this post was submitted on 27 Jan 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] rbn@sopuli.xyz 16 points 1 day ago (1 children)

Für alle, die sowieso ein Öffiticket kaufen würden, ist das Deutschlandticket immer noch sehr attraktiv. Für alle Gelegenheitsnutzer war es meines Erachtens nach dem initialen 9€-Ticket vorbei mit der Attraktivität. Finde ich sehr schade, da ich große Hoffnungen hatte, dass über die Zeit mehr Leute immer mehr Öffis nutzen, wenn das Ticket erstmal sowieso da ist.

[–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 13 points 1 day ago (1 children)

Genau so ist es. Das 9€-Ticket hab ich mir gekauft, ohne drüber nachzudenken, ob und wie viel ich es brauche, das teure D-Ticket kauf ich mir nur, weil es vom Lohnzahler bezuschusst wird.

[–] Jumi@lemmy.world 8 points 1 day ago (1 children)

Ich fahr täglich vier Stationen hin und zurück mit der S-Bahn und da würde mich ein Monatsticket 71,40€ kosten und damit könnte ich sonst nirgends sonst hin wo ich sonst ab und zu mal hinwollen könnte, nicht mal in die Stadt rein oder so.

[–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 5 points 1 day ago (1 children)

Klar und damit ist das D-Ticket obviously immer noch besser. Ich meine nur, jetzt ist es eine bewusste Entscheidung und Abwägung, bei 9€ eben nicht.

[–] Jumi@lemmy.world 1 points 23 hours ago

Ich wollte mit meinem Kommentar deine Aussage eigentlich nur nochmal unterstreichen.

Sorry, dass das nicht so rüberkam.

[–] marius@feddit.org 9 points 1 day ago (1 children)

Für alle in NRW kann ich eezy.nrw empfehlen. Da zahlt man für kurze Strecken so 3€ und man kann in einem Monat sogar gar nicht über den Preis eines Deutschlandtickets kommen, da man ab dem Punkt kostenlos fährt

[–] rbn@sopuli.xyz 5 points 1 day ago

Cooles Konzept, aber so wie ich das verstehe nur für Fahrten innerhalb von NRW, nicht Bundesland-übergreifend.

[–] froh42@lemmy.world 9 points 1 day ago (1 children)

Also ich konnte es gar nicht mehr kündigen, ich hatte das letztes Jahr schon gemacht.

Ich muss nicht so oft in die Stadt, dass es sich wirklich lohnt und jetzt fahr ich halt eher wieder Auto, bevor ich über 8 Euro für zwei Einzelfahrten ausgegebe.

Ich hatte es bei 49.- auch als Gelegenheitsfahrer, weil es so herrlich unkompliziert war - auch wenn ich manche Monate damit minimal teuerer weg gekommen bin.

Aber das Auto steht auch in der Garage. Dann nehme ich halt wieder das her.

[–] JensSpahnpasta@feddit.org 2 points 1 day ago (2 children)

Das musst du irgendwie erklären. Die Kosten für den Betrieb eines Autos, Reparatur, Wartung, Benzin sind ja jetzt die letzten Jahre nicht gerade günstiger geworden.

[–] squidie@feddit.org 4 points 1 day ago (1 children)

Auf dem Land geht um ein Auto kein Weg drum herum, das heißt das Auto ist eh da und ein großer Teil der Kosten damit gesetzt. Die Mehrkosten für die vereinzelten Fahrten in die Stadt sind damit sehr gering, vor allem wenn man eh viel km fährt.

[–] JensSpahnpasta@feddit.org 1 points 1 day ago (1 children)

Ich wohne ja selbst auf dem Land und hab mir das sogar mal durchgerechnet. Am Ende ist diese Einstellung eine harte Milchmädchenrechnung. Im Kern sind bei einem Auto ja nur die Kfz-Steuer & Tüv eine Fixausgabe und den Rest kannst und musst du auf die gefahrenen Kilometer umlegen. Die Versicherung ist ja nach Fahrleistung gestaffelt. Verschleiß ist größtenteils auch fahrleistungsabhängig, deine Reifen etwa gehen zwar sicherlich irgendwann auch kaputt, wenn die Karre nur rumsteht, aber wenn du fährst, gehen sie schneller kaputt. Wartungsintervalle hast du meistens auch auf Kilometerbasis und der Restwert/verbleibende Nutzungsdauer deines Autos schwindet mit zunehmender Kilometerzahl. Wenn man es umdreht, wird es plötzlich logisch: Hast du ein Auto mit 50.000km auf dem Tacho, das du für 25.000€ gekauft hast und das bei 200.000km die Grätsche macht und fährst 50.000km pro Jahr, dann kannst du es noch 3 Jahre nutzen. Das hat dich dann 25.000€/3 = 8333€ pro Jahr gekostet. Fährst du nur 25.000km pro Jahr, kannst du es 6 Jahre nutzen für 4166€ pro Jahr. Im ersten Fall musst du halt 8333€ pro Jahr zurücklegen, um dir irgendwann ein neues zu kaufen, im zweiten Fall 4166€. Und es ist irgendwie logisch, dass du durch deine 30km Fahrt in die Stadt dann halt auch genau das einrechnen musst.

Diese Idee, dass ein Auto, das da ist, dann durch die Nutzung eben keine kilometerbasierten Kosten jenseits des Benzins verursacht, ist ein absolut gefährlicher Gehirnwurm.

[–] squidie@feddit.org 0 points 1 day ago (1 children)

Interessanterweise lässt du selbst Betriebskosten komplett außen vor und nimmst nur den Anschaffungspreis bei deiner Rechnung, aber um mal bei deiner Rechnung zu bleiben:

Wichtig sind die Rahmenbedingungen, dort oben steht er müsse nicht oft in die Stadt, das würde bei mir vmtl 2x pro Monat bedeuten, kann aber auch wöchentlich sein und wir nehmen deine 30km in die Stadt.

