this post was submitted on 01 Feb 2026
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Wirtschaftsrat - ein Lobbyverband
Der Wirtschaftsrat gehört nicht zur CDU. Er ist rechtlich selbstständig und politisch unabhängig und versteht sich als Stimme der Sozialen Marktwirtschaft.
Zu den Mitgliedern zählen Unternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen.

top 17 comments
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[–] DmMacniel@feddit.org 5 points 4 hours ago* (last edited 4 hours ago)

Das sind solche unglaublich hässlich und gierige Menschen. Wir sind bei einer Arbeitslosenquote von 6.3%, gesund ist 3%-4% das ist also noch völlig im Rahmen; es sei denn natürlich man sägt da noch weiter an Sozialleistungen und sorgt, dafür dass die Erwerbstätigen kaputt gehen und keiner Arbeit mehr nachgehen können und Arbeitslos werden, wodurch die Rate weiter nach oben steigt.

Haben die nicht in VWL aufgepasst!? Achne... sind wahrscheinlich alles nutzlose BWLer (sorry für anwesende Betriebswirte.)

Nach wie vor passendes Lied von SaMo: https://www.youtube.com/watch?v=MTSitlFXEX8

[–] germanatlas@lemmy.blahaj.zone 11 points 6 hours ago

Ich fordere einen Kahlschlag am Wahlergebnis der CDU

[–] kshade@lemmy.world 5 points 6 hours ago

Steiger kritisierte weiter, dass die SPD zu "einer Partei für die Belange der Transferempfänger mutiert" sei und "in erschreckendem Maße die Unterstützung der Arbeiter und Angestellten verloren" habe.

Lieber die Partei der Transferempfänger als die Partei der Ausbeuter. Und der Rentner. Die der größte Block an Transferempfängern sind.

Ich glaube ich muss wirklich langsam mal in eine Gewerkschaft eintreten, gar nicht wegen der Arbeitgeber sondern wegen des demographischen Wandels.

[–] muelltonne@feddit.org 14 points 10 hours ago (2 children)

Ich kann da immer nur auf diese Seite verweisen:

https://www.bundeshaushalt.de/DE/Bundeshaushalt-digital/bundeshaushalt-digital.html

Bürgergeld kommt auf 5% des Haushaltes, Rentenzuschüsse auf 26%. Die großen Brocken liegen halt woanders

[–] HumbleExaggeration@feddit.org 7 points 9 hours ago* (last edited 9 hours ago) (1 children)

Ja, die Seite ist super gemacht. War positiv überrascht, wie gut man sich da informieren kann, wo der Bundeshaushalt ausgegeben wird. Hilft echt dabei mal alles in die Perspektive zu rücken.

Edit: Am meisten erstaunen mich immer wieder die Ausgaben für Verteidigung. Öffentlich wird immer über 2% oder 5% gesprochen. Allerdings wird nicht gezeigt, dass es sich dabei immer um % des BIP handelt und nicht des Haushalts, der nur eine Bruchteil des BIP ausmacht und aktuell schon 15% des Haushalts in Verteidigung fließen.

[–] muelltonne@feddit.org 4 points 8 hours ago (1 children)

Verteidigung ist halt echt bitter - v.a. wenn man sich dann anschaut, dass der Anteil auch in den Jahren vor 2022 nicht gerade klein war. In 2019 etwa waren es 12%. Und dann stellt sich raus, dass die Bundeswehr umfassend kaputt ist.

[–] golli@sopuli.xyz 3 points 4 hours ago

Wobei es glaube ich in erster Linie nicht am Geld, sondern am politischen Willen lag, dass die Bundeswehr so handlungsunfähig ist. Man muss sich bloß die Debatte um bewaffnete Drohnen in Erinnerung rufen. Über ein Jahrzehnt Diskussion und es braucht letztendlich einen Krieg vor der eigenen Haustür, um sich der Realität zu stellen.

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 1 points 9 hours ago (1 children)

Ja, immer schön Arbeitslose und Rentner gegeneinander ausspielen.

Aber auf gar keinen Fall daran denken, dass dieses Land für Reiche ein Steuerparadies ist.

