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[–] Melchior@feddit.org 2 points 22 hours ago (1 children)

Viele Haushalte haben auch gar kein Auto. Ganz besonders stark ist das bei armen Haushalten der Fall. Im April waren auch 6,7% des PKW Bestands in Deutschland in der Lage mit Strom zu fahren(also BEV oder PHEV). Oh und LKW fahren meistens mit Diesel. Es gibt bald mehr Batterie LKW als Benziner.

[–] HieroProtagonist@feddit.org 3 points 22 hours ago (1 children)

Ich möchte als jemand aus einem ehemals armen Haushalt stammt sagen: Wenn du auf dem Land (oder in einer ländlichen Region) ohne funktionierenden ÖPNV wohnst dann brauchst du - auch als armer Schlucker - eben dein Auto wenn du arbeiten gehen willst.

Bis ich etwa 30 war bin ich mit Autos der 300 - 500 € Kategorie herumgefahren habe alles was notwendig war selbst geschraubt und mir Teile vom Schrott geholt um die Kisten irgendwie noch ein Jahr länger zu fahren oder über den TÜV zu bringen, und wenn der TÜV nicht machbar war... naja, dann gab's halt die Plakette aus dem Laserdrucker...

Das gehört für mich und meine Familie ZUM GLÜCK heute der Vergangenheit an aber trotzdem muss man sehen, dass auch arme Haushalte einfach "zum Überleben" auf das Auto angewiesen sein können.

[–] Melchior@feddit.org 1 points 17 hours ago (1 children)

Wenn du auf dem Land (oder in einer ländlichen Region) ohne funktionierenden ÖPNV wohnst dann brauchst du - auch als armer Schlucker - eben dein Auto wenn du arbeiten gehen willst.

Nur leben halt nur 25% der Deutschen in Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern. Selbst da gibt es Gemeinden mit brauchbaren ÖPNV oder die nah genug an der Arbeit sind, dass man mit dem Rad fahren kann. Bei günstigen und einfach zu bekommenden Wohnraum kann man sogar in die Nähe der Arbeit ziehen.

aber trotzdem muss man sehen, dass auch arme Haushalte einfach “zum Überleben” auf das Auto angewiesen sein können.

Und ALLE Haushalte sind auf Wohnraum und Essen zum Überleben angewiesen. Sprich da sollte man entlasten.

[–] HieroProtagonist@feddit.org 1 points 16 hours ago

Selbst da gibt es Gemeinden mit brauchbaren ÖPNV oder die nah genug an der Arbeit sind, dass man mit dem Rad fahren kann.

Gibt es bestimmt, in der Zeit in der ich zum Niedriglohnarbeitgeber fahren musste war das nur definitiv nicht der Fall. JETZT, wo ich einen ganz auskömmlichen Job habe ist das alles kein Problem, JETZT kann ich mit dem E-Bike zur Arbeit pendeln, damals? Völlig illusorisch.

Bei günstigen und einfach zu bekommenden Wohnraum kann man sogar in die Nähe der Arbeit ziehen.

Das KANN man machen, wenn man sein komplettes soziales Umfeld und evtl. auf Unterstützung angewiesene Verwandtschaft aufgeben will... kann man machen...