Folgt man der These des oben erwähnten Buches, führt die natürliche Unfähigkeit, alles verstehen zu können, zu Misstrauen.
Liegt glaube eher an dem erodierenden Vertrauen in unsere Institutionen und die Wissenschaft, aus unterschiedlichen Gründen. Religiöse Menschen haben auch kein Problem mit Unverständlichkeit - "Gottes Wege sind unergründlich".
Generell stimme ich dem Autor zu, ich sehe auch einen Anstieg an Schwurblern. Denke aber nicht, dass es an zunehmender Komplexität liegt. Es gab schon immer Verschwörungstheorien.
Was auch ein Mechanismus ist, dem ich das Anwachsen von Verschwörungstheorien mehr zuordnen würde als wachsender Komplexität.