Naja eine Verbesserung ist es vielleicht, aber das SBGG enthÀlt immer noch einiges an transphobem und transmisogynem Mist
Trotzdem ganz froh, dass ich nicht zum Gericht musste um meinen Namen+Geschlecht amtlich zu Àndern
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Naja eine Verbesserung ist es vielleicht, aber das SBGG enthÀlt immer noch einiges an transphobem und transmisogynem Mist
Trotzdem ganz froh, dass ich nicht zum Gericht musste um meinen Namen+Geschlecht amtlich zu Àndern
Das SBGG ist besser, weil es nicht ein Dutzend mal verfassungsfeindlich laut BVerfG ist.
Gleichzeitig kann ich auch nicht lieben sagwn, da es auch wieder Bullshit enthÀlt:
Habe mal nen Vortrag von einer der wenigen feministischen Rechtswissenschaftsprofessorinnen gehört.
Einige der Punkte kannte ich schon, aber nicht ansatzweise so viele. Hast du irgendwo den Vortrag, weil das interessiert mich jetzt auch.
Bei mir ist es ein StĂŒck weit aber auch persönlich, weil es halt meine BedĂŒrfnisse komplett abgedeckt hat.
https://qzm-rn.de/event/ulrike-lembke/
Nö wurde nicht aufgezeichnet, vllt findest du mehr bei ĂŒber sie und ihre Publikationen oder kannst ihr ne Email schreiben oder sowas
Kannst du Punkt 2 und 7 nochmal genauer ausfĂŒhren?
Davor brauchten sie ein Àrztliches Attest und konnten es sogort Àndern. Jetzt haben sie die selben Wartefristen, Vorgaben etc. wie trans Menschen bekommen.
Es wird die Angst aufgenommen Menschen könnten ihren Geschlechtseintrag von mÀnnlich wegwechseln um einer Einziehung zu entgehen. Das fördert Misstrauen und impliziert, dass der Staat sich vorbereitet MÀnner in die Armee zu verpflichten auch gegen deren Willen.
Ein rieĂiger Sprung vorwĂ€rts, ohne Frage. Gleichzeitig natĂŒrlich einige Ănderungen, die einfach wĂŒrdelos sind. Bspw. wurde beim TSG der Deadname nicht gespeichert, beim SBGG eben schon.
Bspw. wurde beim TSG der Deadname nicht gespeichert, beim SBGG eben schon.
Macht das auf einer rein administrativen Ebene (!) nicht Sinn? Man möchte doch wissen, wer in der Vergangenheit unter welchen Namen gehandelt hat, auch wenn es der "falsche" Name gewesen ist.
Sagen wir, du hast vor 15 Jahren unter deinem Deadname eine Anzeige bei der Polizei gemacht und heute kommt raus, dass das bei einem aktuellen Fall behilflich sein könnte. Ohne die Info stelle ich mir das schwierig vor.
Der Schutz der Person ĂŒberwiegt aber deutlich solche konstruierten Beispiele, vor allem in der jetzigen Zeit. Vor allem, wenn in Deutsche Politiker in der Regierung gibt, die gerne wieder Listen ĂŒber transgeschlechtliche Menschen fĂŒhren wollen.
Ist natĂŒrlich eine Frage, wie das im Detail umgesetzt wird. Eine staatliches "Transsexuellen-Register" ist, wie die anderen "Listen-Ideen" (psychisch Kranke,..) von irgendwelchen Politikern natĂŒrlich Schwachsinn, da sind wir uns hoffentlich alle einig.
Aber das reine Vermerken der Namen, unter denen man mal geschĂ€ftsfĂ€hig war, ob nun Deadnames, gebĂŒrtige Nachnamen, etc, sehe ich wirklich nicht so kritisch, zumal der Staat schon wissen muss, wer eigentlich wer ist und war.
Alternativ dazu kann man das natĂŒrlich auch mit einer Personennummer machen, wie die Schweden, da ist eine Identifizierung und Zuordnung auch vollkommen ohne Namen ein Leben lang möglich. Ist hierzulande aber meines Wissens nicht sehr populĂ€r.
Aber das reine Vermerken der Namen, unter denen man mal geschĂ€ftsfĂ€hig war, ob nun Deadnames, gebĂŒrtige Nachnamen, etc, sehe ich wirklich nicht so kritisch, zumal der Staat schon wissen muss, wer eigentlich wer ist und war.
