this post was submitted on 11 Feb 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] germanatlas@lemmy.blahaj.zone 17 points 2 days ago

Wer hätte gedacht, dass es die Leute besser finden ein Rechteck irgendwo gegen zu halten, statt sich regelmäßig durch Kupfermünzen zu wühlen

[–] Korne127@lemmy.world 4 points 2 days ago (1 children)

Ich zahle an sich auch fast nur mit Karte, auch weil es es einfacher macht, Ausgaben nachzuvollziehen und man besser spürt, wie viel Geld man noch hat. Aber hoffentlich wird das mit dem digitalen Euro noch unabhängiger von Konzernen werden :)

[–] FleetingTit@feddit.org 3 points 1 day ago

Finde es spannend, dass man heutzutage die Übersicht als Pro-Argument für die Kartenzahlung nennt, wo es früher genau anders rum war. "Wenn ich mit Bargeld bezahle, sehe ich auf einen Blick wenn das Geld alle ist"

[–] UndergroundGoblin@lemmy.dbzer0.com 4 points 2 days ago (2 children)

Manche mögen mir vermutlich einen Alu-Hut aufsetzen, aber ich zahl soweit es geht nur noch mit Bargeld. Ich hab kein Bock darauf dass VISA oder mein örtlicher Rewe ein personalisierte Profil über mich und mein Kaufverhalten erstellen um das Profil später an dritte zu verkaufen. Bei Bargeld zahlungen bin ich halt nahezu "unsichtbar". Außerdem hilft es mir eine bessere Übersicht über meine Ausgaben zu bekommen. Wenn ich jede Woche 150€ abheben muss, dann weiß ich dass ich mein Kaufverhalte vielleicht etwas anpassen sollte...

[–] D_a_X@feddit.org 3 points 2 days ago* (last edited 2 days ago)

Ich benutze zum Zahlen die bankeigene App (sparda), die sich direkt auf das Girokonto und nicht auf eine Kreditkarte oder Paypal stützt. Sobald Wero im Handel akzeptiert wird, schalte ich darauf um. Die Bank kann schon mit Wero arbeiten.

Edit: Edeka ist der große Saubär bezüglich Datenabfluss. Von Rewe hab ich noch nichts spezielle gehört.

[–] B0rax@feddit.org 1 points 2 days ago

Zumindest in Richtung des Supermarktes gibt es da Lösungen. Applepay beispielsweise verwendet für jede Transaktion einen random identifier, so dass der Supermarkt dich dadurch nicht tranken kann.

Die andere Hälfte deines Arguments ist natürlich trotzdem gültig.

[–] D_a_X@feddit.org 4 points 2 days ago (1 children)

Sie ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern beliebt - egal ob für zwei Brötchen beim Bäcker, für den Wocheneinkauf oder beim Tanken: die Girocard . Rund 8,3 Milliarden Mal wurde mit der sogenannten "EC-Karte" im vergangenen Jahr bezahlt - und damit so oft wie nie. Das berichtet die Frankfurter Einrichtung EURO Kartensysteme, ein Unternehmen der deutschen Banken und Sparkassen.
Interessant ist, dass auch kleinere Beträge an der Kasse immer häufiger mit Karte bezahlt werden. Dadurch sinkt seit Jahren der Durchschnittsbetrag, der mit der Girocard bezahlt wird - auf 37, 25 Euro im vergangenen Jahr. Insgesamt aber summierten sich die Umsätze mit der Plastikkarte im Jahr 2025 auf rund 308 Milliarden Euro, das waren 0,4 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.

[–] RichieRich@lemmy.world 4 points 1 day ago

Meine Girocard geht noch bis Ende 2026. Als Backup für die alten Terminals, die ne Debitkarte nicht nehmen. Danach werde ich aber keine mehr holen. Brauche die zu selten. Eigentlich würde ich gerne Wero nutzen, aber meine Bank unterstützt das halt noch nicht.

