this post was submitted on 07 Aug 2026
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Meinungen dazu?

Ich zitiere mal Danger Dan: ,,Faschisten hören niemals auf Faschisten zu sein, man diskutiert mit denen nicht hat die Geschichte gezeigt."

Krumbiegels Bemühungen um Dialog in allen Ehren, aber zum diskutieren, austauschen, ,,verstehen" gehören zwei Parteien. Und die mMn hat die andere Seite absolut kein Interesse eine Diskussion zu führen. Diejenigen, die auf der rechten Seite intelligent sind und Durchblick haben sind unehrlich und wollen keinen Diskurs weil er ihren Zielen schadet. Diejenigen die nicht mitdenken werden von ersteren systematisch gegen objektive Arguemente und Diskurs abgeschirmt indem dieser verächtlich gemacht wird: ,,Differenziert" wird dort abwertend verwendet.

Man kann über vieles reden und auf der persönlichen Ebene verstehe ich die Leute ja auch. Aber wenn jemand mit dem Argument ,,2+2 = 5" ins Feld zieht kann die Lösung nicht sein, dass wir uns auf ,,2+2 = 4,5" einigen. Das macht die Bundespolitik mit der Migrationsdebatte seit Jahren und das einizige was hängen bleibt ist ,,die rechten hatten ja recht, sonst wären die doch nicht auf die zugegangen."

Mit reden kommt man bei gefestigt rechtsextremen nicht weiter.

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[–] zaphod@sopuli.xyz 3 points 2 days ago (1 children)

Mit reden kommt man bei gefestigt rechtsextremen nicht weiter.

Ich hoffe die meisten AfD-Wähler sind nicht so sehr gefestigt, sonst haben wir in den nächsten Jahrzehnten noch Probleme.

[–] plyth@feddit.org 2 points 1 day ago (1 children)

Wie gefestigt sind die anderen Wähler? Die AfD wäre kein Problem, wenn wir neue glaubwürdige Parteien hätten. Die anderen Wähler könnten diese kurzfristig etablieren, wenn sie nicht die CumEx Parteien wählen.

[–] Ooops@feddit.org 1 points 23 hours ago (1 children)

Blödsinn. Es ist völlig egal, ob die Politik glaubwürdig und konstruktiv ist. Der Zug ist lange abgefahren, denn dieses Klientel bezieht seine Informationen nicht aus Fakten und der Realität, sondern aus Propagandanarrativen und von rechten Lügnern. Und die Überscheidungen mit den Mainstream-Medien mit hoher Reichweite ist enorm. (Im Zweifelsfall schreibt man halt einfach ganz Rechtsaußen ab und tut dann so, als hätte man nur Agnst gehabt, Klicks zu verpassen...)

Wir hatten doch gerade erst "die schlechteste deutsche Regierung alles Zeiten, die das Land beinah zerstört hat", und wegen der die Wähler panisch schreiend wieder (lies so wie eigentlich immer und immer und immer und immer wieder) Rechts, Rechter, Rechtsradikal gewählt haben.

Würden nicht diese irren Grünen und Linken seit Jahrzehnten schlechte Politik machen und die Gesellschaft spalten, müssten wir jetzt nicht zu unserer Rettung Rechtsextreme wählen, damit das Land wieder normal wird (Na, wer hat das Argument so oder ähnlich noch nicht gehört?)

[–] plyth@feddit.org 1 points 22 hours ago (1 children)

Politische Entscheidungen und die Macht der Bildzeitung sind das eine. Die Grünen waren an der Regierung und haben CumEx geschehen lassen. Wie soll die Gesellschaft ihnen weiter vertrauen? Gut, die Gesellschaft vertraut der CDU mehr. Aber das ist Propaganda. Anders als Die Linke sind die Grünen Teil des Establishments.

Noch schlimmer ist, dass Grüne und Linke aktuell keinen Untersuchungsausschuss einsetzen können, da sie weniger als 25% haben. Die Absenkung auf 20% hätte Bedingung für das Sondervermögen sein können oder aber eine Neuauszählung, um die Stimmen des BSW zu bekommen.

