this post was submitted on 23 Aug 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] jenesaisquoi@feddit.org 3 points 8 hours ago (2 children)
[–] blackberry28@sh.itjust.works 2 points 1 hour ago

Damit ich doppelt so lang zur Arbeit brauch und dadurch früher aufstehen muss und später nach Hause komme und somit noch weniger Freizeit hab? Nein danke. Ich bleib beim Auto, selbst wenn die Spritpreise auf 3 Euro den Liter hochgehen.

[–] HieroProtagonist@feddit.org 3 points 7 hours ago

Die kommt hier wo ich wohne mittlerweile im Zweistundentakt... nein, danke

[–] HansGruber@sh.itjust.works 17 points 14 hours ago (2 children)

Wo sind eigentlich die Bauern mit ihren Protesten? Die Auswirkungen des hohen Dieselpreises jetzt sind gravierender als damals die wegfallende Subvention. Wieso kippt jetzt keiner Mist auf die Straße und blockiert Straßen mit Traktoren? Wir werden doch jetzt alle verhungern... Oder so.

[–] zaphod@sopuli.xyz 24 points 14 hours ago (1 children)

Momentan lässt sich das nicht auf die Grünen schieben.

[–] HansGruber@sh.itjust.works 3 points 10 hours ago

Das halte ich tatsächlich für eine valide Theorie.

[–] HieroProtagonist@feddit.org 6 points 14 hours ago (2 children)

Meine Frau arbeitet beim Bauernverband... nur mal als kleiner Teaser: Da braut sich gerade was zusammen

[–] HansGruber@sh.itjust.works 7 points 13 hours ago

Na da bin ich mal gespannt. Die Agrar Verwandtschaft ist bei dem Thema aktuell sehr kleinlaut.

Abgesehen davon find ich die Reaktionsgeschwindigkeit träge. Der Beschluss kam damals 15.12. und bereits am 8.1. also 3 Wochen später war eine ganze Woche Proteste organisiert.

https://www.agrarheute.com/politik/bauernproteste-demonstrationen-aktionswoche-ueberblick-615031

Jetzt steht der Diesel seit März um die 2€ Marke. Das sind 5 Monate vs 3 Wochen.

[–] kohlenstoff@feddit.org 1 points 14 hours ago (1 children)

Falls du sagen möchtest: Auf wirtschaftlicher oder politischer Ebene?

[–] HieroProtagonist@feddit.org 1 points 13 hours ago

Ich will mich da jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber nach dem was ich so über meine Frau mitbekomme (die ist Bauernverband auch nur ein kleines Licht), dann kann man sich demnächst auf eben das was von @HansGruber@sh.itjust.works vermisst wurde "freuen"

[–] JensSpahnpasta@feddit.org 2 points 9 hours ago (1 children)

Benzin und Diesel und Heizöl werden auch in Zukunft weiterhin so teuer sein. Es gibt aktuell eine gewaltige Knappheit an Raffineriekapazitäten weltweit durch die bekannten Kriege. Schaut man sich eine Liste an von Ländern nach Raffineriekapazität, dann merkt man, wie die Hütte brennt.

Wir haben jetzt die letzten Monate fast täglich eine brennende russische Raffinerie gesehen. Russland hat den Export eingestellt und importiert zunehmend Benzin. Die genauen Zahlen zum Nahen Osten sind nicht bekannt, aber Analysten rechnen damit, dass aktuell grob 25 Prozent ausgefallen sind. Im Iran höchstwahrscheinlich noch mehr. Das merkt man an den Weltmarktpreisen:

Daran wird sich zeitnah wohl sehr wenig ändern - Russland ist auf längere Zeit verloren und Iran wohl auch. Kaputt ist kaputt.

[–] ennof@feddit.org 1 points 2 hours ago

Wenn es doch nur alternative Energiegewinnungsmöglichkeiten gäbe!!!

[–] Aequitas@feddit.org 8 points 13 hours ago

Übergewinnsteuer ist schon längst überfällig. Leider haben wir auf den dafür relevanten Positionen nur Personen die lieber Klassenkampf von oben machen.

[–] flops@feddit.org 12 points 15 hours ago (1 children)

Wenn Lebensmittel und Mieten teurer werden kann man nix machen weil ist Marktwirtschaft.

Aber wenn Verbrenner fahren teurer wird braucht es Entlastung, weil Verbrenner fahren ist ein Grundrecht!

