Die Lust auf Bier steigt bei mir leider exponentiell mit dem Nachrichtenkonsum.
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Geht mir ähnlich, allerdings mit Kuchen.
Kuchen!
Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes (DBB) spielen neben einem gesünderen Lebensstil und veränderten Trinkgewohnheiten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", erklärte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.
Quizfrage zwischendurch: was ist wohl für diese Konsumzurückhaltung verantwortlich?
- Die Ausländer
- Die Arbeitslosen
- Jene Pappnasen, die ständig wiederholen, wie schlecht es um Die Wirtschaft™ (viel Spaß mit den Teekesselchenwitzen) stünde, die von irgendwelchen Spardogmen schwadronieren und Mehrarbeit von den Arbeitenden fordern
Die Grüüüüünen! Wer denn sonst! /s
Wer hätte auch damit rechnen können das wenn alles teurer wird die Leute weniger konsumieren. Sicher nicht die Konservendosen der CxU.
Wenn sie tatsächlich Konservendosen wären, würden sie wenigstens still im Regal stehen. Tun sie aber nicht.
Ja das stimmt wohl, ABER! Dann wären die ja noch länger haltbar und wir werden die gar nicht mehr los!
hahah gutes argument :)
Das ist immer noch fast eine ganze Kiste Bier im Monat für jede Person in Deutschland. Und das ist ausschließlich Bier . Noch kein Wein kein Schnaps nix. Sich schön enttäuscht zeigen dass die Leute weniger Zellgift in sich rein kippen 👌
Man unterschätzt da glaube ich in der Gesamtbetrachtung, wie viel Alkohol Alkoholiker trinken.
Lust auf Bier habe ich sehr, Lust auf Alkohol gar nicht. Ich denke, damit bin ich nicht allein. Die Brauereien sollten alkoholfreies Bier entwickeln, welches nach Bier schmeckt. Können sich gerne Jever Fun oder Lola IPA als Vorbild nehmen.
Ich trinke seit etwa 10 jahren nicht mehr und trinke ab und zu mal ein alkoholfreies bier. Ich mochte bier vorher nicht einmal besonders, aber es gibt viele bier marken die ein sehr gutes oder bessere alternative zu dem normalen bier haben.
Ich habe vor über einem Jahr aufgehört Alkohol zu trinken. Nicht weil ich ein Problem hatte, sondern weil ich es mir einfach mal beweisen wollte. Bin dabei geblieben, es ist einfach viel schöner ohne. Aber seitdem trinke ich deutlich mehr Bier. Vorallem Heineken 0.0 oder Freibier 0.0. Bier schmeckt mir einfach. Aber Bier mit Alkohol mittlerweile nicht mehr.
Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes (DBB) spielen neben einem gesünderen Lebensstil und veränderten Trinkgewohnheiten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", erklärte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.
In der Statistik nicht enthalten sind alkoholfreie Biere. Der DBB betonte, diese seien die am schnellsten wachsende Sorte auf dem deutschen Biermarkt. Sie überschritten demnach 2025 erstmals die Marke von zehn Prozent Umsatz im Handel.
Ich finde, das sind endlich mal gute Nachrichten, die wir wirklich gebrauchen können! Dieser übermäßig zelebrierte Alkoholkonsum war schon immer eins dieser Dinge an Deutschland, die ich nie wirklich verstanden habe.
Zwar habe ich als Teenager auch mal so eine Phase gehabt, in der ich Alkopops weggeschleudert habe wie kein Zweiter, aber irgendwann wächst man da ja eigentlich raus.
Finde auch recht seltsam, dass alkoholfreies Bier in der Statistik nicht enthalten ist. Ist das jetzt Bier oder nicht? Was juckt es die Brauereien, ob sie Bier mit oder ohne Alkohol verkaufen? Ist ja nicht so, als wäre Alkoholfreies deutlich günstiger für Endkunden.
Die Brauereien deren Maschinerie abbezahlt ist juckt das herzlich wenig. Fie kleineren, die sich das nicht wirtschaftlich leisten können schon.
Für ein Alkoholhaltiges Bier brauchst halt nur einen Topf, was zum Rühren, was zum Sieben, ein paar Filter und einen Weg alles zu erwärmen / zu Kühlen (+Lager und Abfüllung).
