this post was submitted on 12 Jan 2026
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Der Mindestlohn ist seit 2020 um knapp 50% gestiegen. Das Reallohn-Niveau ist ungefähr auf dem Level von 2020, vielleicht etwas höher. Ich sehe das Problem nicht ganz ehrlich gesagt.
Und wenn es ein Problem gibt, dann muss eben das Budget der Leute erhöht werden, so dass sie ihr essen normal kaufen können. Alles andere ist doch unnötig kompliziert, bürokratisch und unfair.
Dafür brauch ich ne Quelle. Alles was ich dazu finde ist, dass der Reallohnindex sich so entwickelt hat:
Da Änderung für 2025 müsste also mindestens +2,1% sein. Die finde ich aber nirgends.
Außerdem sagt das ganz ja auch nichts darüber wie sich die Verteilung dieser Änderungen gestaltet. Mein guess wäre, dass sich die Lohnschere weiter öffnet und sich die Steigerungen eher im oberen Segment finden während das untere Segment stagniert oder sogar sinkt.
https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/url/a85a7174
Also, mehr Mindestlohn? Kommen wir da nicht in die Böse Lohn-Preis-Spirale?
Oder Gewerkschaften stärken. Dann arbeitet immerhin nicht bald die Hälfte der Bevölkerung für den Mindestlohn, egal welche Bildung man hat.
Die Gewerkschaften haben garnicht mehr die Basis um in neuen Bereichen Tarifverträge auszuhandeln. Dafür müssten sie erstmal nen großen Teil der betreffenden Arbeiter vertreten.
Ich bin total für starke gewerkschaften damit sich das wieder ändert, das ist aber ne länger dauernden Sache. Das hilft morgen niemandem
Klar, das wird ne Weile dauern. Aber mit starken Gewerkschaften muss wenigstens der Staat nicht alle paar Jahre überleben was er noch flicken kann und die Lohnfindung bzw. Erhöhung läuft "eigenständiger".
Und wie bereits erwähnt, Menschen mit Mindestlohn sollten auch bei den höheren Preisen mehr Geld in der Tasche halben als 2020. Bürgergeld / Grundsicherung ist seit 2020 auch um 30% gestiegen. Reallohn ist ebenfalls mindestens auf dem Niveau von 2020. Wo ist das akute Problem?
Dafür hab ich nen eigenen Kommentarstrang aufgemacht, dafür find ich keine Quelle. Nach 2024 lag er auf jeden fall noch unter dem Niveau von 2020. Mit der Entwicklung des Durchschnitts für die Entwicklung des untersten Segments zu argumentieren ist aber eh Quatsch.
Ja, aber: da steht noch ne zweite Nullrunde an, während die Lebensmittelpreise weiter klettern. Es macht also nur Sinn sich da jetzt schon Gedanken zu machen weil die Leute ja eben genau da schon hart an der Grenze sind und es sich teil eben schon nicht mehr leisten können.
Wir haben aber nicht ne weile Zeit. Die Leute leiden da ja jetzt drunter.
Einige Lebensmittelpreise sind doch zuletzt sogar gesunken.
Für mich klingt das alles eher nach billigen Wahlkampf der spd
Guck mal, wenn man lange genug bohrt kommt tatsächlich mal was sinnvolles bei raus.