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Der "Offene Queertreff" werde auch weiterhin in der Gemeindebibliothek stattfinden, stellte Ozan Iyibas klar. "Beim nächsten Treffen werde ich selbst dabei sein", kündigte er zudem an. "Nicht, um eine politische Front aufzubauen, sondern um deutlich zu machen: Diese jungen Menschen gehören zu unserer Gemeinde. Sie gehören zu unserer Gesellschaft." Er als Bürgermeister stehe "für ein Neufahrn, in dem alle dazugehören". Iyibas hatte 2020 als erster muslimischer Bürgermeisterkandidat der CSU bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.

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[–] gandalf_der_13te@feddit.org 1 points 8 hours ago

das haben sich die mittelalterlichen autoren auch überlegt (da ist keine argumentationslücke!):

im mittelalter wurde vermutet, dass sich das imperium im laufe der zeit tendenziell weiter nach nord-westen verschiebt, ausgehend von babylon (was im heutigen irak liegt).

also babylon (irak, mitte arabische halbinsel) -> phönizier (heutiges palästina, was an der östlichen mittelmeerküste liegt, also weiter westlich als babylon), dann griechenland / türkei (viele kleine stadtstaaten aber dennoch bedeutend) bzw. carthago (heutiges tunesien), dann nach rom (also deutlich westlich von griechenland und nördlich von carthago).

später dann nach dem fall des römischen reichs: frankenreich (frankreich, nördlich von rom), dann deutsches reich (deutschland). dieser letzte punkt von frankreich nach deutschland ist der einzige der nicht irgendwie von osten nach westen gegangen ist, sondern von westen nach osten. erklärt wird das damit dass deutschland halt einfach weiter nördlich liegt als frankreich und das "überwiegt", dass es weiter östlich liegt.

später dann england (wieder westlich von deutschland) und die USA (westlichstes ende der welt, von europäischer sicht aus) und insbesondere kalifornien wurde ab 1970 mit dem silicon valley sehr bedeutend (westlichstes ende der USA).

ob china da heute als "westlich der USA" zu betrachten ist? ich bezweifle es ein bisschen weil:


zweiter ansatz (mein persönlicher ansatz und nicht mit der mittelalterlichen sichtweise gleichwertig): das imperiale zentrum verschiebt sich nicht einfach nur stur und dumm von osten nach westen, sondern vielmehr jeweils an die grenze der zivilisation. d.h. das imperium ist immer dort ansässig, wo besonders viel wachstum auf einmal geschieht, weil z.b. ein neues stück land besetzt / erobert / erstmals besiedelt wird. z.b. in der antike war der mittelmeerraum vor der römischen zivilisation noch eher dünn besiedelt. die römer haben dann extrem viel wald gerodet um ackerbau zu ermöglichen, damit ist die zivilisation erst einzug gehalten in dieser region. war damals also noch "randgebiet der menschheit". dann später deutschland, weil es einfach länger gedauert hat, bis sich die zivilisation in die eher unwirtlichen und weniger lebensfreundlichen kalten nördlichen länder verschoben hat. dann später die USA, weil, noch einmal, gerade erst "zivilisation einzug gehalten hat". darum glaube ich nicht dass china hier als fortsetzung zu sehen ist, weil es ja in china schon heute extrem viel zivilisation gibt. also kein wirklicher "von neu auf" zivilisation gebaut wird. aber ist nur mein kommentar zu der ganzen thematik.


im übrigen folgt aus meinen überlegungen, dass die raumfahrt das neue imperiale zentrum werden müsste, weil es wiederum die grenzgebiete der menschheit (neuen raum) erkundet und erstmals zivilisation dort einführt.