Finde ich nicht, dass der Staat das wissen muss. Aber kurze Frage: Betrifft es dich selber? Soll kein Angriff sein, ich habe nur öfters schon gemerkt, dass Menschen, die es eben nicht betrifft, sich dem Ausmaà der Verfolgung und der GefÀhrdung von Trans-Menschies nicht so bewusst sind (wie auch).
Alternativ dazu kann man das natĂŒrlich auch mit einer Personennummer machen, wie die Schweden, da ist eine Identifizierung und Zuordnung auch vollkommen ohne Namen ein Leben lang möglich. Ist hierzulande aber meines Wissens nicht sehr populĂ€r.
Das fÀnde ich eine wesentlich bessere Lösung, ja.
Finde ich nicht, dass der Staat das wissen muss.
Da kann man sich natĂŒrlich super streiten. In unserem Kulturraum machen wir das seit Ewigkeiten. Erst in KirchenbĂŒchern, seit ca. 150 Jahren in staatlichen Registern: wer wurde wann und wo geboren, heiratete, bekam Kinder und starb. Gibt natĂŒrlich auch LĂ€nder wie bspw Amerika, die das kulturell fĂŒr einen Millimeter vor Tyrannei halten und andererseits LĂ€nder wie besagtes Schweden, wo das ganze noch viel glĂ€serner ist. DarĂŒber kann man gerne mal grundsĂ€tzlich diskutieren, wie wir das haben wollen.
Nur innerhalb dieses jetzigen Systems fÀnde ich es komisch, wenn eine bestimmte Gruppe der Bevölkerung quasi 'aus dem Nichts' erscheinen soll, da dem ja nicht so ist. Man hat ja trotzdem eine Vergangenheit, hat unter diesem Namen VertrÀge abgeschlossen, ist tÀtig gewesen, hat gelebt und existiert.
Ich kann sehr gut verstehen, dass man selber einen harten Cut haben möchte und nicht mehr mit dem Deadname konfrontiert werden will. Doch statistisch existiert ja der gleiche Mensch weiter, erst unter dem 'falschen', jetzt unter dem 'richtigen' Namen. Kannst du den Gedanken gar nicht nachvollziehen?
Aber du hast natĂŒrlich auch vollkommen recht, dass man als nicht unmittelbar selbst betroffener natĂŒrlich anders auf die Dinge blickt und gewisse SensibilitĂ€ten schnell fehlen. Darum stimme ich dir auch zu, dass eine Lösung wie diese schwedische Personennummer die beste Lösung wĂ€re: der Staat hat seine Zuordnung, der Mensch jedoch die Sicherheit, aus dieser Info keine Stigmatisierung oder gar Verfolgung befĂŒrchten zu mĂŒssen.
Im TSG waren die hĂŒrden auf jeden Fall deutlich höher.
Ăbrigens ist Baden WĂŒrttemberg gerade dabei ein Register von Trans* Personen anzulegen und in der BegrĂŒndung des Innenministeriums wurde gesagt Offenbarungsverbot gelte nur fĂŒr Privatpersonen und nicht fĂŒr Ministerien, auĂerdwm wurden wir mit Rechtsextremisten und Islamisten verglichen.
zumal der Staat schon wissen muss, wer eigentlich wer ist
Smk đ

Keine Ahnung, warum einige der Meinung sind, anderer Leute Selbstwahrnehmung sei etwas, wo man was mitzureden hÀtte, also gut, dass hier mittlerweile ein paar weniger Steine im Weg liegen.
Der Prozess an sich ist echt sehr angenehm. Ich wĂŒrde vielleicht argumentieren, dass die 3 Monate Bedenkzeit durchaus etwas weniger sein könnte 4-6 Wochen wĂŒrde ich sagen). Was doof ist, das halt immer noch der alte Vorname/Geschlechtseintrag gespeichert wird, das also theoretisch RĂŒckverfolgbar ist. Die BearbeitungsgebĂŒhr von 25⏠ist eigentlich auch frech, aber sowas sollte generell verboten werden.
Ich hab damals auch 25⏠bezahlt, um aus der Kirche zu kommen. Versteht man beides nicht, aber naja.
Naja, ich denke schon, aus GrĂŒnden der Zuordnung muss das mit der Speicherung des alten Namens und Geschlechts sein, sonst wĂ€re das denke ich sehr leicht zu missbrauchen fĂŒr andere Zwecke. Ist aber nur gespeichert und steht nirgendwo sichtbar und lesbar, oder?
Wenn es gespeichert ist, ist es auch lesbar.
