this post was submitted on 21 Mar 2026
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[–] alleycat@feddit.org 11 points 13 hours ago (1 children)

In ihrem Antrag für den Bundesparteitag verlangt die Bundesspitze von ihrer Partei ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht Israels. So heißt es darin: "Wir bekennen uns daher weiterhin unmissverständlich zum Selbstbestimmungsrecht von Jüdinnen und Juden im heutigen Staat Israel." Das Gleiche gelte demnach auch für die Palästinenserinnen und Palästinenser. Auch sie hätten das Anrecht auf einen eigenen Staat. Im Antrag ist daher die Rede von einer "integrativen Zweistaatenlösung".

Zugleich versucht der Antrag zwischen den unterschiedlichen Positionen in der Partei zu vermitteln. So heißt es, die Linke sei mehrheitlich davon überzeugt, dass es sich dabei um "Völkermord" handele. Andererseits dürften Menschen, die Zweifel daran hätten, dass der juristische Tatbestand eines Genozids erfüllt sei, nicht fälschlicherweise unterstellt werden, "sie würden damit die israelischen Kriegsverbrechen leugnen oder gar unterstützen."

Das klingt doch sehr vernünftig. Es verbindet jene, die sich vorwiegend für das palästinensische Volk einsetzen und jene, die hinter jeder Israelkritik Antisemitismus vermuten. (Sorry, bin da ziemlich biased)

[–] SapphireSphinx@feddit.org 2 points 1 hour ago* (last edited 1 hour ago)

Das klingt doch sehr vernünftig.

Ja, wenn man das hier..

Wir bekennen uns daher weiterhin unmissverständlich zum Selbstbestimmungsrecht von Jüdinnen und Juden im heutigen Staat Israel

... so versteht, dass nicht jede beliebige illegale Landnahme (es läuft ja gerade die nächste) jetzt einfach Israel zugeordnet wird. Unabhängig davon würde ich obiges auch nicht so formulieren. Ich würde schreiben:

Wir bekennen uns daher weiterhin unmissverständlich zum Selbstbestimmungsrecht der Menschen im heutigen Staat Israel

Es gibt einen Anteil von ca. 25% Israelis, die keine Juden sind, die aber genau so ein Recht auf eine selbstbestimmte Existenz im Staat Israel haben sollten. Das schmälert nicht das Recht jüdischer Israelis auf ihre Heimat.