this post was submitted on 14 May 2026
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Vermögen ist in Deutschland extrem ungleich verteilt – mit Folgen für Politik und Demokratie. Das ARD-Radiofeature geht der Frage nach, wie Vermögende ganz legal politischen Einfluss ausüben können. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen im Land nicht mehr repräsentiert.

In Interviews mit Erben, Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmerinnen, Forschenden und Lobbyisten wird nach möglichen Zusammenhängen von Vermögenskonzentration, Überreichtum und Demokratiedefiziten gesucht. Kern der Recherche ist die Frage, ob in der repräsentativen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland wirklich jede Stimme gleich viel wert ist. Ein Feature von Gilda Sahebi und Kristin Langen, Produktion: SWR-Kultur 2026. Unsere Podcast-Empfehlung: Der Tag. Ein Thema, viele Perspektiven https://1.ard.de/dertag

In Interviews mit Erben, Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmerinnen, Forschenden und Lobbyisten wird nach möglichen Zusammenhängen von Vermögenskonzentration, Überreichtum und Demokratiedefiziten gesucht. Kern der Recherche ist die Frage, ob in der repräsentativen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland wirklich jede Stimme gleich viel wert ist.

Ein Feature von Gilda Sahebi und Kristin Langen, Produktion: SWR-Kultur 2026.

top 9 comments
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[–] RoflmasterBigPimp@feddit.org 6 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Das ist ja alles schön und gut ABER!

Hat mal jemand daran gedacht das die ganzen Leute die in Armut leben das nur tun damit keiner darauf kommt das DIE das ganze Geld gestohlen haben?! Darüber spricht natürlich keiner! Diese ganzen Armen! Bestimmt sind die heimlich reich und lassen es nur so aussehen als wären die ganzen Leute die öffentlich reich sind, auch privat reich!

Jahaaa! Denk ma' drüber nach!

/s

[–] Zukata@multiverse.soulism.net 5 points 1 week ago (2 children)

Ganz kurz mal ausgerechnet: Um auf das angehäufte Vermögen von Elon Musk zu kommen (831,8 Miliarden), müsste der Durchschnittsmensch in Deutschland 30.190.185 Jahre arbeiten.

[–] IratePirate@feddit.org 4 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Und deshalb muss die 40-Stunden-Woche sowie der Renteneintritt mit 67 fallen!
MfG
Ihr Friedrich Merz

[–] jdw@feddit.org 1 points 1 week ago (2 children)
[–] jdw@feddit.org 3 points 1 week ago (1 children)
[–] Zukata@multiverse.soulism.net 2 points 1 week ago

Ohne Miete, Versicherung, Einkauf, Lebensunterhalt. Nettogehalt geht 1:1 aufs Sparkonto.

[–] Zukata@multiverse.soulism.net 2 points 1 week ago

Nach der Steuer. Gerechnet mit 2.3k Netto.

[–] Vinylraupe@lemmy.zip 1 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (1 children)

Also nochmal: Das Problem ist dass Vermögende legal politischen Einfluss ausüben?

Jetzt bitte heute mal kein Schlaumeier der versucht das hier zu drehen und wenden. Einfach im Pfosten lesen bitte.

[–] SapphireSphinx@feddit.org 3 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Ja, das ist das Problem, dass es in einer Demokratie Bevölkerungsgruppen gibt, deren Wünsche in der Politik eher berücksichtigt werden. So wird das demokratische Grundprinzip unterlaufen. Zumal wenn 75-80% der großen Vermögen ererbt und nicht erarbeitet sind. Und Gesetze kann man ändern.

Um den Wissenschaftler zu zitieren:

Wir finden, dass generell Menschen, denen es besser geht, also die höhere Einkommen haben, Berufe mit höherem sozialem Status, eine sehr viel höhere Wahrscheinlichkeit haben, dass ihrer Präferenzen auch tatsächlich in Politik umgesetzt werden. Entweder in dem Dinge gemacht werden die sie wollen, oder eben Dinge nicht gemacht werden die sie nicht wollen.

Zum letzteren fällt mir ganz zwanglos z.B die ausgesetzte Vermögenssteuer ein, die eine deutliche Mehrheit der Deutschen befürwortet, die aber nicht mal wirklich in der Politik diskutiert wird.

Ich gebe jetzt niemandem direkt Schuld und da spielen viele Faktoren rein (z.B. dass die Politik in Bund und Ländern das Volk nicht besonders gut abbildet). Ein demokratisches Problem bleibt es trotzdem, dass Bevölkerungsteile in ihren Wünschen ungehört bleiben während andere offene Türen einlaufen.