie geplant.
Wenn alle WeChat nutzen, chinesische Filme schauen und chinesische Energydrinks trinken, werden die Chinesen das gleiche Spiel auch spielen können und die jetzigen Milliardäre müssen an chinesische oder indische Milliardäre verkaufen.
Ohne die USA und das Militär verlieren diese Menschen einen grossen Teil ihres Vermögens. Es kann nicht der Plan sein, die USA aufzulösen.
Naja, auch in China, Russland, Europa und Südamerika gibt es Milliardäre, obwohl ,,wir alle ChatGPT nutzen, amerikanische Filme schauen und Monster trinken"... also sehe ich da keinen direkten Grund warum amerikanische Millardäre da in bedrängnis kommen sollten. (China hat zugegeben einige Besonderheiten wenn es um das Verhältniss von Staat und Großkapital geht)
Was du sagst klingt logisch.
Allerdings wie passt das mit dem zusammen was wir grade beobachten? Wenn Trump die FED unterminiert (worauf es allem anschein nach spätestens im Mai hinausläuft) wird ein Fall des US Dollars als Weltreservewährung sehr wahrscheinlich weil das Risiko für die nationalen Zentralbanken unkalkulierbar wird. In Verbindung mit der hohen amerikanischen Staatsverschuldung wird das sehr wahrscheinlich das amerikanische Finanzsystem ins Wanken bringen. Und tut mir leid, aber ich traue Trump und seinen Beratern weder zu mit diesem Szenario noch mit einem Platzen der AI-Blase kompetent umgehen zu können.
Wenn das was du sagt wahr ist, müssten ihn dann nicht die Milliardäre aufhalten wollen?
Es sei denn sie wollen als Feudalherren auf den Resten regieren... was eher meiner Argumentationslinie entspricht.
Weil sie nicht mehr die Kultur dominieren werden. Facebook war erfolgreich, weil es erst die US Elitestudenten waren. Im Zweifel kann kein Militärkommando in ein Land geschickt werden, wenn eine Lizenz nicht verlängert wird.
Ja. Irgendetwas stimmt also nicht.
Ich denke da sie es nicht machen, muss es einen Plan in ihrem Interesse geben und Trumps Wahnsinn ist Ablenkung.
Den Part verstehe ich nicht ganz: Es geht ihnen ja nicht darum kulturell zu dominieren sondern darum noch mehr Geld zu scheffeln, die amerikanische kulturelle Dominanz in der westlichen Hemisphere war da zwar hilfreich aber nich zwingend notwendig.
Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Eine Plattform wie Facebook hätte sich sehr wahrscheinlich auch gebildet und durchgesetzt wenn es nicht zuerst Elitestudenten gewesen wären... gab ja eine Zeit land auch deutsche Pendants wie icq und StudiVz bevor sie von der amerikanischen Konkurrenz kanibalisiert wurden. Die Idee war einfach gut, woher sie kulturell kommt spielt da eher eine untergeordnete Rolle (Viele Deutsche beschweren sich ja auch ständig über China, kaufen dann aber doch sämtliche Waren udn Dienstleistungen dort wenn möglich... einfach weils billig ist.)
Mit kultureller Dominanz lässt sich Geld machen. Wenn alle Stars morgen einen Lemmy Account hätten, würde der Rest der Welt folgen.
Stars bestimmen, welche Marken bekannt werden. Die USA wären bei chinesischer Dominanz wie Deutschland: Bestehende Marken können gepflegt werden, aber neue Marken etablieren kostet viel mehr und ist viel unwahrscheinlicher. Langfristig ist das ein massiver Nachteil.
Wenn die Milliardäre in Kauf nehmen, dass der Ruf der USA geschädigt wird, muss das einen guten Grund haben.
Ich denke halt, dem "zugreifen" sind Grenzen gesetzt. Seine Militärs haben sich geweigert Invasionspläne zu schmieden und immer mehr Republikaner fordern Checks und Balances im Kontext von ICE.
Ich hoffe du hast recht... allein mit fehlt der Glaube.
Aber danke für den Austausch!