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Dafür muss China dem zustimmen. Ein Leben wie in den USA würde keiner mehr haben.
Ich denke, das Chaos ist gewollt, weil die Bevölkerung so unorganisiert bleibt. Aber die Tech Milliardäre sind nur ein kleiner Teil der 1000 US Milliardäre.
Es muss einen Plan geben, in dem die USA als Sieger hervorgeht und er ist überzeugend genug, dass keiner der Milliardäre die USA verlassen hat und nach China übergelaufen ist.
Auch in der übertriebenen Dystopie die ich an die Wand gemalt habe gibt es noch andere Länder und Kontinente als China. Reiche US Amerikaner können sich theoretisch auch irgendwo in Ozeanien, Südamerika oder Europa einkaufen... und würden aufgrund ihrer Kapitalreserven dort direkt wieder als Big Player anfangen. Viele US Milliardäre kaufen beispielsweise nachvollziehbar massiv Land und Bunker in Neuseeland. Im Endeffekt ist vermutlich das bröckeln der US Hegemonie seit Ende des Kalten Krieges der Auslöser für die ganzen Entwicklungen, man will nicht auf der absehbaren Verliererseite stehen und verlässt das sinkende Schiff indem man ihm ein Loch in den Rumpf schlägt und mitnimme was man tragen kann, um bildlich zu sprechen.
Und kurz- bis mittelfristig werden sämtliche Milliardäre profitieren, Trump dereguliert grade weite Teile der US Wirtschaft und kürzt grade bei den oberen 5% die Steuern zum Wohle aller Wohlhabenden... deswegen kommt auch von den Demokraten wenig Widerstand, denn deren Großspender gehören ebenfalls zu dieser Gesellschaftsklasse. Und selbst wenn das schiefgeht und eine große Krise mündet werden diese Leute trotzdem Gewinn machen indem sie das aufkaufen was die Mittelschicht aufgrund von Existenzkrisen verkaufen muss... die Bank gewinnt schließlich immer. Bereits reales Beispiel sind die Landwirte die durch Trumps Zollpolitik ihre Farmen verkaufen müssen.
Die USA müssen nicht als Sieger hervorgehen, die Superreichen die Trump an die Macht gebracht haben und dort halten müssen es. Und in diesem Sinne läuft alles wie geplant.
Wenn alle WeChat nutzen, chinesische Filme schauen und chinesische Energydrinks trinken, werden die Chinesen das gleiche Spiel auch spielen können und die jetzigen Milliardäre müssen an chinesische oder indische Milliardäre verkaufen.
Ohne die USA und das Militär verlieren diese Menschen einen grossen Teil ihres Vermögens. Es kann nicht der Plan sein, die USA aufzulösen.
Naja, auch in China, Russland, Europa und Südamerika gibt es Milliardäre, obwohl ,,wir alle ChatGPT nutzen, amerikanische Filme schauen und Monster trinken"... also sehe ich da keinen direkten Grund warum amerikanische Millardäre da in bedrängnis kommen sollten. (China hat zugegeben einige Besonderheiten wenn es um das Verhältniss von Staat und Großkapital geht)
Was du sagst klingt logisch.
Allerdings wie passt das mit dem zusammen was wir grade beobachten? Wenn Trump die FED unterminiert (worauf es allem anschein nach spätestens im Mai hinausläuft) wird ein Fall des US Dollars als Weltreservewährung sehr wahrscheinlich weil das Risiko für die nationalen Zentralbanken unkalkulierbar wird. In Verbindung mit der hohen amerikanischen Staatsverschuldung wird das sehr wahrscheinlich das amerikanische Finanzsystem ins Wanken bringen. Und tut mir leid, aber ich traue Trump und seinen Beratern weder zu mit diesem Szenario noch mit einem Platzen der AI-Blase kompetent umgehen zu können.
Wenn das was du sagt wahr ist, müssten ihn dann nicht die Milliardäre aufhalten wollen?
Es sei denn sie wollen als Feudalherren auf den Resten regieren... was eher meiner Argumentationslinie entspricht.
Weil sie nicht mehr die Kultur dominieren werden. Facebook war erfolgreich, weil es erst die US Elitestudenten waren. Im Zweifel kann kein Militärkommando in ein Land geschickt werden, wenn eine Lizenz nicht verlängert wird.
Ja. Irgendetwas stimmt also nicht.
Ich denke da sie es nicht machen, muss es einen Plan in ihrem Interesse geben und Trumps Wahnsinn ist Ablenkung.
Den Part verstehe ich nicht ganz: Es geht ihnen ja nicht darum kulturell zu dominieren sondern darum noch mehr Geld zu scheffeln, die amerikanische kulturelle Dominanz in der westlichen Hemisphere war da zwar hilfreich aber nich zwingend notwendig.
Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Eine Plattform wie Facebook hätte sich sehr wahrscheinlich auch gebildet und durchgesetzt wenn es nicht zuerst Elitestudenten gewesen wären... gab ja eine Zeit land auch deutsche Pendants wie icq und StudiVz bevor sie von der amerikanischen Konkurrenz kanibalisiert wurden. Die Idee war einfach gut, woher sie kulturell kommt spielt da eher eine untergeordnete Rolle (Viele Deutsche beschweren sich ja auch ständig über China, kaufen dann aber doch sämtliche Waren udn Dienstleistungen dort wenn möglich... einfach weils billig ist.)
Mit kultureller Dominanz lässt sich Geld machen. Wenn alle Stars morgen einen Lemmy Account hätten, würde der Rest der Welt folgen.
Stars bestimmen, welche Marken bekannt werden. Die USA wären bei chinesischer Dominanz wie Deutschland: Bestehende Marken können gepflegt werden, aber neue Marken etablieren kostet viel mehr und ist viel unwahrscheinlicher. Langfristig ist das ein massiver Nachteil.
Wenn die Milliardäre in Kauf nehmen, dass der Ruf der USA geschädigt wird, muss das einen guten Grund haben.
Vielleicht geht es auch eher darum Verluste zu minimieren.
Wenn ich mich nicht täusche gab es Analysen, dass die Republikaner absehbar von der Demografie überrollt werden. Migranten bekommen in der Regel mehr Kinder und der Anteil der republikanischen Kernwählerschaft an der Gesamtbevölkerung nimmt immer weiter ab.
https://edition.cnn.com/2023/05/16/politics/demographic-changes-voters-fault-lines
Die Demokraten sind, aller Korruption zum trotz, von beiden Parteien die linkere. Vielleicht ist die Unterstützung Trumps eher als Angst vor linken Indeen (die in der Regel ja eher zum Nachteil der republikanischen wohlhabenden Eliten sind) zu deuten.
Vor dem Hintergrund wäre das Chaos das Trump anrichtet legitim solange er ,,die Linken" von der Macht fernhält und weiter Gewinne ermöglicht (aufgrund des offensichtlichen Insiderhandels in den USA dürften trumpnahe Gruppen weit weniger hart von den aufziehenden Krisen getroffen werden als der Rest der Gesellschaft).
Die Milliardäre hätten die Demokraten viel mehr finanziert und ihre Medien hätten schlechter über Trump berichtet.
Der Vorzeil des Insiderhandels verblasst gegenüber den einbrechenden langfristigen Gewinnen.
Warum sollten sie? Bspw. Ölbarone werden sicher keine Partei finanzieren die sich, zumindest öffentlich, für mehr Umweltschutz, mehr Sozialstaat und gegen Klimawandel ausspricht.
Es sei denn die Prämisse ist ohnehin langfristig sinkende Gewinne (genau das was ich oben skizziert habe). In dem Fall versucht man Verluste zu minimieren und mitzunehmen was noch geht.
Wenn Trump existentiell gefährdend ist, wäre das alternativlos.
Wozu dann die Bereitschaft, das positive Image der USA für ein paar Landgewinne aufzugeben, die man dann nicht halten kann, wenn man bereit ist für eine kleinere Rolle?
Trump ist für diese Leute ja nicht existentiell gefährdend. Nur halt für den Rest der Nation. Während Corona sind die Leute die ihn ins Amt gebracht haben auch reicher geworden... halt auf Kosten der Mittel- und Unterschicht. Was wirklich existenzgefährdend (zumindest in deren Augen) wäre ist linke Politik... die demografisch und sozialpolitisch mit der wachsenden Ungleichheit immer wahrscheinlicher wird. also macht man, nachdem aus der Demokratie rausgeholt hat was ging, lieber den Sack zu und wirtschaftet in einer neo-feudalen Diktatur weiter. Wenn dabei Krisen entstehen und der Rest der Bevölkerung federn lässt ist das halt leider ein notwendiges Opfer auf dem Weg zu noch mehr Wohlstand für die Milliardäre.
Man ist ja nicht bereit für eine kleinere Rolle. Man bekommt diese durch China absehbar aufgezwungen also holt man vorher noch raus was geht... ähnlicher Grund aus dem Putin seine ganzen Altbestände an Panzern verheizt hat: Wenn man noch 30 Jahre wartet passiert halt das gleiche, ohne das man vorher Gewinn gemacht hat.
China wird den Sozialismus nach Amerika bringen. Der Sack ist nur kurze Zeit zu. Wenn alle guten Filme aus China kommen, wird die Jugend für chinesische Werte kämpfen.
Aber sind chinesische Werte wirklich Sozialismus?
Okay, ich sehe aktuell tatsächlich das chinesische Verständnis der Beziehung von Großkapital zu Staat als das sinnvollere an. Aber es gehört auch zur Wahrheit das es massive Korruption und Ungleichheit gibt. China mag, im Vergleich zu den USA, das bessere System sein (solang es sich primär auf die Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung ausrichtet)... aber es ist in seiner jetzigen Form auch noch nicht die ultimative Utopie.
Das sehe ich genauso. Den Milliardären wird das aber nicht beim Machterhalt helfen.