Ich finde es super traurig, dass Spiel immer mehr mit Wettkampf oder Grind gleichgesetzt wird. Spiel hat soviel mehr Facetten und vor allen Dingen sollte es ermöglichen auszuprobieren und Fehler machen zu dürfen.
Aktuelles Beispiel: Die Bundesjungendspiele sollen in Zukunft wieder als Wettkampf gestaltet werden. Begründung: Leistung muss belohnt werden. Ist meiner Meinung nach der komplett falsche Rahmen. Im Sportverein oder entsprechenden frei gewählten AGs: absolut und gerne! Im Kontext von allgemeinen Schulsport total fehl am Platz. Die Gruppe ist viel zu heterogen und Leistungsdruck wird zur Schikane.
In Spiel steckt erkunden, aufbauen, kooperieren, (nach)ahmen, berauschen … es kann Kreativität und soziale Fähigkeiten stärken. Es auf „leisten“ zu reduzieren hemmt das alles.