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Macht auf jeden Fall mehr Sinn als eine "linke Gruppierung".
Es gab die letzen Jahre immer wieder Brandanschläge in Berlin von linken Gruppen.
Das hier ist nur ein Beispiel vom April letzten Jahr. https://de.indymedia.org/node/505874 Im September gab es einen anderen Anschlag.
Natülich gibt es Brandanschläge durch linke Gruppierungen - ein Anschlag mit Ziel auf die Stromnetze zum Nachteil der Bevölkerung klingt jedoch ... unüblich. Eine False Flag Attack scheint da schon deutlich plausibler
Das ist ja das schwierige mit Brandanschläge irgendwem in die Schuhe schieben: Politische Gruppierungen haben meistens Absichten, also müsste man zumindest mal überlegen, wie das deren Absichten erfüllt.
Wenn z.B. eine Parteizentrale der AfD gesprengt würde, könnte ich noch glauben, dass das von einem Antifaschisten stammt (vielleicht politisch kurzsichtig, vermutlich nicht groß koordiniert, aber passt immerhin zur Ausrichtung). Aber Infrastruktur zum Wohle aller?
(Wobei die Parteizentrale auch fraglich wäre: Wenn der "Anschlag" nur stattfindet als eh kaum jemand da ist wäre ich da skeptisch. Wenn das versucht, die Führungsriege zu erledigen, wäre das schon glaubwürdiger.)
Das war aber alles die selbe linke Gruppe (nennt sich Vulkan Gruppe), und niemand von denen wurde gefasst. Wäre gut möglich, dass jeder einzelne dieser Vorfälle eine False Flag Aktion von Russland war
Na dann haben unsere lupenreinen Demokraten von der AfD beim nächsten Kaffeekränzchen im Kreml wenigstens was zu berichten.
Im September sind ja BVV und Abgeordnetenhauswahlen in Berlin. Also gleiches Spiel wie letztes Jahr... : (

Siehe dazu auch weitere sprachliche Merkwürdigkeiten im Schreiben:
https://old.reddit.com/r/Staiy/comments/1q4h64a/ist_das_vulkangruppebekennerschreiben_eine
Warum dementiert "Vulkan" nicht das Bekennerschreiben?
Woher weißt du denn, dass Vulkan überhaupt in echt existiert? Gibt es da wie bei der Antifa GmbH auch ne ordentliche Zentrale und Webseite mit Impressum?
Weiss ich natürlich nicht, aber sie soll ja auch den Brandanschlag auf die Tesla Stromversorgung gemacht haben. Sollte diese Gruppe tatsächlich gar nicht existieren, dann .. wäre ich auch nicht überrascht.
Öhm...mein Ansatz wäre ja eher, dass man ZUERST das Bekennerschreiben verifiziert, bevor es groß die Runde macht. Wenn nicht absolut klar ist, woher es kommt, sollte es als wertlos betrachtet werden. False-Flags sind halt so eine Sache.
dass man ZUERST das Bekennerschreiben verifiziert, bevor es groß die Runde macht
Aber es waren nunmal Linke und da haben die üblichen Verdächtigen jede Menge Gründe das erstmal ungeprüft in die Welt zu posauen. Man muss schließlich das wahre linksgrüne Feindbild aufrecht erhalten, sonst könnte der deutsche Michel versehentlich selber denken und feststellen, wie er verarscht wird.
Die Frage ist ja nicht, ob das Bekennerschreiben echt ist, sondern ob die Gruppe eine tatsächlich linke Motivation hat. Sonderlich schlüssig ist das jedenfalls nicht, kenne nicht so viele linke, die sich gegen Strom und Bahnlinien ist echauffieren.
Gibt’s in Berlin seit vielen Jahren immer wieder. Hier 2017. https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/brand-am-s-bahnhof-treptower-park-mehrere-bahnlinien-unterbrochen-linke-bekennen-sich-zu-anschlag-li.52367
Nochmals: Ich bezweifle nicht dass es diese Gruppe gibt und dass sie schon länger getan haben ich bezweifle dass das links motiviert ist. Da werden grundsätzlich Dinge getan, die sog. Bonzen ziemlich egal sein können, die aber die Bevölkerung maximal nerven.
