Auch so etwas worüber ich noch nie nachgedacht habe...
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Im Vergleich zur Landwirtschaft (bei Zeug, das wir essen) ist das eher eine Kleinigkeit. Trotzdem, man muss es ja net verwenden, wenn's ned unbedingt sein muss.
Es gibt auch (nicht wenige) Leute die beruflich an/um Gleise arbeiten. Vermutlich auch nicht gerade gut für die.
Ist das sehr schädlich, wenn man nicht ~~die Gleis-Bonbons lutscht~~ am Schotter leckt?
Keine Ahnung. Hängt vermutlich auch davon ab ob Hautkontakt überhaupt nen Problem ist. Und wie leicht es sich verflüchtigt.
Krebserregend zu sein, steht es im Verdacht.
Ist halt trotzdem viel weniger unweltschädlich als die Alternativen. Das Ding davon ist ja gerade das es eigentlich nur gegen Pflanzen wirkt. Das Problem ist vor allem dass es so gut und erfolgreich ist, dass es so viel überall eingesetzt wurde, dass dann Umwelteinflüsse eintraten. Aber wären klassische Pestizide in dem Umfang genutzt worden wären wahrscheinlich ganze Landstriche heute komplett verwüstet und die gesundheitlichen Folgen für Menschen viel dramatischer.
Ja der Teil ist klar und der Grund für meinen ursprünglichen Kommentar. Unter welchen Umständen bzw. Wodurch es Krebserregend ist, ist weniger klar. Nur bei Ein-/Aufnahme? Bei jeglichem Kontakt allgemein?
Da es als Pestizid eingesetzt wird, würde ich vermuten, es geht um den Verzehr von geringen Mengen oder Spuren. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch andere gefährdenden Kontakte gibt.
Wenn das aber der einzige Fall ist, wäre ein Einsatz im Gleisbett eher unproblematisch, solange es nicht durch Regen/Sonne/Wind/... doch in einen für Menschen (und/oder Tiere) aufnehmbaren Zustand gebracht werden kann.
Der Punkt von Glyphosat ist, dass es ein Herbizid ist und prinzipiell nur schädlich für Pflanzen. Auch bindet es sehr stark und verteilt sich damit vergleichsweise gering in der Umwelt. Durch die Effektivität war es so erfolgreich, dass es überall in Massen eingesetzt wurde/wird. Dadurch kam es dann doch zu nennenswerten Rückständen im Ökosystem, vergleichbar mit Mikroplastik. Die Frage ist nun ob diese Rückstände krebserregend sind.
Man muss dabei bedenken, dass der Einsatz klassischer Pestizide in dem Umfang wie Glyphosat wahrscheinlich viel schlimmer für Mensch und Umwelt gewesen wäre.
Bei dieser Klagewelle in den USA ging es wohl darum, dass Landwirte bzw. Privatpersonen das Zeug quasi getrunken haben bzw. ohne Schutzmaßnahmen damit hantiert haben, weil es eben so vergleichsweise (im Gegensatz zu anderen Pestiziden) gut verträglich ist und haben wohl Recht bekommen weil nicht explizit gewarnt wurde es nicht zu trinken. Es wurde meines Wissens auch in den Prozessen nie ein wissenschaftlicher Kausalzusammenhang festgestellt sondern dieser mehr oder weniger einfach juristisch "beschlossen". Interessanterweise auch erst nachdem Monsanto an Bayer verkauft wurde.
Tja, dann werd ich nicht mit Schotter spielen. Und nicht aus Seen neben Bahnlinien trinken.
Unter welchen Umständen bzw. Wodurch es Krebserregend ist, ist weniger klar.
In der Tat. U.g. Einstufung spricht von geographischer Nähe zu Feldern und Nahrungsmitteln als Vektoren.
Wenn das aber der einzige Fall ist, wäre ein Einsatz im Gleisbett eher unproblematisch, solange es nicht durch Regen/Sonne/Wind/... doch in einen für Menschen (und/oder Tiere) aufnehmbaren Zustand gebracht werden kann.
War da nicht was mit Insektensterben?
https://de.wikipedia.org/wiki/Roundup nennt
- Resistenzen
- Grundwassereintrag
- Toxizität bei Tieren
Man soll beim Sprühen Abstand zu Gewässern halten. Hmm...
Es gibt ne Studie zu Florfliegen und Glyphosat https://www.bfn.de/pressemitteilungen/glyphosat-herbizid-kann-insekten-direkt-schaedigen