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Einmal Elektro gefahren und man will auch nicht mehr zurück. Noch besser mit Ladestation zu Hause und Stromtarifen die günstigen Strom nachts haben. So günstig bin ich noch nie von A nach B gekommen.
Richtig. Und die Abdeckung mit Ladesäulen ist wirklich richtig gut in Deutschland. Ich hab das Glück, dass wir einen ganz fairen Roaming-Tarif vom Autohersteller haben, ansonsten hätte ich den Tarifdschungel definitiv mehr kritisiert.
Aber vom reinen Fahren und der Handhabe her würde ich niemals mehr zurück zum Verbrenner wollen, ein E-Auto macht wirklich alles besser als man es von vorher kennt.
Und die Abdeckung mit Ladesäulen ist wirklich richtig gut in Deutschland.
Kann ich nicht bestätigen. Ich müsste den Bus von der/zur nächsten (AC) Säule nehmen, oder halt mehrere Stunden dort auf nem leeren Parkplatz rumsitzen. Ich hätte sonst längst gewechselt, aber meine Freizeit ist zu begrenzt als dass ich sie damit verbringen möchte. Da muss abseits der Zentren und Autobahnen noch viel passieren.
Willst du uns vllt. deinen groben Ort verraten? Ich frag gerne Leute, die Beiträge wie deine posten und schau dann auf den Ladekarten und meistens gibt es haufenweise Ladepunkte
Die grosse Mehrheit der Menschen in Deutschland hat in Wirklichkeit nicht so lange Pendelwege. Es hängt natürlich von der Region ab, aber im Schnitt sind die Wege am längsten gerade um die Speckgürtel der Metropolen - gerade da, wo fast jeder ein eigenes Haus hat. Und da ist der Schnitt so 20 Kilometer. Nicht mehr.
Hier eine Statistik:
https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/topmeldungen/pendeln-2021.html
Ich bin übrigens ne ganze Weile 14 - 18 Kilometer mit dem Rad gependelt. Das macht Spass. Und ich habe nie einen Kollegen gehabt, der nach einer Autofahrt ins Büro kamm und sagte: "Was für ein schöner Morgen, was für eine schöne Fahrt".
hat in Wirklichkeit nicht so lange Pendelwege, und müsste folglich ncht lange laden.
Komische Logik. Ich muss laden wenn die Batterie (nahezu) leer ist. Oder ich lade stattdessen öfter und dafür kürzer, aber wenn ich alle 2 Tage zur Säule fahre um nur ein paar Prozent nachzuladen habe ich doch in Summe die gleiche Lebenszeit sinnlos auf den Kopf gehauen.
Auch sonst hat dein Beitrag nicht viel mit meinem zu tun. Ist ja schön wenn Radfahren dir Spaß macht, mir nicht.
Und die Abdeckung mit Ladesäulen ist wirklich richtig gut in Deutschland.
Nicht wirklich. Die Ladesäulen sind aureichend verteilt, solange nur eine kleine Minderheit welche sucht. Die Abdeckung hingegen ist einfach nur traurig und nicht im geringsten geeignet für eine tatsächliche Verkehrswende. Ich hab hier mitten im Ruhrgebiet ganze 4 Ladepunkte im Umkreis von fußläufig ca. 20 Minuten. In einer Gegend mit tausenden von Autos und praktisch keinem Wohneigentum. Wenn ich zwar nicht die Leute kenne, aber jedes einzelne von dem Dutzend eAutos in der Umgebung, weil die halt immer an selben Stellen stehen, läuft etwas schief.
Also ich wohne in einer Stadt mit gut 50k Einwohnern. Hier gibt es wirklich genug Schnelllader. Tesla, Ionity und diverse Schnelllader bei den verschiedenen Einkaufszentren.
Und wenn jetzt einer damit kommt "Ja, aber auf dem Land...", ja, da mag es weniger Schnelllader geben. Aber da hat dann auch fast jeder die Möglichkeit zuhause zu laden.
Das ist eine ganz andere Diskussion. Schnelllader müssen ausreichend verteilt sein, dass man mit etwas Routenplanung auch größere Strecken mit kürzere Lade- und Ruhepausen schafft.
Schnelllader können aber nicht die grundsätzliche Lösung sein (der Aufwand und die Anforderungen ans Stromnetz, um genügend für eine tatsächliche Wende hin weg vom Verbrenner zu ermöglichen, wäre Irrsinn). Wovon ich rede ist, dass das tagtägliche Laden in den Städten halt nicht funktioniert. Auf dem Land erledigt das die höhere Eigenheimquote. In der Stadt hast du teils nicht nur keine Eigenheime, sondern tatsächliche nicht mal dedizierte Parkmöglichkeiten. Wenn in ganzen Stadtvierteln Straßenparken die Regel ist, braucht es halt öffentliche Infrastruktur. Und da es die nicht gibt, ist das eAuto keine Option, es sein denn, du bist einer der wenigen mit 'nem eigenen Stellplatz/Garage oder hast einen Arbeitgeben mit entsprechender Park- und Lademöglichkeit.
Wir können nicht Leuten ständig erzählen, wie viel preiswerter und unkomplizierter eAutos sind, und dann aber davon ausgehen, dass die einfach mal -sagen wir einmal die Woche- 'ne gute Stunde Spazierengehen müssen, um ihr Auto irgendwo weiter weg abzustellen und später wieder abzuholen oder für den ganz regulären Betrieb auf Schnelllader angewiesen zu sein. Weil das ist dann weder bequem, noch preiswert.
