this post was submitted on 01 May 2026
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Die Forscher erklärten, die Ergebnisse bedeuteten, dass Gesundheitssysteme und Ärzte, auch in Europa, die Medikamente als Option zur Behandlung von Suchterkrankungen in Betracht ziehen könnten.

Laut einer neuen dänischen Studie könnten Medikamente zur Gewichtsreduktion und gegen Diabetes wie Wegovy, Ozempic und Mounjaro Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit dabei helfen, ihren schädlichen Alkoholkonsum einzuschränken.
Die in The Lancet veröffentlichte Studie teilte 108 Patienten einer dänischen Klinik für psychische Gesundheit in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe erhielt wöchentlich eine Injektion mit Semaglutid, die andere ein Placebo. Beide Gruppen befanden sich zudem in einer Therapie wegen problematischen Alkoholkonsums.
Die Studie ergab, dass wöchentliche Injektionen mit Semaglutid – dem Wirkstoff in den Medikamenten, der das Sättigungsgefühl nachahmt – es den Anwendern ermöglichten,** die Tage mit starkem Alkoholkonsum um 50 % mehr zu reduzieren** als bei den Personen in der Placebo-Gruppe, was darauf hindeutet, dass sie helfen könnten, das Verlangen nach Alkohol einzudämmen.

top 10 comments
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[–] jagermo@feddit.org 20 points 1 week ago (2 children)

War in der SZ letztens auch. Eine der "Nebenwirkungen" war, dass der Protagonist seine Stammtischfreunde und ihren dumpfen Scheiß nüchtern nicht mehr ertragen konnte.

[–] runiq@feddit.org 6 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Heiß. Können wir das über das übliche Chemtrail-Verfahren flächendeckend verteilen oder...?

[–] RQG@lemmy.world 3 points 1 week ago (1 children)

Vielleicht auch ein Gegenmittel gegen Stammtisch-Parolen 🤔

[–] 30p87@feddit.org 3 points 1 week ago

Pass auf, sonst schlussfolgert noch jemand dass die Bundesregierung das jetzt in sämtliche Impfstoffe packt, um die Gesellschaft zu kontrollieren, so wie mit Chemtrails

[–] runiq@feddit.org 9 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Hat jemand Lust, die Studie zu verlinken? Euractiv ja scheinbar nicht.

Edit: https://doi.org/10.1016/S0140-6736(26)00305-3

[–] KatherinaReichelt@feddit.org 7 points 1 week ago (1 children)

Ich finde diese Forschungen total spannend - vor allem, weil sie ja sehr eindrücklich zeigen, dass das, was wir häufig als "persönliche Fehler", als Laster, als schlechte Eigenschaft und Charakter- oder Willensschwäche deuten, einfach mit einer Spritze zu behandeln ist. Damit wird dann z.B. die "Völlerei" von der biblischen Todsünde zur reinen biochemischen Imbalance, die sich mit einem wöchentlichen Pieks ändern lässt. Bei Alkoholismus etc. scheint es auch ähnlich zu sein

[–] Obin@feddit.org 8 points 1 week ago (1 children)

Bei Alkoholismus etc. scheint es auch ähnlich zu sein

Oder halt bei "Faulheit" oder "Versagern", was oft die gesellschaftliche Diagnose für ADHS ist. Und ich hab das auch irgendwann verinnerlicht und als Teil meiner Persönlichkeit hingenommen. Mit dem richtigen Medikament kann man dann auf einmal Dinge tun und bekommt mal eben Dinge auf die Reihe die vorher eine ewig verschleppte riesige Quälerei gewesen wären. Dazu kommt, dass ADHS und Suchtverhalten oft Hand in Hand gehen.

[–] gandalf_der_12te@feddit.org 3 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (2 children)

ich würde sagen dass kaum verarbeiteter stress und suchtverhalten oft hand in hand gehen.

stress der durch den konflikt zwischen der modernen gesellschaft und ADHD verursacht wird.

[–] Obin@feddit.org 3 points 1 week ago

Ja klar. ADHS an sich verursacht nicht den Leidensdruck, sondern der Konflikt wie man damit in unserer moderne Gesellschaft, insbesondere durch Kapitalismus (nicht) funktioniert. Hatte ich überlegt dazu zu schreiben, aber ich will nicht jedes mal einen Riesenmonolog mit allen Caveats runter tippen. Ich kenne ein paar Menschen mit ADHS, die sehr gut auch ohne Meds funktionieren, weil ihre Berufe, Hilfe in der Familie usw. das hergeben.

[–] einkorn@feddit.org 1 points 1 week ago

Kannst du bitte aufhören private Details von mir ins Netz zu stellen?

Außerdem brauche ich mein Schoki einfach. Das hat nichts mit Sucht zu tun!