Ich würde eher sagen, dass das typisch ist für linkes Vorgehen. Warum denkst du sind sie so unpopulär gerade?
Weil Menschen böse sind auf Wärmepumpen.
Das deckt sich doch mit der Vorgehensweise anderer selbsternannter linker Klimaschützer. Die haben sich ja auch regelmäßig lieber auf die Straße geklebt, als an den Privatjet.
Hibt halt mehr Straßen als Privatjets. Und Ankleben für paar Stunden ist ne andere Kategorie als Wegsprengen/Anzünden. Letzteres kennt man nun zur genüge von russlands Wegwerfagenten.
Da gabs doch mal ne Aktion, wo sich Leute an Privatjets festgeklebt hatten. Hat wenigstens in meinem Bekanntenkreis auch bei Leuten, die sonst wenig für die Klimakleberei übrig haben, durchaus positive Resonanz erzeugt. Zitat "Endlich treffen die mal die Richtigen, das könnten die von mir aus öfter machen"
Die Absicht ist glaube ich da der Unterschied. Die Klimaschützer wollen Aufmerksamkeit und versuchen gezielt das Problem zu stemmen, das sie bekämpfen wollen (nämlich den Straßenverkehr), wenn auch kurzsichtig. Außerdem ist die Straße einfacher als der Flugplatz, schätze ich.
Hier ist mir nicht klar, welchen Zweck das verfolgen soll. Bei Privatresidenzen, Villenviertel oder Tesla-Fabriken kann ich die Absicht erkennen, aber die Bevölkerung will mir nicht recht einleuchten.
Außerdem ist die Straße einfacher als der Flugplatz, schätze ich.
Die wenigen, die Aktionen auf Flugplätzen gemacht haben, hatten scheinbar keine allzu großen Probleme, da reinzukommen.
Welchen Zweck das verfolgt? Das ist wahrscheinlich einfach nur stumpfes "fossile Brennstoffe böse", ohne, dass man sich groß Gedanken macht, was die Aktion für Konsequenzen hat. Besonders großes Technikverständnis scheint da auch nicht vorhanden zu sein, denn man kann ein Heizkraftwerk, das auch Fernwärme erzeugt, nicht einfach abschalten, nur weil es keinen Strom liefern kann. Also wurde durch die dumme Aktion auch noch sinnlos Energie verschwendet, weil das Ding ja weiter Gas verbrennen musste, um wenigstens die Fernwärme zu liefern. Dass Heizungsanlagen zum Betrieb in der Regel auch auf Strom angewiesen sind, war den Vollpfosten auch nicht bewusst.
Aber solche mangelhaftes Technikverständnis ist in der Blase leider verbreitet, der saubere Strom kommt halt magischerweise einfach aus der Steckdose.
Das sind überzeugende Argumente. Pech halt, dass die Gegner starker Hierarchien keine starke Hierarchie haben, die sie an Blödsinn hindern würde...
Deswegen finde ich Aufklärung, Diskussion und Wissensaustausch so wichtig. Ich kann einem Anarchisten nicht vorschreiben, was er tun soll, aber vielleicht wenigstens mit ihm diskutieren, was sinnvoll ist und seinen Zielen dient. Dafür muss ich das natürlich selbst verstehen. Gute Absichten müssen nicht unbedingt die Straße zur Hölle pflastern.
Es passt der CDU aber besser, es direkt den Linken und Grünen zuzuschieben. Kommt die Wahrheit in einigen Wochen dann doch ans Licht ist der Medienrummel schon vorbei und in der Bevölkerung ist schon manifestiert, wer der Übeltäter ist.
