Was zum fick ist denn seit der letzten Bundestagswahl passiert?
Ich bin übrigens auch überrascht, dass einfach kollektiv ganz Deutschland Fotzenfritz hasst, aber die Deppen trotzdem wieder CDU wählen.
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Titelbild: Burg Hohenneuffen - Tagungsort der Dreiländerkonferenz, die den Startpunkt der Gründung des Bundeslands Baden-Württemberg darstellt. Entnommen von https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Hohenneuffen_Albtrauf.jpg unter CC BY-SA 3.0 de
Was zum fick ist denn seit der letzten Bundestagswahl passiert?
Ich bin übrigens auch überrascht, dass einfach kollektiv ganz Deutschland Fotzenfritz hasst, aber die Deppen trotzdem wieder CDU wählen.
Das ist für die Landtagswahl in BW
Sicher, aber es wäre eigentlich anzunehmen, dass die Politik auf Bundesebene sich zumindest ansatzweise auf die Landesebene auswirkt.
Tut sie doch auch. Was genau willst du sagen?
Also, wenn ich mir die Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 und Landtagswahl 2021 in BW anschaue, sieht das für mich anders aus. Aus Sicht der Landtagswahl 2021 hat die CDU sogar zugelegt, was sich nicht gerade mit der von @cows_are_underrated@feddit.org angesprochenen Unbeliebtheit der Regierung Merz deckt.
Genau das meine ich. Selbst in den nicht ausschließlich linken Kreisen habe ich so das Gefühl, dass irgendwie niemand den mag. Aber idk was da los ist.
Viele Leute mögen den nicht und einige davon gehen einfach garnicht wählen
War aber vor der Merz Regierung mal bei 34%. Und man muss immer noch bedenken, dass das Land über 5 Jahrzehnte in CDU Hand war und viele dachten, dass der Erfolg der Grünen bzw. die Schwäche der CDU hauptsächlich an der Person Kretschmann hing.
Nur schade dass die FDP es schafft. Dass der Ministerpräsident Mal wieder viel zu konservativ für die heutige Zeit wird, war ja schon lange klar. Hätte die FDP es in BW nicht geschafft, wäre das der Todesstoß für sie und das hätte mich sehr glücklich gemacht.
5,5% in einer Umfrage ist praktisch 50/50 ob sie reinkommen oder nicht. Deswegen ist es ja so spannend weil auch noch 2 Parteien so knapp an der 5% Hürde sind. Und bei beiden könnte es ein historischer Ein- bzw. Auszug sein.
Auf der Gegenseite wären das dann zusätzliche AfD sitze sollte die FDP "nur" 4.9% oder so erhalten
Da hast du recht. Ob sie reinkommen oder nicht wird im Endeffekt auch nur wenig wirklich ändern. Es wäre für mich persönlich aber ein emotionaler Sieg.
Es wäre tatsächlich der einzige Lichtblick, wenn die gelbe Arschlochpartei endlich im politischen Orkus verschwinden würde. Deren Wahlkampf war mal wieder von nichts als der Darstellung der eigenen Idiotie geprägt. Aber es gibt wohl immer noch genug Deppen, bei denen das verfängt.
@FreeBeard @saimen etwas kurz gedacht .....
Ich glaube nicht. Die FDP MUSS sterben um Platz zu machen für eine Partei, die wirklich die liberalen Grundgedanken im Parlament verteidigt. Elternunabhängige (wirtschaftsnahe) Bildung oder Startupkultur haben gerade kein Zuhause, weil der Platz verstopft wird von einer Partei für die Freiheit Verbrennermotoren und Ölheizungen verwenden zu dürfen kämpft.
Ich bin da skeptisch. Wenn man in andere Länder schaut, scheint die FDP die logische Konsequenz des Liberalismus zu sein, nicht deren Schattenseite.
So konservativ finde ich Özdemir jetzt nicht….
https://www.deutschlandfunk.de/oezdemir-warnt-vor-linksruck-bei-unserem-kern-bleiben-108.html
Ich habe meine Erststimme tatsächlich auch dem Grünen Kandidaten meines Wahlkreises gegeben, aber das liegt einzig und allein an dem Mehrheitswahlrecht und der daraus resultierenden Realität, in der es notwendig ist gegen die Partei zu stimmen, die ich am wenigsten mag.
Özdemir ist schon recht progressiv in der Thematik. So wie ich die Partei erlebe handelt es sich zwar sicherlich bei altdeutschen um einen konservativeren Kandidaten innerhalb der Partei, nicht aber im klassischen Spektrum in welchem er immer noch links der Mitte zu verorten ist, auch wenn das durch die Pluralität der Positionen heutzutage oft schwer zu definieren ist. Ich denke in der aktuell leider immer stärker konservativ driftenden Situation ist er der Kandidat der geeignet ist dem linken bzw. linkeren Spektrum ein tatsächliches politisches Gewicht zu geben um auch in der Debatte relevant zu bleiben und bestimmender zu werden, anstatt sich zwar inhaltlich deutlicher links, dafür aber ohne weiteres politisches Gewicht in BW zu positionieren. Bspw. für den Bundestagswahlkampf säge ich ihn im momentan nicht als geeigneten Kandidaten, schlichtweg, da hier linkere Positionen schon wieder mehr Momentum erzeugen können.
Exakt. Man muss halt auch bedenken, dass BW grundsätzlich schon konservativer ist als der "Bundesdurchschnitt".
Macht mir doch keine Hoffnung...