Ich lese hier im Sub öfters gerne die Forderung nach mehr Besteuerung
*von Vermögen. Das hast du vergessen oder überlesen. Es geht darum, Vermögen (wieder), Kapitalerträge (mehr) etc zu besteuern. Damit man Steuern auf Arbeitseinkommen senken kann, vor allem in den unteren Lohngruppen.
Und wenn es mal darum geht, Arbeitseinkommen höher zu besteuern, dann in den allerobersten Gruppen ab den nicht mehr ganz untersten sechsstelligen Beträgen (wobei es auch da oft erstmal um die Abschaffung von Beitragsbemessungsgrenzen o.ä. geht).
Und nicht zu vergessen, es wird auch oft von progressiven Steuern und Freibeträgen gesprochen (also nicht so, dass wenn man bestimmte Grenzwerte überschreiter plötzlich absurd hohe Steuern auf den gesamten Betrag zu zahlen hätte, sondern nur auf den Teil, der über besagten Grenzwerten läge).
Und was dein Missverständnis der hier geforderten Steuern mit gestiegenem Eigenkapitalsbedarf beim Kauf von Wohneigentum zu tun hat, wird auch nirgends erklärt.
Den möglichen Kommentaren, die sagen möchten, dass Aufstieg durch Leistung immer schon ein Lüge war, möchte ich hier vorab entgegnen, dass diese Studie dies implizit beweist. Den Babyboomern war es möglich Vermögen (Haus) als Arbeiterkind aufzubauen.
Der Hauskauf ist nicht unbedingt das, was gemeint ist, wenn man von sozialem Aufstieg spricht. Da geht es eher um den Aufstieg in eine höhere Klasse, und die hängt nicht direkt mit dem Hauskauf zusammen.