this post was submitted on 11 Jun 2026
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Dann eben weiterhin die Zustände wie jetzt, wunderschöner Park und öffentlicher Raum und leider halt voller Spritzen. Pech für dich, kleines Kind, musste halt schnell lernen, da nicht rein zu fassen. wenn sie da regelmäßig die Sheriffs durchschicken würden, würden doch die selben Leute von Verdrängung schreien. Verdrängte Familien aber 1a ok.
Joa kein plan in welchen Parks du dich so aufhältst (oder auch nicht und einfach nur laberst) aber ich hatte das Problem noch nie. Und wie ist Parks schließen eine Lösung für Drogenkonsum? Klingt wie spikes gegen obdachlose. Löst nix am Problem aber schiebt es irgendwo hin wo es die gutbürger nicht sehen müssen.
Und ganz erlich, dass dein ganzer Kommentar zusammengefasst werden kann als "denk doch mal einer an die Kinder!!1!11" klingt für mich schon seeehr nach inhaltsloser Angstmache.
Parks schließen ist ja nicht gedacht als Lösung für den Drogenkonsum, sondern dafür, den Park als nutzbare Grün- und Erholungsfläche zu erhalten.
Diese Maßnahme muss man keinesfalls gut finden, aber so zu tun, als wäre die Motivation dafür gewesen, 'dem Pöbel' die Grünflächen zu entziehen, weil 'die da oben' das öffentliche Grün hassen ist halt auch eher Stimmungsmache.
Aber es geht halt darum, ein öffentliches Gut zu nehmen das alle nutzen können und es so einzuschränken das es Gruppen von Leuten die du nicht magst es weniger nutzen und die Gruppen die du magst es mehr nutzen.
Und das ist problematisch.
Ich hab persönlich auch keine Lust im Park alle 5 min von einem Bettelnden angesprochen zu werden, aber ich will das die Lösung ist den Leuten zu helfen und nicht einen buchstäblichen walled garden zu schaffen bei dem die unerwünschten einfach vertrieben werden.
Alternativ kann man es auch so sehen, dass es dabei darum geht, eine bestimmte Nutzung durch eine Minderheit, die die eigentlich angedachte Nutzung durch die Mehrheit beeinträchtigt, zu steuern.
Es geht ja eigentlich nicht um die Hautfarbe der Parkbesucher, sondern darum, wer sich wie im Park verhält. Man kann sich ja auch als weißer Biodeutscher im Park absolut asozial und ungewollt verhalten, indem man bspw seinen ganzen Müll nach dem Grillen einfach liegen lässt. Und man kann als westafrikanisch gelesener Mitbürger ein typischer, gewollter Parkbesucher sein, der einfach mit seiner Familie mal auf einer Bank im Grünen sitzen will.
Es gibt halt einige Leute für die der Park garnicht mehr nutzbar ist.
Danke, exakt das gleiche im ÖPNV. Nein, es hilft keinem Drogenkranken, es hiflt aber, dass man den ÖPNV Gefahr- und Belästigungsfrei nutzen kann. Ich habe schon Spritzen in der U-Bahn gefunden und Menschen neben mir im fahrenden Zug mutmaßlich Crack rauchen gesehen. Brauche ich nicht, und mein Bedürfnis dem nicht ausgesetzt zu sein macht mich nicht für die Lösung aller Drogenprobelme verantwortlich.
Im Görli war ich zum Glück seit Jahren nicht. Aber selbst in unserer Klein-Großstadt gibt es eine einschlägige Szene, die den kleinen Park um den Ententeich komplett vereinnahmt. Urin, Müll, Geschrei, Besteck. Ergebnis ist dann jetzt ein Konsumverbot demnächst. Schade drum, geht halt nicht anders. Ansonsten schließe ich mich dem Kommentar von Quittenbrot an.
Drogenverstecke und Spritzen scheinen dich nicht zu stören. Ich kann denen auch aus dem Weg gehen, Kinder halt nicht. Was wäre deine Lösung dafür?
Also hier in meiner Kleinstadt hatten wir das Problem mit dem massiven Drogenkonsum, Dealerei etc. durchaus (und auch die im Gras liegenden Spritzen...). Irgendwann gab es dann größere personelle Veränderungen in der lokalen Polizeidienststelle, es wurden regelmäßig Fußstreifen durch den Park geschickt und seit dem ist das Problem weg... meinetwegen auch "verdrängt", aber damit kann ich leben.