Gleiches wie bei dem Bauschaum im Auspuff. Würde mich auch nicht überraschen wenn der Anschlag aufs Teslawerk auch eine False Flag war. Fraglich ob diese Vulkangruppe überhaupt real existiert.
Das ist doch aktuell grundsätzlich das Problem. Irgendwelche Nazis bekennen sich mit Fake-Schreiben auf Indymedia als angebliche Linke zu irgendwelchen Dingen und die konservative Presse frisst das ohne nachzudenken
Auch wenn ich dabei etwas unsensibel rüberkomme, erinnert mich das ein wenig an die Szene aus "Das Leben des Brian", in der sich die verfeindeten Gruppen in den Katakomben über den Weg laufen und alle die Frau des Pilatus entführen wollen.
Kurz: Wenn es "Vulkan" gibt oder nicht gibt, kommt es ihnen vielleicht auch ganz gelegen. Warum etwas dementieren, wenn es in den eigenen Kram passt und man sowieso bereit wäre, es selbst zu tun (?).
Vulkangruppen ist ein Label, den unterschiedliche linke Gruppen bei Anschlägen in den letzen Jahren verwendet haben. Findest du auf Indymedia ne ganze Mwnge.
Erinnert sich noch jemand an Femen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Femen
Kontroverse um Rolle von Wiktor Swjatskyj
Im März 2012 hatte die ukrainische Journalistin Jaroslawa Koba, die zwei Monate lang der Gruppe angehörte, erstmals behauptet, dass ein Mann, nämlich der Ukrainer Wiktor Swjatskyj (andere Schreibweise u. a. „Viktor Swjazkij“) der PR-Manager von Femen sei.[112] Im März 2013 schrieb die Schweizer Journalistin Martine Brocard in einem Artikel für die Sonntagszeitung, Femen werde von Swjatskyj „gesteuert“. In der Regel seien es seine Ideen, welche die Gruppe umsetze, wobei seine Rolle von Femen systematisch verleugnet werde.[113] Bei den Filmfestspielen von Venedig 2013 stellte die Australierin Kitty Green in Anwesenheit der führenden Femen-Repräsentantinnen ihren Dokumentarfilm „Ukraine Is Not a Brothel“ (Die Ukraine ist kein Bordell) über Femen vor, für den sie die Aktivistinnen 14 Monate lang in Kiew und auf Reisen begleitet hatte. Die in dem Film erneut aufgestellte und durch Interviewaussagen bekräftigte Darstellung, Swjatskyj sei treibende Kraft bei der Gründung der Gruppe gewesen und habe die Femen-Frauen in der Folge in autoritärem Stil geführt und kontrolliert,[116] sorgte aufgrund des Widerspruchs zur erklärten feministischen Ideologie der Gruppe für eine umfangreiche Medienrezeption. Der Einfluss von Swjatskyj auf die Gruppe war bis dahin von den Femen-Aktivistinnen in ihren zahlreichen Äußerungen zur Organisation weitgehend verschwiegen worden – er galt lediglich als ein „politischer Berater“[117] – auch die Femen-Aktivistinnen in den Ablegern in Frankreich und Deutschland waren über Swjatskyjs Rolle vor der Premiere des Films nicht informiert.[118][119] Alexandra und Inna Schewtschenko bestätigten die zeitweise Rolle Swjatskyjs als eines „Patriarchen“. Die Gruppe habe von ihm während der ersten Jahre ihres Bestehens profitiert. Die Zusammenarbeit mit Swjatskyj sei bereits im Juni 2012 beendet worden.
Interessante Geschichte. Ich übersehe allerdings scheinbar den Zusammenhang mit dem Thema hier.
Politische Gruppen haben nicht immer die Ziele und/oder Entscheidungsstrukturen, mit denen sie öffentlich in Erscheinung treten.
Vans statt Vance kann ganz auch aufgrund von Autokorrektur oder einfachen Tippfehler entstanden sein. Klar ist der Text nicht perfekt. Das ist ein Grund für seine Echtheit. So sehen kinke Bekennerschreiben oft aus.