this post was submitted on 07 Feb 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] copacetic@discuss.tchncs.de 13 points 1 month ago* (last edited 1 month ago) (1 children)

Der Preisschock der Vergangenheit werde sich nicht wiederholen.

So instabil wie die Geopolitik derzeit ist, ist das eine gewagte Aussage.

[–] brainwashed@feddit.org 11 points 1 month ago

Nee, der wird sich nicht wiederholen, ist dann halt irgendein anderer.

[–] JensSpahnpasta@feddit.org 11 points 1 month ago

Diese Wahrnehmung der Verbraucher ist für Carsten Brzeski, Chefvolkswirt bei der ING, plausibel. Die Aufmerksamkeit für Lebensmittelpreise sei wegen der Bedeutung im Alltag viel höher im Vergleich zu anderen Kosten. "Bei der gefühlten Inflationsrate spielt die Vergangenheit und die Entwicklung der letzten Jahre eine viel größere Rolle als die aktuell gemessene Inflationsrate", so Finanzexperte Brzeski. Wenn vor allem die Preise für Lebensmittel über Jahre so stark gestiegen seien, dann bemerke der Verbraucher gar nicht, wenn jetzt in den vergangenen Monaten manche Preise sogar gesunken seien. "Die viel größere Rolle spielt der Anstieg in den vergangenen Jahren."

Ich merke halt, dass ich bestimmte Dinge halt einfach gar nicht mehr mache. Gerade im Bereich Gastro kann es ja sein, dass das Schnitzel in diesem einen Restaurant wieder etwas günstiger geworden ist. Ich werde das nicht mitbekommen, da ich dort nicht mehr hingehe, weil es zuvor zu teuer geworden ist.

[–] Natur12@feddit.org 10 points 1 month ago (1 children)

Aktuell sind ja Butter, Milch und Milchprodukte günstiger geworden, aber die Preise sind aber höher als vor der Teuerung (so vor 3-4 Jahren). Insgesamt sind die Lebensmittel in den letzten Jahren um die 30% gestiegen habe ich gelesen. Denke, dass unter den aktuellen Bedingungen Ernährungsarmut noch existent ist.

[–] Kornblumenratte@feddit.org 3 points 4 weeks ago (1 children)

Fast 40 % (37 %/5 Jahre) laut Artikel.

[–] Natur12@feddit.org 0 points 3 weeks ago (1 children)
[–] Kornblumenratte@feddit.org 2 points 3 weeks ago (1 children)

Der Mohnstriezel bei meiner Bäckerei hatte 5,8 % Verteuerung in den letzten 4 Wochen. Ich fürchte, das war noch nicht das Ende.

[–] Natur12@feddit.org 1 points 3 weeks ago* (last edited 3 weeks ago) (1 children)

Ganz schön happig. ☹️ Wir kaufen kaum noch Kuchen beim Bäcker. Die Kuchenstücke sind auch kleiner geworden. Um die 3 Euro für Bienenstich & Co. Natürlich, viele Bäckereien kämpfen ja ums Überleben wegen hoher Betriebskosten, Preisdruck durch Supermärkte / Discounter usw.

[–] Kornblumenratte@feddit.org 2 points 3 weeks ago (1 children)

Der scheint wenigstens noch gleich groß zu sein, und gibt locker ~4–6 Stück.

[–] Natur12@feddit.org 1 points 3 weeks ago

Na, dann ist doch alles in bester Ordnung. Oder? 😉

[–] A_norny_mousse@piefed.zip 4 points 1 month ago

"Tja" denke ich mir im Supermarkt auch immer wieder wenn ich auf die Preisetiketts gucke, oder der Endpreis wieder mal gefühlt höher ist als "normal".

Dann denke ich mir aber auch dass in einer gerechteren Welt vieles teurer wäre als bisher, und weniges billiger.

[–] Klingenrenner@feddit.org 2 points 1 month ago (1 children)

Kann mir jemand ein eli5 geben, warum die EZB eine Inflation von 2% will? Wäre es nicht wünschenswert, wenn der Wert der Währung stabil bleibt?

[–] rbn@sopuli.xyz 7 points 1 month ago (1 children)

Eine gewisse Inflation sorgt dafür, dass das Geld weiterhin im Umlauf bleibt und immer wieder ausgegeben und investiert wird. Gäbe es bspw. eine Deflation, so würde das Geld immer mehr wert, je länger du einfach nur wartest. Und das machen dann auch viele. Und unser aktuelles System ist eher auf ständigen Konsum und Wachstum ausgelegt, also ist Sparen und warten nicht wirklich erwünscht.

[–] Klingenrenner@feddit.org 1 points 1 month ago (1 children)

Ok, also bisschen ist "gut", aber dann müssten ja auch die Gehälter steigen, damit die "Kaufkraft" einer Stunde Arbeit erhalten bleibt ("von einer Stunde Arbeit kann ich mir X Brote kaufen").

[–] raketenhund@lemmy.world 1 points 4 weeks ago

Nominell steigen die Löhne ja. Leider die letzten Jahre zu langsam. Es herrscht ständig Verteilungskampf. Jeder versucht die Inflation zu schlagen.