this post was submitted on 13 Sep 2026
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Deutschland

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[–] ladicius@lemmy.world 5 points 3 weeks ago (2 children)

Umzug in eine rentnergeeignete Wohnung, quasi Tausch mit jungen Menschen, die eine Familie gründen (wäre in aller Regel ein Ringtausch, das machen Genossenschaften hier und da so).

Dass das aktuell nicht gemacht wird, heißt nicht, dass das nicht möglich ist. Es haben nur die meisten Menschen unter dem Druck von ungehemmtem Kapitalismus, immer dreisterer Korruption und der individualistischen Vereinsamung vergessen, dass solche Lösungen eigentlich sogar ziemlich einfach sind.

[–] horsesaysweird@feddit.org 2 points 3 weeks ago (1 children)

Können dann nur Wohungseigentümer mit Hauseigentümern tauschen oder wie macht man das, wenn einer von beiden mietet? Wenn beides Eigentümer sind, muss der Wohnungseigentümer dann den Hauseigentümer entschädigen, weil das Haus mehr wert ist als die Wohnung? Was passiert bei noch nicht abbezahlten Immobilien? Alte Leute wohnen unter anderem in viel zu großen Häusern/Wohnungen, weil sie sich bei einem Umzug die neue Miete nicht leisten können und auch kein Geld für einen Kauf haben. Was macht man da?

Ich finde, langfristig sollte Wohneigentum grundsätzlich Genossenschaften, Kommunen oder anderen nicht-profitorientierten Organsiationen gehören, dann wär sowas relativ einfach machbar. Das ist aber ein Projekt, dessen Umsetzung selbst dann mehrere Generationen brauchen würde, wenn sich jetzt alle einig wären, dass wir das jetzt machen, und davon sind wir ungefähr so weit entfernt wie vom Weltfrieden. Außerdem ist das wahrscheinlich verfassungsrechtlich nicht so einfach.

[–] ladicius@lemmy.world 1 points 3 weeks ago

Richtig: Wohnen ist Infrastruktur, und die ist immer Aufgabe der Gemeinschaft, gerne als Genossenschaften, die untereinander kooperieren, sei es beim Wohnungstausch, beim Service, Gartenarbeiten und so, und bei der Finanzierung von Um- und Neubau.

Ich habe nichts gegen langfristige Projekte, im Gegenteil.

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 1 points 3 weeks ago

Soziales Umfeld verlassen mögen die Meisten aber auch nicht. Und ja, eine intakte funktionierende Nachbarschaft ist ein soziales Umfeld.