this post was submitted on 02 Jul 2026
35 points (100.0% liked)
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
5374 readers
692 users here now
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
- Postet hier zu allen Themen, die euch interessieren (soweit sie den anderen Regeln genügen)
- Posts oder Antworten, die einen Archive[.]today (oder eines der Derivate) beinhaltet, werden kommentarlos gelöscht
- Es werden Posts zum Thema Nahost / Palästina/Israel hier auf Dach gelöscht.
- Dasselbe gilt für Wahlumfragen à la Sonntagsumfrage.
- Bitte Titel von Posts nur sinnerweiternd und nicht sinnentstellend verändern. Eigene Meinungen gehören in den Superkommentar oder noch besser in einen eigenen Kommentar darunter.
- Youtube Videos bitte nicht ohne eine zusätzliche Zusammenfassung posten
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
founded 2 years ago
MODERATORS
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
view the rest of the comments
Kann er, sollte er. Berlin ist aber ein Sonderfall, weil der Staat von einem funktionierenden Wohnungsmarkt in Berlin direkt profitiert.
Dass es der demokratische Offenbarungseid ist und die Bürger Marktwirtschaft nicht verstehen oder sich kaufen lassen.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungspolitik-in-berlin-enteignungsinitiative-legt-gesetzentwurf-vor-14397623.html
Tut es nicht, solange es kein Überangebot an Wohnungen gibt. Die Wohnungen werden sehr selten neu vermietet weil die Bestandsmieter wegen der günstigen Mieten nicht wechseln. Die Enteignung ist nur gut für die aktuellen Mieter.
Für das gleiche Geld können neue Wohnungen gebaut werden und durch das erweiterte Angebot würden alle profitieren.
Die Mietpreisbremse lenkt die Wähler ab. Das Problem ist das fehlende Angebot an Wohnungen. Eigentlich müssten Wohnungspreise wegen steigender Automatisierung fallen. Marktwirtschaft funktioniert. Das Problem ist fehlendes Bauland, fehlende Baugenehmigungen und manchmal unnötige Auflagen.
Am Immobilienmarkt hängt für viele die Alterssicherung. Die Parteien trauen sich nicht, mit mehr Bauland die Blase platzen zu lassen.
Das ist doch egal in dem Kontext. Es geht nicht darum, ob es jetzt besonders schlau ist Wohnungen zu verstaatlichen oder nicht.
Es geht um das Demokratieverständnis, das jetzt (insbesondere einer anderen föderalen Ebene) zu untersagen, wenn ein Volksentscheid das Gegenteil will und verfassungskonform ist.
Indirekt schon. Wenn es nicht schlau ist, warum wird es dann gemacht?
13% Wohnungen sind 13% Wähler. Wenn der Kauf nicht das Problem behebt dann ist die eigentliche Funktion der Stimmenkauf der Mieter. Die CDU kann keine Verstaatlichung fordern, also muss sie die Stimmen anders sichern.
Korruption erzeugt noch mehr Korruption. Berlin soll Bauland erschließen und den Markt wirken lassen. Im freien Wettbewerb wird die Korruption minimiert. Eigendlich unsere Lektion aus der Niederlage des Ostblocks.
Für sich genommen ist dies ein absolutes Unding und dass es von der SPD mitgetragen wird müsste sie unter 5% fallen lassen.
😵💫. Aus meiner Warte wird den ganzen Tag von den Volksvertretern dummes Zeug gemacht, am laufenden Band. Dann darf "das Volk" das ja auch mal machen ¯\_(ツ)_/¯.
Es ist dummes (Zaum)Zeug für das Volk aber als Werkzeug der Elite ist es extrem schlau. Trotz Internet und theoretisch vollem Informationsangebot ist der Bürger unfähig, zum eigenen Vorteil zu handeln, da er falschen Informationen vertraut und dadurch falsche Entscheidungen trifft.
Miete ist 30%-45% der Ausgaben der unteren Schichten. Wenn man das ändert kann für viele sehr viel Freiraum entstehen.