this post was submitted on 11 Aug 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] lwe@feddit.org 16 points 3 weeks ago (2 children)

Einmal Elektro gefahren und man will auch nicht mehr zurück. Noch besser mit Ladestation zu Hause und Stromtarifen die günstigen Strom nachts haben. So günstig bin ich noch nie von A nach B gekommen.

[–] aaaaaaaaargh@feddit.org 14 points 3 weeks ago (2 children)

Richtig. Und die Abdeckung mit Ladesäulen ist wirklich richtig gut in Deutschland. Ich hab das Glück, dass wir einen ganz fairen Roaming-Tarif vom Autohersteller haben, ansonsten hätte ich den Tarifdschungel definitiv mehr kritisiert.

Aber vom reinen Fahren und der Handhabe her würde ich niemals mehr zurück zum Verbrenner wollen, ein E-Auto macht wirklich alles besser als man es von vorher kennt.

[–] Don_alForno@feddit.org 3 points 3 weeks ago (2 children)

Und die Abdeckung mit Ladesäulen ist wirklich richtig gut in Deutschland.

Kann ich nicht bestätigen. Ich müsste den Bus von der/zur nächsten (AC) Säule nehmen, oder halt mehrere Stunden dort auf nem leeren Parkplatz rumsitzen. Ich hätte sonst längst gewechselt, aber meine Freizeit ist zu begrenzt als dass ich sie damit verbringen möchte. Da muss abseits der Zentren und Autobahnen noch viel passieren.

[–] JensSpahnpasta@feddit.org 9 points 3 weeks ago

Willst du uns vllt. deinen groben Ort verraten? Ich frag gerne Leute, die Beiträge wie deine posten und schau dann auf den Ladekarten und meistens gibt es haufenweise Ladepunkte

[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 2 points 3 weeks ago (1 children)

Die grosse Mehrheit der Menschen in Deutschland hat in Wirklichkeit nicht so lange Pendelwege. Es hängt natürlich von der Region ab, aber im Schnitt sind die Wege am längsten gerade um die Speckgürtel der Metropolen - gerade da, wo fast jeder ein eigenes Haus hat. Und da ist der Schnitt so 20 Kilometer. Nicht mehr.

Hier eine Statistik:

https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/topmeldungen/pendeln-2021.html

Ich bin übrigens ne ganze Weile 14 - 18 Kilometer mit dem Rad gependelt. Das macht Spass. Und ich habe nie einen Kollegen gehabt, der nach einer Autofahrt ins Büro kamm und sagte: "Was für ein schöner Morgen, was für eine schöne Fahrt".

[–] Don_alForno@feddit.org -1 points 3 weeks ago

hat in Wirklichkeit nicht so lange Pendelwege, und müsste folglich ncht lange laden.

Komische Logik. Ich muss laden wenn die Batterie (nahezu) leer ist. Oder ich lade stattdessen öfter und dafür kürzer, aber wenn ich alle 2 Tage zur Säule fahre um nur ein paar Prozent nachzuladen habe ich doch in Summe die gleiche Lebenszeit sinnlos auf den Kopf gehauen.

Auch sonst hat dein Beitrag nicht viel mit meinem zu tun. Ist ja schön wenn Radfahren dir Spaß macht, mir nicht.

[–] Ooops@feddit.org 3 points 3 weeks ago* (last edited 3 weeks ago) (4 children)

Und die Abdeckung mit Ladesäulen ist wirklich richtig gut in Deutschland.

Nicht wirklich. Die Ladesäulen sind aureichend verteilt, solange nur eine kleine Minderheit welche sucht. Die Abdeckung hingegen ist einfach nur traurig und nicht im geringsten geeignet für eine tatsächliche Verkehrswende. Ich hab hier mitten im Ruhrgebiet ganze 4 Ladepunkte im Umkreis von fußläufig ca. 20 Minuten. In einer Gegend mit tausenden von Autos und praktisch keinem Wohneigentum. Wenn ich zwar nicht die Leute kenne, aber jedes einzelne von dem Dutzend eAutos in der Umgebung, weil die halt immer an selben Stellen stehen, läuft etwas schief.

[–] Gandhi70@lemmy.world 5 points 3 weeks ago (3 children)

Also ich wohne in einer Stadt mit gut 50k Einwohnern. Hier gibt es wirklich genug Schnelllader. Tesla, Ionity und diverse Schnelllader bei den verschiedenen Einkaufszentren.

