Meinem Vater wurde Steuerhinterziehung vorgeworfen weil er versehentlich bei den Kindergeldanträgen vor 10 Jahren irgendwas von mir und meinem Bruder verwechselt hat. Ich denke also schon, dass Steuerhinterziehung gefahndet wird. Nur halt nicht bei großen Unternehmen.
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Das Problem ist, dass vieles, was die großen Unternehmen tun, aus rechtlicher Sicht gar keine Steuerhinterziehung ist, sondern die Ausnutzung von völlig legalen Schlupflöchern in unserem viel zu komplizierten Steuerrecht.
Das fängt schon damit an, dass Privatpersonen und Unternehmen völlig unterschiedlich besteuert werden:
- Als Privatperson zahlst du Steuer auf Einkommen. Das heißt, alles was du in irgendeiner Form einnimmst, musst du versteuern, selbst wenn der Großteil davon für Miete, Lebensmittel und sonstige Notwendigkeiten drauf geht. Ein bisschen kann man für Freibeträge, Fahrtkosten, etc. abziehen, aber das macht am Ende vielleicht ein paar hundert Euro im Jahr aus.
- Unternehmen dagegen versteuern hauptsächlich Gewinn. Wenn ein Unternehmen alles, was es einnimmt, sofort investiert oder umverteilt, hat es keinen Gewinn gemacht und zahlt so gut wie keine Steuern. Wenn jetzt der neue Porsche ein Dienstwagen ist und man beim wöchentlichen Ausflug auf den Golfplatz zehn Minuten über Geschäftliches spricht, dann hat man der Chefetage sehr viel Gutes getan, was weder die eine noch die andere Seite versteuern muss, weil es ja eine geschäftliche Investition war.
So zumindest mein vages Verständnis der Lage. Ich bin kein Steuerfachmann, musste aber schon Steuererklärungen sowohl als angestellter Arbeitnehmer (hallo Känguru!) als auch als Kleinunternehmer machen. Wenn man sich auskennt, gibt es da sehr viele Punkte, an denen man sparen kann.
Achtung! Steuervermeidung ist nochmal etwas anderes als Steuerhinterziehung. Denn wenn wir über den Schaden von Steuerhinterziehung reden, geht es wirklich nur um Leute, die auf strafbarer Art und Weise ihre Steuern nicht bezahlen. Das ganze Thema Steuervermeidung ist nochmal eine ganze Runde krasser. Und gehört natürlich ebenfalls diskutiert. Es ist nicht in Ordnung, dass alle Großkonzerne irgendwo in Luxemburg sitzen und dort ihre Steuerlast drücken.
Das ist im Wesentlichen das, worauf ich hinaus wollte: vieles, was wie Steuerhinterziehung aussieht, ist gar keine und ist damit nicht durch konsequentere Verfolgung zu lösen, sondern nur durch Gesetzesänderungen.
Aber alleine tatsächliche, strafbare Steuerhinterziehung, die mangels Steuerfahndern nicht verfolgt wird, richtet jährlich schätzungsweise einen Schaden von 100 Milliarden an. Jede Steuerfahnder-Stelle bezahlt sich selbst.
Arbeitnehmer
Der Arbeitnehmer gibt seine Arbeit dem Arbeitgeber und der Arbeitgeber nimmt die Arbeit des Arbeitnehmers und verwertet diese zu seinem Gewinn.
Leider hast du völlig recht, dass die Unternehmen meist gar keine Gesetze brechen. Aber genau das ist ja das Problem, was man ja alleine schon daran sieht, dass hier von Schlupflöchern und Ausnutzung die Rede ist. Dass sich das vermutlich nicht so bald ändern wird, vor allem mit Fotzenfritz als Kanzler, ist leider auch klar.
Nur halt nicht bei groĂźen Unternehmen.
Dochdoch, dort auch. Aber es gibt halt so viele Steuerschlupflöcher, kann man nix machen.

Ja wer wird denn seine Freunde und Gönner in die Pfanne hauen
Würde man Steuerhinterziehung korrekt verfolgen wären die Sozialhilfe "Betrugsfälle" mehr als tausendfach bezahlt.
Wir hätten ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen mĂĽsste sich niemand mehr dafĂĽr rechtfertigen, Zugang zu Nahrung, Wohnraum und Gesundheitsversorgung zu erhalten.
Schön wäre es, Cum-Ex ist schließlich keine Steuerhinterziehung sondern Sozialbetrug.
