Ich habe kein Internet auf meinem Handy und mache daher jeden Monat ein Foto des QR-Codes und lade die Rechnung des Monats herunter, auf der zu sehen ist, was ich bezahle, die Laufzeit und die Art des Tickets. Bisher hatte ich noch nie Probleme.
Heute bin ich auf einen Kontrolleur gestoßen, der mir einen Strafzettel wegen „Jobticket nicht prüfbar“ ausgestellt hat. Ich habe dem Kontrolleur immer wieder gesagt, er solle sich die Rechnung ansehen, wo die Gültigkeitsdauer und die Art des Tickets sowie meine Name und Anschrift stehen, aber er wollte nicht.
Um mich beim Verkehrsunternehmen zu beschweren, wollte ich ihnen all das erzählen, Bild des QR-Codes und Kopie der Rechnung schicken. Bekomme ich Ärger, weil ich Fotos von meinem eigenen QR-Code mache?
Und wie machen Rentner, die noch weniger digitalisiert sind als ich oder Menschen, die einfach kein ambulantes Internet wollen?
In dem veröffentlichten Fall wurde das Ticket als PDF dem Kunden zugesandt. Es gab also bei dem Verkehrsunternehmen keine App-Pflicht. In dem Fall von OP, hat OP selbst das Bild erstellt (Screenshot aus der App des Verkehrsunternehmens?) und wahrscheinlich besteht eine App-Pflicht.
Gerade noch einmal zu dem Urteil recherchiert: Der Betroffene bezog sich auf den Punkt 2.4.1 der Beförderungsbedingungen der DB, der besagte, dass ein digitales Ticket auf einem Endgerät oder ausgedruckt vorzuweisen sei. Diese Beförderungsbedingung wurde aber inzwischen dahingehend angepasst, dass das Personal eine Aktualisierung der Ansicht bei digitalen Tickets verlangen darf.
Ob die DB oder ein anderes Verkehrsunternehmen damit vor Gericht durchkäme, erscheint mir weiterhin fraglich, aber zumindest hat man seither auf formeller Seite nachgerüstet.
ich habe die Rechnung als PDF heruntergeladen, um offline nachzuweisen, dass ich ein Ticket habe.
Aber der Kontrolleur wollte gar nichts hören.
Das Ticket ist in deinem Fall der QR-Code. Die Rechnung ersetzt in der Regel ein Ticket nicht.