Und wenn jetzt einer damit kommt "Ja, aber auf dem Land...", ja, da mag es weniger Schnelllader geben. Aber da hat dann auch fast jeder die Möglichkeit zuhause zu laden.

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[–] JensSpahnpasta@feddit.org 1 points 3 weeks ago (2 children)

Bei so 5km/h Gehgeschwindigkeit hast du also 4 Ladepunkte in 1,6km Umkreis und findest das zu wenig?

[–] Ooops@feddit.org 0 points 3 weeks ago* (last edited 3 weeks ago) (3 children)

Möchtest du mir erzähen, dass "Ich geh mal schauen, ob die Ladesäule frei ist" (weil so zuverlässig sind die Apps leider nicht), Auto abstellen, 20 Minuten Spaziergang nach Hause und Stunden später nochmal das selbe der Normalzustand und keine Zumutung ist? Oder dass das bei vielen hunderten Autos in diesem Umkreis kein Grund ist, eben kein eAuto zu kaufen, es sei denn man hat ein Eigenheim oder einen Arbeitgeberparkplatz mit Lademöglichkeit?

Und das Problem setzt sich ja von dort fort. Niemand in der Gegend kauft auf Grund magelnder Lademöglichkeiten eAutos und -Überraschung- so finden sich dann hier auch die Supermarktparkplätze und die Tankstellen ohne Lader...

Alle jammern über Reichweite. Aber das ist völliger Blödsinn. Ich schaffe mit einem eAuto bei etwas Streckenplanung und kürzeren Pausen, die ich eh machen würde, alle größeren Strecken, die ich so fahre. Aber im Alltag funktioniert es so halt nicht.

Leuten immer die geringen Kosten und Bequemlichkeit von eAutos vorbeten, aber dann davon ausgehen, dass es doch völlig okay ist, weite Wege bis zu Schnellladern (mit den entsprechenden Preisen) zurücklegen zu müssen, ist einfach Augenwischerei. Wir haben in Deutschland einen massiven Mangel an Wohneigentum. Wenn im Gegenzug nicht die sprechende öffentliche Infrastruktur geschaffen wird, kann das nicht funktionieren. (Das ist dann auch ein Trick in der deutschen Diskussion: Es wird immer auf Basis der dummen Rechweitendiskussion gezeigt, dass wir doch ausreichend Lademöglichkeiten hätten, um überall hinzukommen. Aber darum geht es gar nicht. Die haben wir in der Tat. Die Möglichkeiten im Alltag nebenbei zu Laden sind es, die fehlen. Schnelllader sind nicht die Lösung - das wäre planerisch auch völliger Wahnsinn.)

Und genau darum geht es ja: Nichts für den Umstieg auf eMobilität tun und dann ein bißchen rumheulen, dass "der dumme Deutsche das Problem ist und ja nicht will" hat hier offenbar Tradition. Um das mal in Relation zu setzen... z.B. unsere niederländischen Nachbarn (weil das sind die, an denen ich am nächsten dran bin) haben (Stand 2025) knapp 200000 einfache, meist Straßenladepunkte auf ca. 500000 angemeldete eAutos. Dazu kommen dann die dedizierten Schnelllader etc. Aber die bauen halt auch seit knapp 10 Jahren an der Infrastruktur, weil jeder ein Recht auf Lademöglichkeiten gesetzlich garantiert hat, und "hier gibt es gerade zuwenig Ladepunkte, aber ich möchte mir ein eAuto kaufen" reicht, damit dir zeitnah eine vor die Tür gesetzt wird.

[–] PreppaWuzz@discuss.tchncs.de 2 points 3 weeks ago (1 children)

"Ich geh mal schauen, ob die Ladesäule frei ist" (weil so zuverlässig sind die Apps leider nicht),

Doch, sind sie. Es ist immer noch möglich, dass jemand anderes zwischen dem Schauen und dem Hinfahren dazwischenkommt, aber der Normalfall ist das nicht, zumal die meisten Ladestellen mehr als einen Ladepunkt haben. Wenn es Probleme gibt, dann liegt das meist nicht an den Apps, sondern an den Daten der Säule und dann sollte man mal den Säulenbetreiber anschreiben. Der hat ja Interesse, dass die Säule auch angefahren wird.

