this post was submitted on 12 Jan 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] HaiZhung@feddit.org 13 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (1 children)

Gute Einordnung dazu hier: https://www.geldfuerdiewelt.de/p/deutschland-korb-peinlich-spd

TLDR: die regierende SPD BITTET den Einzelhandel um freiwilliges Angebot eines „Deutschlandkorbes“.

Also dümmer geht’s echt nicht mehr. Ihr seid am regieren, SPD. Ihr könnt gerne auch mal ein paar Gesetze erlassen. Das muss nicht immer nur die CxU machen.

[–] dreamless_day@feddit.org 1 points 6 days ago (1 children)

Ein Deutschlandkorb ist sowieso eine dumme Idee. Also will die SPD festlegen was zu essen ist und alle die was anderes essen wollen dürfen das querfinanzieren? Nein danke, ich will nicht die Salami günstig halten indem ich teuren humus kaufen muss.

[–] killingspark@feddit.org 1 points 6 days ago (2 children)

Dieser soll demnach günstige und preisstabile Grundnahrungsmittel aus allen wichtigen Warengruppen enthalten, die in Deutschland hergestellt werden.

Wie kommst du darauf, dass da Humus nicht dazu zählt? Und nein, die SPD schreibt ja gerade nicht vor was in den Korb soll, sondern fordert von den Märkten so einen Korb selber zusammen zu stellen.

[–] dreamless_day@feddit.org 0 points 6 days ago (1 children)

Habe Humus als Beispiel genommen, weil er wohl kaum als weitverbreites Grundnahrungsmittel in Deutschland gilt. Ist nur ein Beispiel, aber das Prinzip sollte doch klar sein. Für die günstigen "Grundnahrungsmittel" müssen andere Dinge teurer werden, also jeder der nicht diesen Deutschland-Korb kauft darf den Rest mitbezahlen. Wie wäre es wenn jeder einfach die Kosten für seinen Verbrauch trägt?

[–] killingspark@feddit.org 1 points 6 days ago (1 children)

Wie wäre es wenn jeder einfach die Kosten für seinen Verbrauch trägt?

Hast du den Artikel gelesen? Die Preissteigerungen beim Essen sind für einige untragbar geworden. Mach nen besseren Vorschlag.

[–] dreamless_day@feddit.org 1 points 6 days ago (2 children)

"Die Lebensmittelpreise seien in Deutschland seit 2020 um rund ein Drittel gestiegen."

Der Mindestlohn ist seit 2020 um knapp 50% gestiegen. Das Reallohn-Niveau ist ungefähr auf dem Level von 2020, vielleicht etwas höher. Ich sehe das Problem nicht ganz ehrlich gesagt.

Und wenn es ein Problem gibt, dann muss eben das Budget der Leute erhöht werden, so dass sie ihr essen normal kaufen können. Alles andere ist doch unnötig kompliziert, bürokratisch und unfair.

[–] killingspark@feddit.org 1 points 5 days ago (1 children)

Das Reallohn-Niveau ist ungefähr auf dem Level von 2020, vielleicht etwas höher.

Dafür brauch ich ne Quelle. Alles was ich dazu finde ist, dass der Reallohnindex sich so entwickelt hat:

  • 2020: -1,2%
  • 2021: +-0%
  • 2022: -4,0%
  • 2023: +0,1%
  • 2024: +3.1%

Da Änderung für 2025 müsste also mindestens +2,1% sein. Die finde ich aber nirgends.

Außerdem sagt das ganz ja auch nichts darüber wie sich die Verteilung dieser Änderungen gestaltet. Mein guess wäre, dass sich die Lohnschere weiter öffnet und sich die Steigerungen eher im oberen Segment finden während das untere Segment stagniert oder sogar sinkt.

[–] killingspark@feddit.org 1 points 5 days ago (1 children)

Also, mehr Mindestlohn? Kommen wir da nicht in die Böse Lohn-Preis-Spirale?

[–] dreamless_day@feddit.org 1 points 5 days ago (1 children)

Oder Gewerkschaften stärken. Dann arbeitet immerhin nicht bald die Hälfte der Bevölkerung für den Mindestlohn, egal welche Bildung man hat.

[–] killingspark@feddit.org 1 points 5 days ago* (last edited 5 days ago) (1 children)

Die Gewerkschaften haben garnicht mehr die Basis um in neuen Bereichen Tarifverträge auszuhandeln. Dafür müssten sie erstmal nen großen Teil der betreffenden Arbeiter vertreten.

Ich bin total für starke gewerkschaften damit sich das wieder ändert, das ist aber ne länger dauernden Sache. Das hilft morgen niemandem

[–] dreamless_day@feddit.org 1 points 5 days ago (1 children)

Klar, das wird ne Weile dauern. Aber mit starken Gewerkschaften muss wenigstens der Staat nicht alle paar Jahre überleben was er noch flicken kann und die Lohnfindung bzw. Erhöhung läuft "eigenständiger".

Und wie bereits erwähnt, Menschen mit Mindestlohn sollten auch bei den höheren Preisen mehr Geld in der Tasche halben als 2020. Bürgergeld / Grundsicherung ist seit 2020 auch um 30% gestiegen. Reallohn ist ebenfalls mindestens auf dem Niveau von 2020. Wo ist das akute Problem?

[–] killingspark@feddit.org 1 points 5 days ago* (last edited 5 days ago) (1 children)

Reallohn ist ebenfalls mindestens auf dem Niveau von 2020

Dafür hab ich nen eigenen Kommentarstrang aufgemacht, dafür find ich keine Quelle. Nach 2024 lag er auf jeden fall noch unter dem Niveau von 2020. Mit der Entwicklung des Durchschnitts für die Entwicklung des untersten Segments zu argumentieren ist aber eh Quatsch.

Bürgergeld / Grundsicherung ist seit 2020 auch um 30% gestiegen.

Ja, aber: da steht noch ne zweite Nullrunde an, während die Lebensmittelpreise weiter klettern. Es macht also nur Sinn sich da jetzt schon Gedanken zu machen weil die Leute ja eben genau da schon hart an der Grenze sind und es sich teil eben schon nicht mehr leisten können.

Klar, das wird ne Weile dauern.

Wir haben aber nicht ne weile Zeit. Die Leute leiden da ja jetzt drunter.

[–] dreamless_day@feddit.org 0 points 5 days ago (1 children)

Einige Lebensmittelpreise sind doch zuletzt sogar gesunken.

Für mich klingt das alles eher nach billigen Wahlkampf der spd

[–] killingspark@feddit.org 1 points 5 days ago

Guck mal, wenn man lange genug bohrt kommt tatsächlich mal was sinnvolles bei raus.