Neulich erst über Podcast eine Werbung zu TikTok gehört, in der man ja plötzlich ach so besorgt um die Kinder ist und umfassende Schutzmaßnahmen ergreifen will. Und es ist bestimmt ganz sicher nicht aufgrund des mittlerweile moderaten politischen Drucks.
Über die Altersbegrenzungen hinaus versteht die SPD ihren Vorschlag als eine größer angelegte „Rückkehr zum klassischen Social-Media-Prinzip“. Nutzer sozialer Medien sollten künftig wieder selbst entscheiden können, was sie sehen wollen und was nicht. Die Standardeinstellung auf Plattformen müsse wieder sein, dass Nutzer auf ihrer Seite ausschließlich Inhalte von Personen und Accounts zu sehen bekommen, denen sie aktiv folgen. Statt eines automatisch kuratierten Feeds, der verdeckt priorisiert und einzelne Inhalte algorithmisch verstärkt, sollten Nutzer wieder selbst bestimmen, so das Papier.
Hätte man theoretisch auch direkt von Anfang an so durchsetzen können, aber dann steigen einem wahrscheinlich die Lobbyisten aufs Dach, weil sie die Werbungskohle verlieren. Jetzt ist das Kind aber schon im Brunnen und nun sollen sich zukünftig lieber alle ausweisen. Keine Ahnung wie man das finden soll.