[–] HieroProtagonist@feddit.org 3 points 14 hours ago (3 children)

Naja, die meisten LKWs laufen nun mal mit einem Verbrennungsmotor, es gibt einen Wandel, der dauert aber... dementsprechend hängen Lebensmittelpreise auch mit dem Spritpreis zusammen. Ansonsten: Wer fährt heute Verbrenner? Neben dem Überzeugungstäter "Diesel-Dieter" doch auch hauptsächlich die Leute die sich einfach keinen Neuwagen leisten können und auf ihre "alte Karre" angewiesen sind...

[–] BigShammy80@feddit.org 5 points 12 hours ago (1 children)

Oder die Infrastrukturtechnisch kein E-Auto sinnvoll betreiben können.

[–] PreppaWuzz@discuss.tchncs.de 2 points 10 hours ago (1 children)

Die gibt es aber nicht. Die Infrastruktur ist da, die paar weißen Flecken kann man an einer Hand abzählen.

Viele haben nur keine Ahnung, wie das mit dem Laden funktioniert und meinen nur, dass sie das nicht können. Ich kann nach fast 6 Jahren BEV aber klar sagen, dass Laden im Alltag kein Problem darstellt.

[–] BigShammy80@feddit.org 3 points 9 hours ago (1 children)

Natürlich gibt es die.

Ich habe bei mir in der Nähe keine Schnell-Ladesäulen, bedeutet eine volle Ladung würde 3-4 Stunden dauern. Ich gehe 1x die Woche einkaufen für ca. 30 Minuten... damit bekomme ich nur 100-200 km ins Auto, was für den Arbeitsweg bei weitem nicht ausreicht.

Jetzt bleibt mir nur das Auto irgendwo zum Laden abzustellen, wo ich dann irgendwie nach Hause kommen und irgendwann das Auto wieder abholen muss.

Klar, das geht schon, es ist nicht unmöglich, aber es ist nicht praktisch oder alltagstauglich.

Würde es zum Beispiel ein System mit Wechselakku geben, das wäre eine gute Sache. Hin fahren, Akku tauschen, weiter fahren.

[–] PreppaWuzz@discuss.tchncs.de 0 points 4 hours ago (1 children)

So Diskussionen hatten wir hier erst kürzlich.

Die Stellen in DACH, an denen mal weder zu Hause, am Arbeitsplatz, beim Einkaufen, am Gym oder bei Gelegenheit unterwegs laden kann, sind anekdotische Einzelfälle, die für die Gesamtsituation irrelevant sind.

So wie Du sagst, es gibt bei Dir nix, kann ich sagen, dass ich eine Säule gegenüber meiner Haustür stehen hab.

Im Allgemeinen ist es unter den typischen Anforderungen des Otto-Normalverbrauchers heute möglich, überall in DACH ein BEV zu betreiben, es besteht kein infrastrukturelles Problem.

[–] blackberry28@sh.itjust.works 1 points 1 hour ago

Nope. Hab die gleiche Situation wie der Kommentator über dir, ich hab keine Möglichkeit zu laden ohne dass es ein Riesen Zeitaufwand wäre. Und nur weil laut Karte irgendwo ne Ladesäule existiert, heißt es auch nicht, dass die immer auch frei ist wenn man laden muss. Es sind keine anekdotischen Einzelfälle; denn wen man zur Miete in einem Mehrfamilienhaus ohne Stellplatz mit Lademöglichkeit wohnt und nicht auf Arbeit laden kann und es eben im direkten Umfeld keine Ladesäule gibt, bedeutet ein BEV zusätzlicher Zeitaufwand im Vergleich zum Verbrenner. Und diese Situation ist nichts spezielles, viele Menschen befinden sich in diesen Umständen. Und beim Einkaufen zu laden ist auch nicht ausreichend, wie vorher schon gesagt, wenn die Ladesäule da kein Schnellader ist und man eben nur wöchentlich einkaufen geht.

[–] Melchior@feddit.org 2 points 9 hours ago (1 children)

Viele Haushalte haben auch gar kein Auto. Ganz besonders stark ist das bei armen Haushalten der Fall. Im April waren auch 6,7% des PKW Bestands in Deutschland in der Lage mit Strom zu fahren(also BEV oder PHEV). Oh und LKW fahren meistens mit Diesel. Es gibt bald mehr Batterie LKW als Benziner.