Wären bei wöchentlichen Fahrten 52*60km=3120km im Jahr Erwähnt wird auch, dass wenig gefahren wird also nehme ich jetzt mal 15.000km pro Jahr an Das empfinde ich als wenig und zur Vereinfachung der Rechnung nehme ich dafür 50 Fahrten pro Jahr also sind 1/5 der fahrten pro Jahr in die Stadt. Bei 15.000 km kann das Auto 10 Jahre genutzt werden (was ich realistischer halte als 3 Jahre) Damit kommen wir zu folgender Rechnung 25.000€/10Jahre sind 2.500€ 1/5 davon sind 500€ für die 50 Fahrten in die Stadt pro Jahr. Damit darf das Deutschlandticket maximal etwas unter 50€ pro Monat kosten. Oder eine Fahrt darf maximal 10€ für Hin- und Rückweg gesamt kosten.

Sowohl deine wie auch meine sind sehr vereinfachte Rechnungen!! Aber man darf auch nicht das komplette Auto auf die paar Fahrten in die Stadt umlegen. Wichtig sind mittlerweile auch die Parkkosten fürs Auto.

Wenn man in der Stadt lebt, ist die Rechnung eine ganz andere. Jeder sollte abhängig von den Gegenbenheiten vor Ort und der möglichen Notwendigkeit eines unabhängigen Transportmittels entscheiden was die richtige Wahl ist. Da hilft es auch nichts Leute in eine bestimmte Richtung drängen zu wollen.

[–] JensSpahnpasta@feddit.org 2 points 1 day ago (1 children)

Wer es nicht bis ins Detail rechnen will: Der in Autofragen sicherlich kompetente und auch der Schlechtrechnung unverdächtige ADAC hat eine Übersicht über die Autokosten pro Kilometer inkl. Rechner:

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/uebersicht/

Und da kommen selbst so luxusunverdächtige Kleinwagen wie ein Polo auf 40-50 Cent pro Kilometer:

Manch ein Mercedes landet bei über 2€ pro Kilometer. Aber selbst wenn man die 50 Cent für den Polo nimmt: Da rechnen sich die 63km für das Deutschlandticket logischerweise schon ab 126km Fahrstrecke pro Monat.

Hat man diese Kosten erstmal bemerkt, sehen manche Sachen direkt anders aus: Dann ist es etwa total irre mit dem Auto zum Einkaufen weiter weg in irgendein Outlet zu fahren und Fahrräder sind absolute Gelddruckmaschinen. Ich pendle viel mit dem Rad und bei 2x10km Strecke zur Arbeit lohnt sich das brutal

[–] squidie@feddit.org 3 points 1 day ago

Ich gebe dir grundsätzlich Recht im Artikel ist aber auch gleich einer der ersten Absätze, dass der größte Kostenfaktor der Wertverlust ist.

Bei der Berechnung vom ADAC wird von einem Neuwagenkauf und das ohne Rabatt ausgegangen. Außerdem wird nur von einem Nutzungszeitraum von 5 Jahren ausgegangen.

Diese zwei Bedingungen dürften für die meisten Käufe nicht stimmen.

Gibt aber sicher auch die Käufe, wo dies passt. Man sollte sich die Berechnungsgrundlage ansehen und überprüfen, ob das zu seinem eigenen Fall passt.

[–] froh42@lemmy.world 2 points 1 day ago* (last edited 1 day ago)

Das Auto ist da und kostet und steht rum, steht auch nicht zur Frage. Bin da tatsächlich aber auch eher wenigfahrer.

Ich würd aber wenns nicht so teuer wäre dann doch auch gerne die Öffis verwenden und das Auto einfach stehen lassen. Früher kam kompliziert dazu, das hat die mvg mit der handy app aber mittlerweile Gottseidank gelöst.

Am Rande bei mir sind die Fixkosten fürs Auto wahrscheinlich eh schon höher als die Fahrtkosten, die ich durch Bewegung noch extra habe. Ich will es einfach nicht weggeben.

Wenn ich also die Entscheidung habe, dann laufe ich eben jetzt nicht zur Bahn sondern nehme das Auto. Und nein, ich bin nicht am Land sondern in der Großstadt.

[–] aaaaaaaaargh@feddit.org 26 points 1 day ago (1 children)

Dann kann man es bestimmt noch teurer machen und weniger Züge fahren lassen.

GaLiGrü, Ihre DB

[–] lurkingllama@discuss.tchncs.de 10 points 1 day ago (2 children)
  1. Die DB bestimmt nicht den Preis des Deutschlandtickets, das machen die Politiker von Bund und Ländern.
  2. Wie viele Züge im Nah- und Regionalverkehr, also dort wo das Deutschlandticket gilt, fahren, bestimmt nicht die DB (und auch kein anderes EVU), sondern die Politiker der Länder.
[–] aaaaaaaaargh@feddit.org 0 points 7 hours ago

Die Bahn trägt keine Verantwortung an Zugausfällen?

[–] squirrel@piefed.kobel.fyi 1 points 23 hours ago

Einfach mal aus dem Lurk die Fakten direkt ins Gesicht gespuckt. Ehrenllama!

[–] ardorhb@discuss.tchncs.de 13 points 1 day ago

Ist halt immer noch der beste Deal den man bekommen kann als reiner Öffi-Nutzer.

[–] schnurrito@discuss.tchncs.de 3 points 1 day ago

Es ist halt noch immer spottbillig im Vergleich zu allen Alternativen.