this post was submitted on 07 Oct 2025
28 points (96.7% liked)

DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

5103 readers
479 users here now

Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.

Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:

___

Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":

___

Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___

Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org

___

founded 2 years ago
MODERATORS
 

Politiker, Arbeitgeber- und Kassenvertreter fordern eine Selbstbeteiligung der Patienten an den Kosten für Arztbesuche. Warum wird das gefordert und wie soll das funktionieren? Ein Überblick.

you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] plyth@feddit.org 5 points 6 months ago* (last edited 6 months ago) (2 children)

Kann bitte jemand eine Partei gründen, die in allen Fragen die sinnvolle Lösung verfolgt so dass wir sie alle wählen können damit dieser Spuk aufhört?

[–] Zacryon@feddit.org 5 points 6 months ago

Das Problem ist, dass jede Partei, auch wenn noch so vermeintlich objektiv und vernünftig, ein Opfer ihrer Mitglieder wird.

Zum Beispiel: Die Partei der Humanisten hat sich einer wissenschaftsbasierten Politik verschrieben, leidet m.E. aber unter Voreingenommenheit ('Bias') und – wie ich gehört habe – Sexismus und einer Arroganz von MINTlern ggü. anderen Fachrichtungen wie z.B. aus dem Bereich der Geisteswissenschaften, die teils nicht ernstgenommen werden.

Da kann ich aber sicher auch nicht die ganze Partei über einen Haufen scheren, da sie – so wie jede Partei – die Summe ihrer Mitglieder ist.

Ein weiteres Problem: was als "sinnvollste" Lösung wahrgenommen wird, hängt auch stark von individuellen Weltbildern, Meinungen und Präferenzen ab. Das wiederum kann einen objektiven Diskurs erschweren und selbst wenn man diesen geführt hat, hängt die Bewertung der Ergebnisse nach wie vor von diesen individuellen Faktoren ab.

Ich denke, das beste, was man tun kann, ist es, möglichst objektiv an Themen heranzugehen und dabei seine eigenen Beurteilungen stets kritisch zu hinterfragen. Damit kann man dann einer Partei beitreten und versuchen etwas Positives zu bewirken. Die einen sind für so etwas womöglich offener als die anderen. Aber letzten endes leidet jede Partei unter ihren Mitgliedern, kann aber ebenso von diesen profitieren.

[–] BigShammy80@feddit.org 3 points 6 months ago (1 children)

Kann man einfach so eine Partei gründen ohne eigene Mittel, frage für einen Freund!!

[–] plyth@feddit.org 1 points 6 months ago

Ja, ohne Mittel aber mit 60 anderen Mitgliedern. Daher:

Für Parteigründungen hat sich der Ablauf etabliert, zunächst einen Verein zu gründen, da das Sammeln von Mitgliedern und Geld anders als bei einer Partei auch ohne eine umfangreiche Organisationsstruktur möglich ist

https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Partei