[–] JensSpahnpasta@feddit.org 2 points 2 days ago

Das ist v.a. faszinierend, wenn man sich an all das Papier erinnert, das noch vor Kurzem über die Liebe der technikfeindlichen Deutschen zum Bargeld vollgesudelt wurde, wo dann groß der Nationalcharakter analysiert wurde, Untergangsfantasien der Rentnerrepublik gewälzt wurden oder Bargeld als Freiheit verteidigt wurde. Stellt sich raus: Waren einfach nur die Rahmenbedingungen.

[–] RalfWausE@feddit.org 1 points 2 days ago (1 children)

Vielleicht ist es mein innerer Boomer (passt aber von der Generation her nicht), vielleicht werde ich mit jedem Jahr aluhutiger: Aber bei mir bleiben das Handy und die Karte zuhause und in der Geldbörse ist Bargeld.

[–] RichieRich@lemmy.world 1 points 1 day ago (1 children)

Was ist der persönliche Grund dafür? Ich finde mit Karte und Handy zahlen einfach bequem. Ich habe teilweise echt Probleme, das Bargeld wieder loszuwerden, WENN ich mal was Münzgeld dabei habe. Meist knall ich das zu Hause in ein Glas und nehme irgendwann mal so nen Zählautomat vom Globus, dann rappelt es drei Minuten in der Kiste und spuckt mir Wechselgeld in Form von Scheinen aus. Der Geldschein bleibt dann ewig im Portemonnaie bis ich irgendwann mal auf nen Weihnachtsmarkt* gehe. Selten bin ich irgendwo, wo nan nur Bargeld nimmt.

(*Tipp an die Steuerfahnder: Kontrolliert DORT mal, ob alles gebongt wird, was auch vereinnahmt wird.)

[–] RalfWausE@feddit.org 1 points 1 day ago (1 children)

Das hat - neben vielleicht berechtigter Paranoia - vor allem persönliche Gründe:

Ich bin Jahrgang '83, aufgewachsen im echten Arbeitermillieu, wir hatten zwar genug zum leben, das wars dann aber auch. Als ich so knapp über 20 war kam die Welle der Kreditkarten so richtig ins rollen, ich dachte mir: Klar, kann ich gebrauchen! Spontanausgabe folgte auf Spontanausgabe (hey, ich kanns ja später wieder abbezahlen!) und wenn der Kreditrahmen ausgeschöpft war kam eben ein paar Tage der rettende Brief ("Wir haben ihren Kreditrahmen erhöht"). Das ganze ging so lange bis ich irgendwann mal arbeitslos wurde und mir die Minimalrückzahlung nicht mehr leisten konnte.

Fast forward ~15 Jahre: Ich bin schuldenfrei und habe mittlerweile einen netten Notgroschen angespart, trotzdem werde ich mir nie, nie wieder eine Karte in den Geldbeutel stecken mit der ich mal eben so über mein komplettes Konto (und deutlich mehr) verfügen kann. Ich habe immer genügend Bargeld für die meisten Eventualitäten im Geldbeutel, aber wenn ich mal mehr brauche muss ich eben erst nach Hause, Karte holen, Geld vom Automaten ziehen und die Karte zurück bringen. Fördert auch sehr die grauen Zellen.

Was das Handy angeht: Gibt es einen Grund dieses mobile Soma im Alltag mitzuschleppen? Klar, wenn ich längere Strecken fahre oder im Urlaub bin nehme ich das Ding auch mit - GPS, offline Wikipedia und Co. sind nett. Aber im Alltag? Da neigt man dann nur zu schnell dazu nicht mehr selber zu denken und Lösungen zu finden sondern direkt im Netz (oder schlimmer: Bei der künstlichen Blödheit) nach Antworten zu fragen. Ich finde die Smartphone Kultur einfach nur schrecklich: Die Menschen laufen durch die Stadt, sitzen irgendwo und immer hängt die digitale Droge vor der Nase.

Ok, genug geranted... ich hole mir erstmal einen Kaffee, vielleicht wirds dann besser...

