Die Wirkkraft solcher Accounts sollte nicht unterschätzt werden
Ulf Poschardt ist nicht der Einzige, der gemeinsame Beiträge mit „Anna Nina“ postet. Auch der FDP-Politiker Martin Hagen hat das bereits getan. Hagen ist Geschäftsführer der Denkfabrik R21, die seit diesem Jahr mit staatlichen Mitteln aus dem Etat des Bundeskanzleramtes gefördert wird.
Gerade weil sie von vielen als real existierende Person wahrgenommen werden, können sie Debatten verzerren. Insbesondere vor Wahlen steigt die Anzahl an Fake-Accounts in sozialen Netzwerken und ihre Frequenz an Beiträgen zu politisch umstrittenen Themen.
Und das alles ist für Politiker immer noch komplett legal. Da hat sich seit Cambridge Analytica NICHTS getan, alle freuten sich nur dass der Zuckerborg eins an die Nase bekam.