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Russland hat noch keine Massenmobilisierung gemacht, die arbeiten im Moment immer noch größtenteils mit Zeitsoldaten.
Ein Militär, das zur Verteidigung taugt, muss so viel stärker sein, als der erwartete Gegner, dass auch ein verblendeter Diktator wie Putin, dem sich niemand traut, schlechte Nachrichten zu überbringen, und dem das Leben und Wohlergehen seiner Bevölkerung scheißegal ist, trotzdem nicht traut, anzugreifen.
Dafür sollte man natürlich kein riesiges stehendes Militär benutzen, denn das wäre in der Tat nicht gut für die Gesellschaft. Viel mehr muss man ausreichend Material und gut skalierbare Produktionskapazitäten haben, und das Personal größtenteils über den Aufbau einer großen Reserve vorhalten. Dabei führt leider kein Weg an einer Wehrpflicht vorbei, aber das ist ein kleineres Übel, als die Alternativen.
Optimal wäre ein gemeinsames EU-Militär. Tendenzen in die Richtung gibt es ja schon mit Kooperation und gemeinsamen Einheiten verschiedener EU-Länder in einigen Bereichen, allerdings gehört das Alles vereinheitlicht und sauber unter einen Hut gebracht. Das würde auch sehr wahrscheinlich das deutsche Problem mit den vielen Nazis im Militär eindämmen, denn Nazis wird es kaum in ein "ausländisches" internationales Militär ziehen, in dem Führungskräfte möglicherweise sogar Anstoß an ihrer Weltanschauung nehmen.
Definitiv. Spätestens die europäische Beteiligung an den amerikanischen Nahost-Feldzügen hat eine dicke Zielscheibe auf sämtliche beteiligten Länder gemalt. Außerdem sind Militärstützpunkte eines Gegners in einem Krieg legitime Angriffsziele, egal, wo sie sich befinden. Alle Länder, die US-Stützpunkte beherbergen, haben also noch zusätzliche Zielscheiben für Angriffe von jedem, mit dem die USA einen Krieg vom Zaun brechen, für den Fall, dass die Waffensysteme mit entsprechender Reichweite haben. Der Ukrainekrieg hat ja eindrucksvoll bewiesen, dass es durchaus möglich ist, dass auch Länder, die über nur eine kleine Luftwaffe und keine weitreichenden Raketen verfügen, mit ein bisschen Kreativität und aktueller Technik trotzdem auch sehr weit von ihrem Territorium entfernt militärische Angriffe durchführen können. Die Drohnenangriffe auf russische Luftwaffenstützpunkte bis in Sibirien durch ukrainische Agenten (Die Drohnen aus den Containern, die per Spedition verschickt wurden) konnte nicht mal der russische Polizeistaat verhindern.
Gerade mit einem wahnsinnigen Möchtegern-Diktator, der für ein bisschen PR und einen schäbigen Raubzug einfach mal einen Krieg anfängt, und den bis jetzt noch niemand aufgehalten hat, sind die USA eine große Gefahr für alle ihre "Verbündeten".
Ja. Betonung liegt hier auf "eigene". Also auch die Kapazitäten, die zur Gewinnsteigerung nach China oder in andere Billiglohnländer ausgelagert wurden, wieder zurückholen.
Diese dümmliche Sparpolitik hat noch nie geholfen. Wenn man nötige Investitionen aufschiebt, werden die nur teurer. Sparpolitik ist eigentlich das genaue Gegenteil von Sparen, denn irgendwann ist die Investition so dringend nötig, dass man sie nicht mehr verschieben kann, und um ein Vielfaches teurer.
Das war nicht nur die CDU, die SPD und einige ihrer EU-Äquivalente (insbesondere, als sie noch Mitglied waren, Labour aus Großbritannien) haben da fleißig mitgemacht.
Also da habe ich schlechte Nachrichten für dich, denn Faschisten im Militär ist bei weitem kein exklusiv deutsches Problem, ehr im Gegenteil da es in Deutschland zumindestens noch ein gewisses Problembewusstsein dazu gibt.
Wenigstens richtiggehende Nazis sind in anderen Ländern in der Regel nicht gerne gesehen.
Erinnerst Du Dich an den Bundeswehr-Offizier und Nazi, der als syrischer Flüchtling verkleidet einen Terroranschlag begehen wollte, um die Öffentlichkeit gegen Ausländer aufzuhetzen? Der war ja auf einem Austausch nach Frankreich seinem dortigen Vorgesetzten wegen seiner Äußerungen aufgefallen und der hatte ihn zurückgeschickt und gemeldet, mit der Empfehlung, ihn aus dem Dienst zu entfernen, die Bundeswehr wollte ihn aber lieber behalten und hat das auch getan.
Das hätte dem auch bei nem Austausch in ne andere Abteilung der BW passieren können. Aber klar, Hakenkreuze und sonstiger historischer Nazikram sind im europäischen Ausland selten gern gesehen, aber wenn es das lokale Equivalent ist, dann sind das halt "aufrechte Patrioten" 🙄
Der war aber nicht durch Hakenkreuze und andere Nazisymbolik aufgefallen, sondern durch einfachen Rassismus.