[–] HieroProtagonist@feddit.org 3 points 8 hours ago (1 children)

Ich möchte als jemand aus einem ehemals armen Haushalt stammt sagen: Wenn du auf dem Land (oder in einer ländlichen Region) ohne funktionierenden ÖPNV wohnst dann brauchst du - auch als armer Schlucker - eben dein Auto wenn du arbeiten gehen willst.

Bis ich etwa 30 war bin ich mit Autos der 300 - 500 € Kategorie herumgefahren habe alles was notwendig war selbst geschraubt und mir Teile vom Schrott geholt um die Kisten irgendwie noch ein Jahr länger zu fahren oder über den TÜV zu bringen, und wenn der TÜV nicht machbar war... naja, dann gab's halt die Plakette aus dem Laserdrucker...

Das gehört für mich und meine Familie ZUM GLÜCK heute der Vergangenheit an aber trotzdem muss man sehen, dass auch arme Haushalte einfach "zum Überleben" auf das Auto angewiesen sein können.

[–] Melchior@feddit.org 1 points 3 hours ago (1 children)

Wenn du auf dem Land (oder in einer ländlichen Region) ohne funktionierenden ÖPNV wohnst dann brauchst du - auch als armer Schlucker - eben dein Auto wenn du arbeiten gehen willst.

Nur leben halt nur 25% der Deutschen in Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern. Selbst da gibt es Gemeinden mit brauchbaren ÖPNV oder die nah genug an der Arbeit sind, dass man mit dem Rad fahren kann. Bei günstigen und einfach zu bekommenden Wohnraum kann man sogar in die Nähe der Arbeit ziehen.

aber trotzdem muss man sehen, dass auch arme Haushalte einfach “zum Überleben” auf das Auto angewiesen sein können.

Und ALLE Haushalte sind auf Wohnraum und Essen zum Überleben angewiesen. Sprich da sollte man entlasten.

[–] HieroProtagonist@feddit.org 1 points 3 hours ago

Selbst da gibt es Gemeinden mit brauchbaren ÖPNV oder die nah genug an der Arbeit sind, dass man mit dem Rad fahren kann.

Gibt es bestimmt, in der Zeit in der ich zum Niedriglohnarbeitgeber fahren musste war das nur definitiv nicht der Fall. JETZT, wo ich einen ganz auskömmlichen Job habe ist das alles kein Problem, JETZT kann ich mit dem E-Bike zur Arbeit pendeln, damals? Völlig illusorisch.

Bei günstigen und einfach zu bekommenden Wohnraum kann man sogar in die Nähe der Arbeit ziehen.

Das KANN man machen, wenn man sein komplettes soziales Umfeld und evtl. auf Unterstützung angewiesene Verwandtschaft aufgeben will... kann man machen...

[–] flops@feddit.org 2 points 12 hours ago (1 children)

Lebensmittelpreise hängen aber auch zB damit zusammen dass durch die Dürre dieses Jahr viel weniger geerntet wurde. Oder dass wenige Großkonzerne quasi den kompletten Einzelhandel unter sich aufteilen, die Preise abstimmen und nach oben treiben. Deshalb stiegen sie auch schon unabhängig von und viel stärker als Kraftstoffpreise.

Und auch sonst, das Argument bleibt: Warum Spritpreise subventionieren statt zB die MWSt auf unverarbeitete Grundnahrungsmittel abschaffen und das Kartellamt ein bisschen motivieren mal die Augen aufzumachen?

[–] HieroProtagonist@feddit.org 1 points 12 hours ago

Und auch sonst, das Argument bleibt: Warum Spritpreise subventionieren statt zB die MWSt auf unverarbeitete Grundnahrungsmittel abschaffen und das Kartellamt ein bisschen motivieren mal die Augen aufzumachen?

Weil du mit der Subvention der Spritpreise eben gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche schlägst: Die verteuerten Transportwege, der (geringer verdienende) Endverbraucher etc.

[–] flops@feddit.org 7 points 15 hours ago

Entlastung für Autofahrer?

Entlastung für Verbrenner-Fahrer wohl eher. Glaube nicht dass E-Auto-Fahrer entlastet werden. Nur Benzin subventioniert.

[–] bennees@feddit.org 2 points 15 hours ago (1 children)

Wird noch teurer werden. ;-)

[–] HieroProtagonist@feddit.org 1 points 7 hours ago

Die AfD freut sich schon

[–] B0rax@feddit.org 0 points 15 hours ago

So lange es die Leute bezahlen (müssen), wird es teurer. Warum auch nicht?