this post was submitted on 01 Sep 2025
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Deutschland

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Die Grünen stehen mit ihren Befindlichkeiten in der Energiepolitik für einen internationalen Sonderweg. Für energieintensive Industrien ist diese Politik existenziell, und sie reagieren bereits.

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[–] Tiptopit@feddit.org 17 points 7 months ago (2 children)

Hunderte Milliarden Euro an Ausgaben für die Energiewende – genaue Zahlen gibt es nicht, und es war auch aus Sicht der letzten Bundesregierung nicht sinnvoll, diese zu erheben, wie sie auf Anfrage erklärte – haben letztlich nur bewirkt, CO2-freien Atomstrom durch weniger CO2-freien Strom aus erneuerbaren Energien zu ersetzen.

Wieso soll denn Atomstrom CO2 freier sein? Kann ja jeder einfach so behaupten. Außerdem hätte eine Investition in Atomenergie auch Milliarden gekostet, vielleicht auch hunderte.

Zugleich führte die Energiewende zur Abhängigkeit von russischem Gas, da nur so die Zeiten der Dunkelflaute – kein Wind weht, und Sonne scheint auch nicht – einigermaßen kostengünstig zu überbrücken waren.

Man hätte halt in Speicher investieren müssen. Dann wäre man auch nicht von russischem Gas abhängig. Wie sehr decken wir unseren Gas Bedarf eigentlich mit der Förderung in Deutschland?

Auch dieser Artikel ist irgendwie mistig. Keine Belege, teure schlechte Erneuerbare gegen tollen,.günstigen Atomstrom. Man kann ja gerne für Atomstrom argumentieren, aber dann sollte man Problematiken wie Atommüll oder auch fehlendes Kühlwasser durch den Klimawandel im Sommer versuchen zu verargumentieren.

[–] einkorn@feddit.org 11 points 7 months ago

Zugleich führte die Energiewende zur Abhängigkeit von russischem Gas

Vor allem auch: Wer produziert denn eigentlich das meiste Uran für Kraftwerke und wollte zuletzt auch in ein französisches Atomenergieunternehmen einsteigen? Ich glaube es fängt mit R an und hört mit ussland auf. Bin mir aber nicht sicher. /s

[–] renormalizer@feddit.org 6 points 7 months ago (1 children)

Laut Öko-Institut streuen die Berechnungen zwischen 4 und 100 g/kWh Strom. Das UBA geht von knapp 70g aus, was ungefähr Photovoltaik entspricht -- die bekanntlich ohne radioaktive Abfälle auskommt.

Das mit den Dunkelflauten ist auch mehr oder weniger Unsinn. AKWs brauchen Stunden bis Tage, um ihre Leistung zu ändern. Kürzere Versorgungsengpässe müssten auch auf andere Weise gestopft werden.

[–] zaphod@sopuli.xyz 8 points 7 months ago (1 children)

AKWs und Erneuerbare funktionieren zusammen eigentlich nur, wenn man die AKWs konstant laufen lässt und die Erneuerbaren runterregelt bei mangelndem Bedarf.

[–] renormalizer@feddit.org 3 points 7 months ago (1 children)

Ja. Für den Dunkelflauten-Fall würde das aber heißen, dass AKWs im Zweifel die gesamte Stromversorgung, eventuell zusammen mit Stromimporten, abdecken müssen. An dem Punkt haben wir dann so viel AKW-Kapazität, dass wir kaum noch erneuerbare brauchen.

Die Kapazität der Leitungen ins Ausland scheint aktuell um die 24 GW zu betragen, die Spitzenlast lag im Januar 2019 bei knapp 80 GW (das ist das Allzeit-Hoch, das ich auf die Schnelle gefunden habe). Wenn alle Erneuerbaren ausfallen und keine fossilen eingesetzt werden, müssen AKWs also an so einem Tag mindestens 56 GW liefern können. Zum Vergleich: Die Spitzenlast der letzten Woche lag bei 65 GW, die kann also fast nur dadurch geliefert werden.

[–] zaphod@sopuli.xyz 3 points 7 months ago

Ja. Für den Dunkelflauten-Fall würde das aber heißen, dass AKWs im Zweifel die gesamte Stromversorgung, eventuell zusammen mit Stromimporten, abdecken müssen. Ja. Für den Dunkelflauten-Fall würde das aber heißen, dass AKWs im Zweifel die gesamte Stromversorgung, eventuell zusammen mit Stromimporten, abdecken müssen. An dem Punkt haben wir dann so viel AKW-Kapazität, dass wir kaum noch erneuerbare brauchen.

Nein, für den Fall hat man Gaskraftwerke. Wobei man sich dann eigentlich fragen sollte, wozu man die AKWs eigentlich braucht.