Schnelllader sind nicht die Lösung - das wäre planerisch auch völliger Wahnsinn

Schnelllader sind genau die Lösung. Am Supermarkt müssen es auch nicht die 400kW Hypercharger sein, die gehören an die Autobahn-Raststätten. Am Supermarkt tun es 50-100kW, und genau das machen Aldi, Lidl&Co. Lidl hat inzwischen fast flächendeckend 60kW, Aldi 50-150kW (dafür meiner Beobachtung nach nur einfaches, statisches Lastmanagement).

Ich kann dann in den 30-60 Minuten für den Wocheneinkauf das Auto fast bis ganz aufladen.

Unnötiger Wahnsinn sind AC-Säulen, die dann wegen schlechter Erreichbarkeit zusammen mit der langen Ladezeit, Blockiergebühren und schlimmstenfalls mieser Tarifverfügbarkeit über den roaming-faulen, lokalen Versorger nicht sinnvoll nutzbar sind. Das sind nämlich genau die Punkte, die Dich gerade vom E-Auto abhalten und mich davon, an AC-Säulen zu laden, selbst wenn welche verfügbar sind. Der Ablauf an der DC-Säule passt viel besser zu alltäglichen Abläufen, und die Preise machen kaum einen Unterschied, Anbieter wie EnBW bieten sowieso schon keine unterschiedlichen Preise mehr für AC und DC an.

Um das mal in Relation zu setzen... z.B. unsere niederländischen Nachbarn (weil das sind die, an denen ich am nächsten dran bin) haben (Stand 2025) knapp 200000 einfache, meist Straßenladepunkte auf ca. 500000 angemeldete eAutos

DE hat Stand 07/26 155.264 AC und 54.341 DC Ladepunkte.

(Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/E-Mobilitaet/Ladesaeulenkarte/start.html )

Ja, NL ist besser ausgestattet als DE, das kann ich aus eigener Erfahrung dort sagen, aber DE ist nicht schlecht ausgestattet und ich habe in jetzt bald 6 Jahren BEV noch nie ein Problem gehabt, eine Lademöglichkeit zu finden.

[–] Ooops@feddit.org 0 points 3 weeks ago* (last edited 3 weeks ago) (1 children)

Es ist immer noch möglich, dass jemand anderes zwischen dem Schauen und dem Hinfahren dazwischenkommt, aber der Normalfall ist das nicht

Doch, das ist der Normalfall bei nur 4 Ladepunkten im Umkraus diverser Kilometer, sobald auch nur einige dutzend eAutos gleichzeitig von der Arbeit zurückkommen und auch nur ein Bruchteil davon gerade geladen werden möchte. Dass die 4 Punkte laut App eh dauerhaft besetzt sind, kommt dann noch dazu und löst ja mein Problem auch nicht.

Ich kann dann in den 30-60 Minuten für den Wocheneinkauf das Auto fast bis ganz aufladen.

Schön für dich. Ich hab im Umkreis von 3x Lidl, 3x Aldi, 2x Edeka, 1x Penny, 3x Rewe (und garantiert noch irgednwas vergessen) 0 -in Worten: Null- Ladepunkte.

DE hat Stand 07/26 155.264 AC

Also reden wir vom Vergleich Zweihunderstausend Ladepunkte bei Fünfhundertausend Autos zu Hundertfünzigtausend Ladepunkten bei 2 Millionen Autos. Oder auch Quoten von 1zu2,5 und 1zu13...

Das sind mehr als 5 mal so viele pro Auto.

Und trotzdem fällst du brav in den typisch deutschen Chor ein, dass das ja alles kein Problem ist. Und ohne Problem braucht man auch keine Lösung. Perfekt! Es kann alles bleiben, wie es ist.

[–] PreppaWuzz@discuss.tchncs.de 2 points 3 weeks ago (1 children)

Und trotzdem fällst du brav in den typisch deutschen Chor ein, dass das ja alles kein Problem ist. Und ohne Problem braucht man auch keine Lösung. Perfekt! Es kann alles bleiben, wie es ist.

Du siehst hier ein nationales Problem, wo es ein lokales ist. In Deiner Gegend gibt es nicht ausreichend Lademöglichkeiten, im Großteil des Landes gibt es die aber.

Ja, das ist blöd, aber man kann beim lokalen Versorger, den Stadtwerken, etc. auch mal nachfragen. Wenn das genug Menschen tun, kann sich da etwas bewegen.

Das Ladenetz ist in Deutschland gut ausgebaut und für die aktuelle Flotte durchaus ausreichend. Es geht immer mehr und es wird auch ausgebaut, aber Angebot und Nachfrage entwickeln sich weitestgehend parallel.

