Was ich dabei auch richtig gruselig finde, ist dass die meisten Leute noch nicht einmal verstanden haben, dass Texte zu schreiben extrem hilfreich ist, um ein tieferes Verständnis zu erarbeiten. Also auch schon in natürlicher Sprache, etwas was wir alle können.
Und beim Programmieren ist es das Gleiche, nur eben oftmals noch abstrakter und dafür hat man Regelwerke und Werkzeuge, die einen dabei unterstützen.
Also hier umso mehr: Das Coden hilft ein Verständnis aufzubauen.
Letztens musste ich z.B. einbauen, dass bei einem Verbindungsaufbau mehr oder weniger Ausgabe angezeigt werden kann. Habe die Logik dafür eingebaut und dann beim Programmstart die Einstellung aus einer Datei abgeholt.
Dann haut mir plötzlich der Compiler auf die Finger, weil der Verbindungsaufbau noch an einer zweiten Stelle gemacht wird und da die Einstellung auch noch benötigt wird. Habe ich original vor 3 Wochen erst eingebaut, dass noch an einer zweiten Stelle verbunden wird, aber schon nicht mehr auf dem Schirm gehabt.
Hätte ich die Änderung jetzt KI-generiert, hätte sie wahrscheinlich einfach mittendrin im Programm versucht die Einstellung aus der Datei zu laden, was generell architektonisch kacke ist, aber auch bei der zweiten Verbindungsaufbau-Stelle schiefgegangen wäre, weil es die Datei da nicht gibt. Und ich hätte nie von dem Problem erfahren, weil ich mich ja gar nicht mit dem Code befasst hätte.