[–] RichieRich@lemmy.world 1 points 1 day ago

Okay, das sind sehr nachvollziehbare Gründe, ich finde das sollte auch jeder mit sich selbst ausmachen und so handhaben, wie es für ihn selbst passt. Ich wurde als Kind angehalten zu sparen, was auch wichtig war und ich habe auch Zeiten erlebt, in denen nicht genug auf dem Konto war, um sich mal etwas extra zu leisten außer dem, was man im Budget hat. Damals habe ich mehr in bar gemacht und hatte keine Kreditkarte. Mir ging es aber eher anders rum: Ich habe Geld geholt, im Portemonnaie gehabt und dann ausgegeben, wusste aber nicht, wohin das Ganze Geld dann so gegangen ist. Wenn ich dann schon wieder Geld ziehen musste und die Abstände kürzer und die Beträge höher wurden, habe ich mich geärgert. Durch die täglichen Abbuchungen kann man halt sehr gut kontrollieren, für was das Geld weggegangen ist und ich habe darüber auch jahrelang Haushaltsbuch geführt. (Sollte ich mal wieder anfangen) Aber das ist nur meine eigene Erfahrung. - Man muss aber schon auch ein bisschen diszipliniert über seine Ausgaben wachen, das finde ich auch. Ist aber unabhängig von der Art, wie man das tut, finde ich. Ich finde vor allem wichtig, dass man Kindern rechtzeitig beibringt, wie man haushaltet und dass Geld auch eine "endliche Ressource" ist. Wenn Kinder das Sparen nicht als Kinder und Jugendliche lernen ist das später im Leben eine bittere Erfahrung. Die Banken sind da eher kontraproduktiv, da sie an Schulden ihrer Kunden ja verdienen.

[–] it_depends_man@lemmy.world -5 points 2 days ago (3 children)

Im Schnitt wurden 100 digitale Zahlungen pro Person im Jahr gemacht. Das ist schon sehr niedrig wenn man bedenkt was man alles bezahlt. Tickets, Supermarkt, coffee to go, jedes Bier an der Bar...

Also mal wieder schlechte Arbeit vom ÖRR, so wie man das kennt. Weil die Herrschaften zu dumm für Statistik sind, oder so.

[–] tofu@lemmy.nocturnal.garden 6 points 2 days ago (1 children)

Sehr faszinierend, wie du pauschal "zu dumm für Statistik" raushaust, während du im gleichen Post einfach behauptest dass sie Zahl sehr niedrig sei ohne das selbst irgendwie zu untermauern.

[–] it_depends_man@lemmy.world 1 points 2 days ago

Ich halte es nicht für notwendig das zu untermauern wenn die Tagesschau ebenfalls keine Zahlen belegt.

Der einzige externe Link ist für die Benutzung von Bargeld, nicht für kontaktloses bezahlen.

[–] birne@feddit.org 6 points 2 days ago

Welcher Part des Artikels zeigt denn, dass sie zu dumm für Statistik sind?

100 Zahlungen pro Jahr pro Person halte ich auch nicht für sehr niedrig. Wenn ich das so überschlage, dann bin ich wahrscheinlich irgendwo zwischen 100 und 200 pro Jahr und ich zahle fast gar nichts mehr in bar. Gemittelt mit all den Leuten, die gar keine Zahlungen geleistet haben dürften (Kleinkinder, pflegebedürftige Rentner im Altenheim,...) kommt das doch gut hin.

[–] D_a_X@feddit.org 3 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (1 children)

Das bezieht sich speziell auf die Girocard und sagt nix zu Kreditkarten oder PayPal. Ich denke, das werden noch mehr nutzen als Girocards. Es hat schon einen Grund, warum ich das im Text speziell herausgehoben habe.

[–] Mim@lemmy.zip 1 points 2 days ago (1 children)

Es hat schon einen Grund, warum ich das im Text speziell herausgehoben habe.

Anders als wie bei reddit, kannst du das hier auch in das Textfeld vom Post packen, kein eigener extra Kommentar nötig.

[–] D_a_X@feddit.org 1 points 2 days ago

Ich weiß. Üblicherweise benutze ich den Superkommentar nur, wenn der Teaser von der verlinkten Seite nichts Sinnvolles hergibt (z.B. hier). Tut er in diesem Fall.