Wie gesagt, ich spreche aus Erfahrung, ich weiß wie ich seit 6 Jahren lade und welche Probleme ich hatte. Eine fehlende Lademöglichkeit war da noch nie ein Problem. Und ich hatte auch schon jede Menge Gespräche mit Menschen ohne BEV, die dachten, Ladesäulen finden wäre ein Problem, obwohl es ausreichend gibt. Einfach weil sie sie im Alltag nicht erkennen. Eine kleine Ladesäule ist nicht so auffällig wie eine Tankstelle.

[–] Ooops@feddit.org 1 points 3 weeks ago

Die Ladeinfrastruktur wächst nicht ordentlich mit, was eben lokal zu Problemen führt. Vom bekloppten Tarifwirrwarr will ich eigentlich gar nicht reden.

Und -Überraschung!- andere Länder machen es besser und da funktioniert der Umstieg auf eMobilität dann auch viel besser.

Also ja, wenn in Deutschland politisch nichts unternommen wird und medial weiter das Märchen von den Deutschen, die halt einfach ihren Verbrenner so lieben erzählt wird, ist das tatsächliche Problem national. Ob es lokal bei der derzeitigen Verbreitung von eAutos irgendwo passt und woanders nicht, ist da eher irrelevant.

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[–] ikirin@feddit.org 0 points 3 weeks ago

Kommt auf die Gegend an - wenn jemand in einer Gegend wohnt mit 2-3 Wohnblöcken auf diesen ~2km Umkreis sind 4 Ladepunkte zu wenig falls wir wollen, dass die Mehrheit auf ePkw umstellt.

Ob wir das langfristig wollen ist so oder so eine andere Frage.

[–] smokeysnilas@feddit.org 0 points 3 weeks ago

Hab ebenfalls lange im Ruhrgebiet zur Miete gewohnt und kann das so unterschreiben. Im Block mit easy 100 Wohneinheiten gab's da zwei Ladesäulen. Schon mit Verbrenner irgendeinen Parkplatz zu finden war schwierig. Wenn du genau einen der beiden Ladeplätze brauchst kannst du die Gelegenheiten im Jahr an denen das klappt an einer Hand abzählen.

[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 0 points 3 weeks ago (2 children)

Nicht wirklich. Die Ladesäulen sind aureichend verteilt, solange nur eine kleine Minderheit welche sucht.

Ein hypothetisches Problem also, basierend auf der hanebüchenen Annahme, dass die Zahl der Nutzer stark zunimmt, die Zahl der Ladesäulen jedoch nicht.

Ich sehe gerade bei solchen Themen immer wieder Beiträge, die keine wirklichen Argumente haben, aber negative Stimmung verbreiten. Wem dient's ?

[–] Don_alForno@feddit.org 0 points 3 weeks ago (3 children)

Ich sehe gerade bei solchen Themen immer wieder Beiträge, die keine wirklichen Argumente haben, aber negative Stimmung verbreiten

Was du siehst sind Frustrierte, die gern wechseln würden aber nicht können. Die Säule muss vor dem Auto da sein, ich kauf doch keinen 25.000€ Briefbeschwerer.

[–] B0rax@feddit.org 1 points 3 weeks ago* (last edited 3 weeks ago) (2 children)

Die Frage ist doch auch: wohin willst du mit dem Auto fahren? Zur Arbeit? Viele Arbeitgeber bieten ladesäulen auf den Parkplätzen.

Zum einkaufen? Rewe, Aldi, Lidl, Ikea, bauhaus, etc haben auch schnelllader zu teilweise vergünstigten Konditionen für Kunden.

Zum verreisen? An den meisten Raststätten sind ladsäulen.

[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 2 points 3 weeks ago

"Wer etwas will, findet Wege.

Wer etwas nicht will, findet Gründe."

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[–] HieroProtagonist@feddit.org 1 points 3 weeks ago (7 children)

Die Situation bei einem Elektroauto ist aber im Grunde nochmal eine Spur einfacher als beim Verbrenner: Im worst case gibt es Adapter für die Haushaltssteckdose... wenn ich in meinem Kaff vergesse zu tanken darf ich erstmal die ~15 km zur nächsten Tankstelle mit dem Benzinkanister auf dem Gepäckträger radeln.

[–] ikirin@feddit.org 1 points 3 weeks ago (1 children)

Problem hierbei - was machste wenn du in einer Wohnung wohnst? Da ist der Adapter für die Haushaltssteckdose gut gemeint - aber wenn deine Wohnung im 4. Stock Hofseitig ist dann hilft der auch wenig.

