Voraussetzung für den Einbau neuer fossiler Heizungen ist eine „Bio-Treppe“. Ab dem 1. Januar 2029 müssen diese Anlagen einen zunehmenden Anteil CO2-neutraler Brennstoffe wie Biomethan oder synthetische Treibstoffe nutzen. Dieser Anteil soll 2029 bei mindestens zehn Prozent liegen und bis 2040 in drei weiteren Schritten ansteigen.
Sollten eines Tages größere Mengen in Deutschland verfügbar sein, was ohnehin Stand jetzt unrealistisch ist, werden sie in der Stahlindustrie oder im Schwerlastverkehr gebraucht. In Heizungen aber wäre Wasserstoff einfach nur ein unglaublich teurer Umweg: Mit Strom, der auch eine Wärmepumpe antreiben könnte, wird zuerst ein Gas produziert, um es dann zu verfeuern. Kein Mensch der ein Eigenheim hat, wird sich eine Gasheizung einbauen. Aber wer eine Wohnung kalt vermietet, wird das im Einbau billige Heizsystem nehmen. Das sündhaft teure Gas müssen dann ja die Mieter bezahlen.