[–] HumbleExaggeration@feddit.org 3 points 9 hours ago

Sehe nicht, wo hier Arbeitslose gegen Rentner ausgespielt werden. Es ist doch ein wichtiger Hinweis, dass vom Bundeshaushalt ca 55 Mrd für Arbeitslose und Geringverdiener ausgegeben werden aber 140 Mrd für Rentenzuschüsse. Zusammen mit den 300 Mrd der Rentenversicherung kommt man dann auf Ausgaben von 440 Mrd Euro. Selbst wenn man das Bürgergeld um die Hälfte (völlig unrealistisch) kürzt hat man nicht Mal 7 % dessen eingespart, was in die Rente fließt. Das zeigt ja nur wie sinnlos diese Debatte um die Grundsicherung ist, da sich dadurch die Sozialabgaben kaum verringern lassen. Einzige Lösung kann da nur sein, wie von dir angesprochenen, an den Einnahmen etwas zu ändern und andere Einnahmequelle anzuzapfen.

[–] gandalf_der_12te@feddit.org 17 points 13 hours ago* (last edited 13 hours ago) (1 children)

Viele Arbeitslose, die Wirtschaft in der Krise und kein Aufschwung in Sicht. Daher fordert der Wirtschaftsrat der CDU Steuersenkungen und die Streichung von Sozialleistungen

Hä? Wie stellt man sich das vor? Dann konsumieren ja noch weniger Leute. Wenn die Leute kein Geld haben, wird auch nicht konsumiert.

[–] copacetic@discuss.tchncs.de 11 points 12 hours ago (1 children)

Der Konsum im Inland ist für einen Exportweltmeister nicht relevant. /s

[–] sascha@friendica.de 5 points 11 hours ago

@copacetic @gandalf_der_12te Eben da ist das Problem, die engstirnigen Ausrichtung der Wirtschaft auf den Export anstatt auf den Binnenmarkt. Man muss sich dabei vor Augen halten das in Europa ca. 100 Millionen KonsumentInnen mehr als in den USA leben und der EU Binnenmarkt ein gewaltiges Potential hat das die Wirtschaft in weiten Teilen geflissentlich ignoriert.

[–] D_a_X@feddit.org 19 points 13 hours ago* (last edited 13 hours ago)

Wir Reiche verdienen noch nicht genug. Gebt uns mehr!!!11!

und versteht sich als Stimme ~~der Sozialen Marktwirtschaft~~ des ungebremsten Kapitalismuses.

[–] sascha@friendica.de 12 points 13 hours ago (1 children)

Der Wirtschaftsrat gehört nicht zur CDU. Er ist rechtlich selbstständig und politisch unabhängig und versteht sich als Stimme der Sozialen Marktwirtschaft.
Zu den Mitgliedern zählen Unternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen.

Zwei Gedanken dazu. Zum einen warum wird er dann als 'CDU-Wirtschaftsrat' bezeichnet? Das ist bewusste Irreführung und Fehlinformation. Zum zweiten muss man mal mit dem Begriff 'Soziale Marktwirtschaft' aufräumen. Den diese 'Soziale Marktwirtschaft', also eine stark sozial abgefederte Version der 'Freien Marktwirtschaft' haben wir ja nur weil die USA Angst hatte das uns eine 'Freie Marktwirtschaft' mit all ihren Härten für den Einzelnen in die Hände der Sowjetunion bzw. des Ostblocks treiben würde. Das erklärt dann auch warum die 'Soziale Marktwirtschaft' spätestens seit Mitte der 1990er Jahre langsam immer mehr abgebaut wird, es fehlt das Gegengewicht. Das was die wirtschaftsorientierten Kackbratzen mit CDU-Mitgliedschaft da von sich geben hat jedoch nichts mit 'Sozialer Marktwirtschaft' zu tun, sondern geht klar in Richtung 'Freie Marktwirtschaft'. Und das alles wo bekanntlich der Freie Markt bzw. die Freie Marktwirschaft eine Illusion ist, welche schon an den Rahmenbedingungen scheitert.

[–] muelltonne@feddit.org 2 points 9 hours ago

Jupp - diese Distanzierung funktioniert nicht. Ich bin mir sehr sicher, dass wenn ich einen "CDU-Mittelstandsrat" gründen würde und damit dann öffentlich total nicht der CDU-Linie entsprechende Positionen vertreten würde, dass ich dann sehr schnell Post vom CDU-Anwalt bekommen würde.

[–] einkorn@feddit.org 12 points 13 hours ago

[...] versteht sich als Stimme der ~~Sozialen Markt~~wirtschaft.

FTFY

[–] Ozymandias1688@feddit.org 5 points 11 hours ago

Sehe das Problem nicht. Die Armen jammern doch immer, dass das Geld zum Essen fehlt. Da braucht man doch auch keine Zähne.

/s