Für alkoholfreies brauchst du entweder die Maschinen zum Trennen vom Alkohol (bspw durch gefrieren), ein echt gutes Rezept, dass dein Fermentat auch schmeckt wenn es nur kurz angegärt ist (schwierig, die resultierende Plörre ist dann halt süßer Malzsaft) oder du verdünnst das durchgegorene Bier und machst mit Süßstoff und wasweißich herum und verstößt damit gegen das Reinheitsgebot (=> rechtliche / Marketingprobleme)
Brauereien haben halt etablierte Kanäle für Rohstoffbezug und Vertrieb, da mal rasch auf eine andere Getränkesorte schwenken ist...sagen wir sportlich.
Es ist halt nicht verwunderlich wenn die Generationen, die teilweise erheblich durch Alkoholmissbrauch geprägt wurden und die Möglichkeit haben sich das Wissen anzueignen wie es besser gehen kann, sich dagegen entscheiden. Gut, die allgemeine Tendenz zu weniger Leben im öffentlichen Bereich ist sicherlich auch Teil dieses Trends, aber dort wo es stattfindet sehe ich zumindest, dass mittlerweile nach 1-2 Bier am Abend Schluss ist. Könnte aber auch am Alter liegen weil ja alle Leute Häuser wollen und die erschwinglichen übers Land verteilt sind.
Für die ganz kleinen Handwerks("Craft")-Brauereien würde ich das gelten lassen, aber wie viel Prozent des Absatzes machen denn diese Mini-Brauereien aus? Selbst die lokale Biermarke bei mir um die Ecke mit ca. 130 000 hl Jahresproduktion hat zwei Sorten Alkoholfreies im Programm.
Meine Lust auf Alkohol im allgemeinen und Bier im speziellen hat in den letzten Jahren stark nachgelassen. Ich merke das auch in Freundeskreis richtig deutlich. Liegt sicher am Alter, aber auch am Zeitgeist. Bei mir war es die Erkenntnis, wie sehr wir alle durchalkoholisiert sind, wie groß das gesellschaftliche Leid ist, zusätzlich die Cannabislegalisierung, dieses Lied und Gernot Rücker mit seinem Buch Rausch. Es gibt auch einige richtig gute Gespräche mit ihm auf YouTube.
Ich bin fast komplett auf Jever Fun umgestiegen. Seltene Ausnahmen bestätigen die Regel.
Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes (DBB) spielen neben einem gesünderen Lebensstil und veränderten Trinkgewohnheiten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", erklärte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.

Es wird auch mal Zeit dass wir in Deutschland zumindest ein bisschen von dieser geradezu pervertierten Zugewandtheit zum Alkohol wegkommen.
Ja, aber die geliebte Maß auf dem Oktoberfest für 15 Euro? Das muss schon sein.
Also an mir liegt’s nicht
Habe letztens in einem großen Rewe versucht alkoholfreies dunkles Bier zu bekommen. Das einzige was es gab war Pils. Das Gulasch hat dann naja geschmeckt.
TBH hab ich noch nie alkoholfreies Dunkles gesehen. Ich glaube, das erste, was ich in der groben Richtung jemals gesehen habe, war seit letztem Monat alkoholfreies Guinness beim lokalen Getränkemarkt.
Neumarkter Lammsbräu hat ein dunkles, alkoholfreies Bier, das ziemlich gut ist. Bio ist es auch noch.
Nice, da muss ich mal schauen. Ich glaube, ich habe von denen mal ein alkoholfreies Weizen gekauft, das ich sehr gut fand.
Hängt für mich weniger an der Lust sondern mehr an den Gelegenheiten. Meine Frau trinkt nicht, damit bleibt halt nur bei Treffen mit Freunden oder Restfamilie. Und dann abzüglich der Treffen wo ich noch selber nach Hause fahren muss. Wenn das 1-2 Abende pro Monat sind ist das großzügig geschätzt.
Hat natürlich rein gar nichts damit zu tun, dass letztes Jahr endlich mal der Hinweis publik ging das Alkohol ungesund ist, egal in welcher Form oder Menge.
Ich finde Bier schmeckt einfach nicht.
Gut. Das heißt mehr für mich.