Es ist wie in den USA, die Parteien sind nicht unabhängig. Die AfD ist wahrscheinlich auch schon unterwandert. Durch die Brandmauer bleiben sie aber glaubwürdig, dass sie anders sind und was ändern wollen.

Ich denke, keine der etablierten Parteien kann einen AfD Wähler überzeugen, dass nach der nächsten Wahl alles besser wird. Die Linke könnte, hat aber die gegensätzlichen Werte. Von daher braucht es neue Parteien.

[–] Ooops@feddit.org 3 points 19 hours ago (1 children)

Nein, die Linke kann eben niemanden überzeugen. Denn Rechts hat die nahezu absolute Kontrolle über den Diskurs.

Es wird also niemals über linke Politik geredet, sondern exklusiv über irgendwelchen Identitätsblödsinn und Natohass. Es wird genauso niemals ernsthaft über grüne Politik geredet, sondern über deren geheime Pläne zur Deindustrialisierung und wie inkompetente Kinderbuchautoren dir deine Heizing aus dem Keller reißen, um dich mit überteuertem Blödsinn arm zu machen.

Das ist kein Problem von Parteien und daher auch kein Problem, dass neue Parteien lösen könnten. Es ist schlicht und ergreifend ein Problem der gezielten Volksverdummung und des permanenten Kulturkampfs von Rechts tatkräftig unterstützt von Medien mit guten Kontakten nach Rechts oder Finanzierung durch die oberen 0,x Prozent, die von rechter Politik gegen die Masse profitieren.

Wenn du das Problem nicht verstehst, sind deine Lösungen leider bestenfalls nutzlos, realistischerweise helfen sie den Rechten sogar, weil du Ressourcen an etwas verschwendest, dass den Status Quo nicht beeinflussen wird.

[–] plyth@feddit.org 1 points 17 hours ago (1 children)

Es gibt die Idee, dass es nur eine Partei in den USA gibt und dass die Demokraten absichtlich verlieren.

In Deutschland sind es nur ein paar Parteien mehr. Die SPD Bauchschmerzen sind dabei legendär.

Die linken Parteien könnten freie soziale Medien durch ihre Mitglieder und Unterstützer populär machen und so dem rechten Monopol entkommen. Aber statt zu sagen, dass sie bei Mastodon sind, und mit allen Mitgliedern wechseln, sagen sie nur, dass sie nicht mehr auf X sind.

Die Mitglieder hätten eine Chance etwas zu verändern, aber worauf warten sie?

[–] Ooops@feddit.org 2 points 14 hours ago* (last edited 14 hours ago) (1 children)

Klar könnten sie geschlossen z.B. zu Mastodon wechseln. Nur wozu?

"Wir posten nicht mehr auf A, weil uns da eh nur der rechte Mob übertönt, sondern stattdessen auf B, wo wir gar keine Reichweite mehr haben, außer bei der kleinen Minderheit, die eh nicht Rechts wählt."

Man ändert halt nichts daran, dass in Deutschland mehrheitlich nur Rechts mediale Reichweite hat, in dem man aufhört, die Mehrheit erreichen zu wollen. Ab jetzt reden wir nur noch mit den paar Leuten, die unserer Meinung sind, ist politischer Irrsinn.

Parteien können nicht einfach beschließen, dass die Medienlandschaft jetzt plötzlich nicht mehr kaputt ist. Sie können nur entweder versuchen, trotzdem Menschen zu erreichen, oder aufgeben und einfach nur noch da ihre Nachrichten verbreiten, wo es kaum jemand mitbekommt. Letzteres ist halt 'ne tolle idealistische Idee... aber "wir posten nur noch auf freien Plattformen statt bei den rechten Monopolisten" ist leider brotlose Kunst. Sieht schön aus, bringt aber gar nichts.

[–] plyth@feddit.org 1 points 13 hours ago

Der Wechsel hat schon stattgefunden: https://www.cicero.de/innenpolitik/spd-gruene-linke-verlassen-x-wolfgang-kubicki

Ich stimme dir zu, brotlose Kunst. Warum hat man nicht alle Mitglieder aktiviert und erst das Fediverse aufgebaut?