Deswegen wÀre es aus dieser Perspektive betrachtet sinnvoll, nicht mit Namen zu unterschreiben, sondern mit einer einzigartigen Signatur, eine UUID, wenn man so will. Das wÀre aber schon irgendwie maximal unmenschlich.
Huh? Aber unterschreiben tue ich doch mit meinem Nachnamen, der ist fĂŒr diese Betrachtung doch egal, oder verstehe ich was nicht?
Ich meinte nicht die Signatur, sondern das AusfĂŒllen irgendwelcher Dokumente, wo man ja immer Vor- und Nachname, Adresse usw angibt. War ein bisschen unglĂŒcklich formuliert, entschuldige.
Das sind 50 Mark. 100 Ostmark. 1000 Ostmark aufm Schwarzmarkt.
Von den bisherigen !ich_iel@feddit.org-Pfostierungen hÀtte man 0.003039 % der DDR entschulden können.
Fick ja.
Bin echt einfach nur wahnsinnig dankbar, dass Menschen wie uns dieser Weg schon bereitet wurde. Wir stehen auf den Schultern von Riesys <3
Das ist es. Und trotzdem gibts noch mehr als genug dinge die komplett beschissen sind, wo man durch ewig lange dumme Prozesse muss nur um die eigenen BedĂŒrfnisse befriedigten zu können (Ich sage mal nur "Kryokonservation von Spermien". Habe ne Freundin die das macht und der Prozess ist furchtbar). Wir werden auch weiter fĂŒr uns eintreten mĂŒssen.
Wir werden auch weiter fĂŒr uns eintreten mĂŒssen.
Oh ja, hoffentlich können wir dazu beitragen, dass es fĂŒr die folgenden Generationen noch besser wird. Wobei ich eher befĂŒrchte, dass wir erstmal ein paar Jahre beschĂ€ftigt sein werden, den jetzigen Status aufrecht zu erhalten... x(
Die BefĂŒrchtung habe ich auch. Wir mĂŒssen ja nur mal in die USA schauen. Die tun mir so unfassbar leid, durch diese scheiĂ durch zu mĂŒssen
@basedredpilled@lemmy.world warum hast du hier denn runtergewĂ€hlt? Zumal dein Benutzyname ja auf einer Analogie fĂŒr feminisierende Hormonersatztherapie basiert?
Was hat die rote Pille aus Matrix mit Hormonersatztherapie zu tun?
Die Filmreihe ist eine Analogie dafĂŒr, wie die Welt fĂŒr Trans-Menschies ist. Auch mittlerweile bestĂ€tigt von den Wachowski-Schwestern (die btw. eben auch trans sind).
Zum speziellen Thema rote Pille: In der Zeit der Veröffentlichung war Premarin ein PrÀparat, das Trans Frauen verschrieben wurde, bzw. was von denen eingenommen wurde. Eine kleine, rote Pille.
Gibt da ein sehr gutes Buch zu, dass Minute fĂŒr Minute durch die Filme geht und die Analogie aufzeigt: Begin Transmission: The trans allegories of The Matrix von Tilly Bridges
Habe die Filme als Jugendliche"r" schon geliebt, aber die Metapher natĂŒrlich ĂŒberhaupt nicht verstanden. Aber jetzt, es ist alles soo offensichtlich, jeder Dialog passt wie die Faust aufs Auge. Habe damals nie verstanden, wieso das Orakel Neo nicht sagt, dass er der AuserwĂ€hlte ist.
Und dass der Film plötzlich so durch und durch Sinn macht, wenn man ihn aus der richtigen Perspektive guckt, setzt der Metapher einfach nochmal eine Metametapher drauf. Mein Leben macht plötzlich auch von vorne bis hinten Sinn, weil ich's endlich verstanden habe :3
Ging mir auch so :3
Hab in letzter Zeit einige eher zufĂ€llig wirkende RunterwĂ€hlis aus der lemmy.world-Ecke (aber nicht nur) bekommen - ist ja eine Sache, das bei kontroversen Aussagen zu machen, aber da scheinen einige echt nach Zufallsprinzip vorzugehen. KP was das soll. Vielleicht sogar einfach nur LLM-Bots, die durch zufĂ€llige Hoch- und RunterwĂ€hlis menschlicher erscheinen wollen. Das hier ist natĂŒrlich in gewissen Zirkeln schon sehr kontrovers, aber wie viele lemmy.world-Nutzer können ĂŒberhaupt genug Deutsch, um hier zu wissen, was sie eigentlich runterwĂ€hlen?
Den Account gibt es seit vorgestern, und dessen WĂ€hlis sehen auch iwie weird aus -> Wird wohl ein Bot sein