this post was submitted on 07 Aug 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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founded 2 years ago
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Es gibt die Idee, dass es nur eine Partei in den USA gibt und dass die Demokraten absichtlich verlieren.
In Deutschland sind es nur ein paar Parteien mehr. Die SPD Bauchschmerzen sind dabei legendär.
Die linken Parteien könnten freie soziale Medien durch ihre Mitglieder und Unterstützer populär machen und so dem rechten Monopol entkommen. Aber statt zu sagen, dass sie bei Mastodon sind, und mit allen Mitgliedern wechseln, sagen sie nur, dass sie nicht mehr auf X sind.
Die Mitglieder hätten eine Chance etwas zu verändern, aber worauf warten sie?
Klar könnten sie geschlossen z.B. zu Mastodon wechseln. Nur wozu?
"Wir posten nicht mehr auf A, weil uns da eh nur der rechte Mob übertönt, sondern stattdessen auf B, wo wir gar keine Reichweite mehr haben, außer bei der kleinen Minderheit, die eh nicht Rechts wählt."
Man ändert halt nichts daran, dass in Deutschland mehrheitlich nur Rechts mediale Reichweite hat, in dem man aufhört, die Mehrheit erreichen zu wollen. Ab jetzt reden wir nur noch mit den paar Leuten, die unserer Meinung sind, ist politischer Irrsinn.
Parteien können nicht einfach beschließen, dass die Medienlandschaft jetzt plötzlich nicht mehr kaputt ist. Sie können nur entweder versuchen, trotzdem Menschen zu erreichen, oder aufgeben und einfach nur noch da ihre Nachrichten verbreiten, wo es kaum jemand mitbekommt. Letzteres ist halt 'ne tolle idealistische Idee... aber "wir posten nur noch auf freien Plattformen statt bei den rechten Monopolisten" ist leider brotlose Kunst. Sieht schön aus, bringt aber gar nichts.
Der Wechsel hat schon stattgefunden: https://www.cicero.de/innenpolitik/spd-gruene-linke-verlassen-x-wolfgang-kubicki
Ich stimme dir zu, brotlose Kunst. Warum hat man nicht alle Mitglieder aktiviert und erst das Fediverse aufgebaut?