Mehr Ladeinfrastruktur wär daher schon auch wichtig.

[–] HieroProtagonist@feddit.org 3 points 3 weeks ago

Natürlich wird es immer die eine, spezielle Situation geben in der ein E-Auto momentan einfach noch nicht ganz unproblematisch ist... ich wollte mit meinem Beispiel nur anmerken, dass es bei den Elektrofahrzeugen einfach noch ein paar mehr Möglichkeiten gibt als beim Verbrenner.

Mehr Ladeinfrastruktur wär daher schon auch wichtig.

Das definitiv, da kann man nicht widersprechen

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[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 1 points 3 weeks ago

Was du siehst sind Frustrierte, die gern wechseln würden aber nicht können.

Ich würde zuuu gern glauben, dass die Autoindustrie ohne Meinungsmanipulation und Astroturfing vor geht.

Aber die "Dieselaffäre", die zehntausende Tote durch Luftverschmutzung verursacht hat, zeigt ja deutlich, dass diese Industrie für die Sache der Profite auch über Leichen geht.

[–] Ooops@feddit.org -1 points 3 weeks ago (1 children)

Was ist daran hanebüchen oder hypothetisch? Wenn es für wortwörtlich tausende Autos eine geringe 1-stellige Anzahl Ladepunkte im fußläufig erreichbarer Umgebung gibt, ist das ein sehr reales Problem und ich kann gegenwärtig nicht mal darüber nachdenken endlich ein modernes Auto anzuschaffen, wenn ich kein Eigenheim oder einen Arbeitgeber habe, der Lademöglichkeiten anbietet.

Ich muss also nicht "annehmen", dass "in Zukunft" die Anzahl der Ladesäulen nicht stark zunimmt, sondern kann ganz reell beobachten, dass die das bereits jetzt und in den letzten Jahren nicht ausreichend tut.

[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 1 points 3 weeks ago (1 children)

Es gibt auch weniger Tankstellen als Verbrennerautos.

Vielleicht übersiehst Du, dass ein grosser Teil der Autos gar nicht viel gefahren werden?

Und die, die viel gefahren werden, können auch Schnelllader an der Autobahn benutzen - da kommen die Vielfahrer nämlich sowieso vorbei.

[–] Ooops@feddit.org 0 points 3 weeks ago* (last edited 3 weeks ago)

Nö, wenn ich davon rede, dass tausende Autos im Umkreis auf 'ne einstellige Zahl Ladepunkte komme, überseh ich nicht die Fahrleistung. Sondern ich gehe ganz realistisch davon aus, wie viele Autos zum Feierabend zurückkommen, wie viele davon nach 'ner Woche oder auch mehreren geladen werden müssen und in den wenigen Stunden zwischen Feierabend und zu Bett gehen um die vorhandenen Plätze konkurrieren.

~14000 Tankstellen, mit geschätzt 10 Zapfsäulen im Schnitt mal 1 Minute Tankzeit ist halt 'ne andere Rechnung als ~140000 AC Ladepunkte mit 10 Stunden Ladezeit (das sind beide Male in etwa die tatsächlichen Zahlen für Deutschland...). Das funktioniert nicht.

Alternativ DC Laden in (je nach Modell und auch Auto-Kompatibilität) 15-60 Minuten... klappt immer noch nicht. Und es will auch niemand die abartige Anzahl Schnelllader installieren um mit heutigen Tankstellenkapazitäten gleichzuziehen.

Was fehlt ist wahlweise eine sehr viel größere Verbreitung von einfachen AC Ladern überall an der Straße neben den dortigen Parkstreifen oder eine sehr viel höhere Verbreitung von privaten Ladepunkten, z.B. durch Anreize, dass Arbeitgeber welche anbieten, oder zur Verpflichtung von Vermietern, auf Wunsch welche anbieten zu müssen. Beides seh ich in Deutschland aber nicht kommen, denn die Politik möchte das nicht und die Ablenkung mit "ach, eigentlich gibt es doch schon genug" scheint ja auch gut zu funktionieren.

[–] BigShammy80@feddit.org 1 points 3 weeks ago (4 children)

Noch besser mit Ladestation zu Hause

Ein E-Auto macht wirklich nur Sinn mit einer Lademöglichkeit entweder Zuhause oder auf der Arbeit.

Ja, es geht auch ohne, aber das ist ultra umständlich und beim Einkaufen lädst du halt nicht die Karre voll...

