this post was submitted on 17 Dec 2025
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[–] Vizzerdrix@lemmy.world 18 points 3 weeks ago (1 children)

Eine Familie könne "nie aus einem gleichgeschlechtlichen Paar bestehen, eine Ehe kann nie ein gleichgeschlechtliches Paar sein", sagt Hartl in dem Vortrag. Alles, was früher "böse, verwerflich, sträflich, schändlich genannt wurde", werde nun als erlaubt angesehen, erregte sich Hartl. Sexualaufklärung durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bezeichnete er als Merkmal eines "totalitären Regimes".

Einige Aussagen würde er so nicht wiederholen, räumt Hartl auf Nachfrage ein – besonders jene zu homosexuellen Paaren, Ehe und Familie seien "unterkomplex". Über seine damaligen Aussagen zu berichten sei jedoch "unseriös" und "Framing". Man wolle ihm "sektenhafte Sachen" und "krude Zitate" unterstellen. Sein Vortrag sei elf Jahre alt und inzwischen von seinen Plattformen gelöscht.

Krude Zitate werden ihm ja nicht unterstellt sondern seine kruden Aussagen werden zitiert. Und daraus dass er gelernt hat die radikaleren Positionen nicht öffentlich zu machen ist auch nicht unbedingt Besserung abzuleiten.

Genau. Man muss Menschen erlauben, zu lernen und sich zu ändern. Jemandem pauschal alte Aussagen vorzuhalten, wenn die Person sich vielleicht in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat, ist dumm. Allerdings sieht es danach hier nicht aus. Ich habe natürlich nicht mit dem Herrn gesprochen. Aber so, wie er zitiert wird, klingt es in der Tat danach, als hätte er nur bessere PR gelernt.

[–] D_a_X@feddit.org 4 points 3 weeks ago

Ehe ich es vergesse: Der Herr Hartl hat auch im Juni das Eden-Fest (Programm von 2025) in Augsburg organisiert.
Das war für mich als Atheist durchaus interessant, vor allem, weil es einen interessanten Vortrag von Prof. Dr. Sarah Spiekermann - "10 Regeln für die digitale Welt" gab und ihr Film End of Humanity gezeigt wurde. Der Workshop "Anleitung zum Unfug treiben" von Daniel Pflieger war auch sehr inspirierend.

Was er auf dem Eden-Fest tatsächlich geschafft hat, war, die verschiedenen religiösen Richtungen (Freikirche, Evangelen und Katholiken) in einer Veranstaltung zu vereinen. (unabhängig davon, was er sonst für einen Unfug treibt)
Die Veranstaltung ging über drei Tage und spätestens am dritten Tag tropfte die Spiritualität aus allen Poren. War lustig das aus der Sicht eines Atheisten zu erleben. Es war genügend Zeit für Unterhaltungen zwischen den Vorträgen und es ergaben sich durchaus gewisse Einblicke in die Denkweisen dieser Menschen.