Und dass wir in Deutschland ständig die imaginäre Diskussion über Reichweiten und ach so lange Strecken führen, hat meiner Meinung nach System. Dann kann man nämlich auf die gut verteilte aber geringe Anzahl Schnelllader hinweisen und so tun als wäre alles in Ordnung. Aber das ist halt Ablenkung von tatsächlichen Problem.
Auf dem Land erledigt das die höhere Eigenheimquote. In der Stadt hast du teils nicht nur keine Eigenheime, sondern tatsächliche nicht mal dedizierte Parkmöglichkeiten.
In der Stadt ist ein Auto aber oft auch eher nicht nötig und mehr PKWs lösen für Städte auch keine Probleme.
Ersetze "ist" durch "sollte sein" und wir sind einer Meinung. Aber, wie es oft in der Realität aussieht, 20 Minuten mit dem Auto pendeln oder alternativ 'ne Stunde mit ÖPNV sind täglich fast 1½ Stunden Lebenszeit. Die Entscheidung für das Auto ist da keine Bequemlichkeit.
(Und wenn selbiges Auto dann mal eben genauso 1½ Stunden frisst, weil man einen der wenigen Ladepunkte suchen, das Auto da abstellen und zweimal 40 Minuten nach Hause und wieder hin spazieren kann, endet die Entscheidung ebenso und nicht zu Unrecht, auch wenn mir gerade anderweitig hier erklärt wurde, dass 2x 40 Minuten Fußweg keine Zumutung sind, sondern das, was Menschen sowieso täglich laufen sollten...)
Bei so 5km/h Gehgeschwindigkeit hast du also 4 Ladepunkte in 1,6km Umkreis und findest das zu wenig?
Noch besser mit Ladestation zu Hause
Ein E-Auto macht wirklich nur Sinn mit einer Lademöglichkeit entweder Zuhause oder auf der Arbeit.
Ja, es geht auch ohne, aber das ist ultra umständlich und beim Einkaufen lädst du halt nicht die Karre voll...
Es gibt immer mehr Supermärkte mit DC-Ladern, da reicht eine halbe Stunde Einkaufen.
Also ich lade beim typischen Einkauf (20-25min) meine Karre für 200km voll.
Das heißt für mich 3-4 Tage reichts. Und ich Kauf zwei Mal die Woche ein.
Da Autos im Schnitt 23,1 Stunden am Tag parken wird das bei vielen Leuten ähnlich sein. Ja, es muss noch viel an der Ladeinfrastrultur gemacht werden, damit alle E fahren können. Aber die Betreiber meinen halt "wenn keiner mehr E kauft bauen wir nicht aus" und die Kunden "wenn es nicht ausgebaut wird kaufe ich kein E"
Ich kenne Leute, die schaffen es ohne Probleme. 20-80% (und mehr als 80% Akkufüllung brauchst du selten bei den heutigen Akkugrößen) geht bei modernen E-Autos locker in der Zeit, die ein Wocheneinkauf benötigt.
Viele Autos in Deutschland fahren halt nur wenige tausend km pro Jahr. (Soviel schaffe ich mit meinem Fahrrad auch...)
Habe elektroauto bestellt, mittlerweile 1,5 monate über dem vorraussichtlichem Liefertermin...
Will nicht mehr warten, jeden Tag verbrenne ich Geld..... :/
Haben will
Was ist zur Zeit das günstigste, empfehlenswerte Modell?
Kommt immer auf die Anforderungen an. Ein Renault Twingo z.B. ist ganz cool.
Oder R5?
Gibt es nichts günstigeres aus China?
Ich schätzefüre meine Nische Elektromotorrad bzw Elektro-Cruiser muss ich noch ne gaaaaanze Weile warten. Will auch mit e fahren.
Gibt’s da nicht schon welche? Ich kenn mich da nicht aus, meine da aber schon Werbung für gesehen zu haben
Naked gibt es schon ein paar, ja. Sogar mehr als nur ein paar. Aber der jack fährt Cruiser. Und das mit Leib und Seele. Mag kein Naked oder Supersportler oder so. Brauch keine 200 auf der Autobahn. Und von meiner Hausmarke Kawasaki gibts bisher nur n besseres Moped und ein paar Hybride. Also leider nein. Aber ich lass mich gern eines besseren belehren. Werde auch nochmal suchen.
Bitte nicht die e-Ninja / e-Z mit den armen Mopeds vergleichen :(
Bin die Probe gefahren und selbst mein 125cc Roller war dynamischer als das 'Motorrad' was schon ziemlich traurig war.
Die Befürchtung hatte ich auch schon. Von daher treibe ich mich jetzt bei allerlei Schraubertreffen rum um über meine alte Maschine viel zu lernen um dann irgendwann wenn's hart auf hart kommt selber den Umbau in Angriff zu nehmen. Zum Glück kann man an den alten Dingern gut viel schrauben. Klar. Vielen Enthusiasten blutet da das Herz, wenn das Ding auf einmal elektrisch fährt, aber mir kommt es darauf an, die Maschine zu fahren und nicht möglichst laut durch irgendwelche Orte zu rattern. Obwohl mir das Blubbern sicher am Anfang fehlen wird. Noch mehr die Vibrationen vielleicht.
Von Suzuki soll es ein e-motorrad geben. Der Elektrotrucker auf Youtube hat so eins für sein Reisemobil.