[–] nao@sh.itjust.works 3 points 3 weeks ago

Es gibt immer mehr Supermärkte mit DC-Ladern, da reicht eine halbe Stunde Einkaufen.

[–] DdCno1@beehaw.org 3 points 3 weeks ago

Ich kenne Leute, die schaffen es ohne Probleme. 20-80% (und mehr als 80% Akkufüllung brauchst du selten bei den heutigen Akkugrößen) geht bei modernen E-Autos locker in der Zeit, die ein Wocheneinkauf benötigt.

[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 1 points 3 weeks ago

Viele Autos in Deutschland fahren halt nur wenige tausend km pro Jahr. (Soviel schaffe ich mit meinem Fahrrad auch...)

[–] flops@feddit.org 1 points 3 weeks ago

Also ich lade beim typischen Einkauf (20-25min) meine Karre für 200km voll.

Das heißt für mich 3-4 Tage reichts. Und ich Kauf zwei Mal die Woche ein.

Da Autos im Schnitt 23,1 Stunden am Tag parken wird das bei vielen Leuten ähnlich sein. Ja, es muss noch viel an der Ladeinfrastrultur gemacht werden, damit alle E fahren können. Aber die Betreiber meinen halt "wenn keiner mehr E kauft bauen wir nicht aus" und die Kunden "wenn es nicht ausgebaut wird kaufe ich kein E"

[–] Feddinat0r@feddit.org 6 points 3 weeks ago

Habe elektroauto bestellt, mittlerweile 1,5 monate über dem vorraussichtlichem Liefertermin...

Will nicht mehr warten, jeden Tag verbrenne ich Geld..... :/

Haben will

[–] metaljackL@feddit.org 3 points 3 weeks ago (2 children)

Ich schätzefüre meine Nische Elektromotorrad bzw Elektro-Cruiser muss ich noch ne gaaaaanze Weile warten. Will auch mit e fahren.

[–] B0rax@feddit.org 1 points 3 weeks ago (1 children)

Gibt’s da nicht schon welche? Ich kenn mich da nicht aus, meine da aber schon Werbung für gesehen zu haben

[–] metaljackL@feddit.org 1 points 3 weeks ago (1 children)

Naked gibt es schon ein paar, ja. Sogar mehr als nur ein paar. Aber der jack fährt Cruiser. Und das mit Leib und Seele. Mag kein Naked oder Supersportler oder so. Brauch keine 200 auf der Autobahn. Und von meiner Hausmarke Kawasaki gibts bisher nur n besseres Moped und ein paar Hybride. Also leider nein. Aber ich lass mich gern eines besseren belehren. Werde auch nochmal suchen.

[–] ikirin@feddit.org 1 points 3 weeks ago (1 children)

Bitte nicht die e-Ninja / e-Z mit den armen Mopeds vergleichen :(

Bin die Probe gefahren und selbst mein 125cc Roller war dynamischer als das 'Motorrad' was schon ziemlich traurig war.

[–] metaljackL@feddit.org 1 points 3 weeks ago

Die Befürchtung hatte ich auch schon. Von daher treibe ich mich jetzt bei allerlei Schraubertreffen rum um über meine alte Maschine viel zu lernen um dann irgendwann wenn's hart auf hart kommt selber den Umbau in Angriff zu nehmen. Zum Glück kann man an den alten Dingern gut viel schrauben. Klar. Vielen Enthusiasten blutet da das Herz, wenn das Ding auf einmal elektrisch fährt, aber mir kommt es darauf an, die Maschine zu fahren und nicht möglichst laut durch irgendwelche Orte zu rattern. Obwohl mir das Blubbern sicher am Anfang fehlen wird. Noch mehr die Vibrationen vielleicht.

[–] TRex91@feddit.org 1 points 3 weeks ago

Von Suzuki soll es ein e-motorrad geben. Der Elektrotrucker auf Youtube hat so eins für sein Reisemobil.

[–] Art____Dent@feddit.org 1 points 3 weeks ago
[–] creamfresh@lemmy.world 1 points 3 weeks ago* (last edited 3 weeks ago) (1 children)

Was ist zur Zeit das günstigste, empfehlenswerte Modell?

[–] llii@discuss.tchncs.de 3 points 3 weeks ago (2 children)

Kommt immer auf die Anforderungen an. Ein Renault Twingo z.B. ist ganz cool.

[–] Art____Dent@feddit.org 2 points 3 weeks ago
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