this post was submitted on 07 Aug 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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Meinungen dazu?

Ich zitiere mal Danger Dan: ,,Faschisten hören niemals auf Faschisten zu sein, man diskutiert mit denen nicht hat die Geschichte gezeigt."

Krumbiegels Bemühungen um Dialog in allen Ehren, aber zum diskutieren, austauschen, ,,verstehen" gehören zwei Parteien. Und die mMn hat die andere Seite absolut kein Interesse eine Diskussion zu führen. Diejenigen, die auf der rechten Seite intelligent sind und Durchblick haben sind unehrlich und wollen keinen Diskurs weil er ihren Zielen schadet. Diejenigen die nicht mitdenken werden von ersteren systematisch gegen objektive Arguemente und Diskurs abgeschirmt indem dieser verächtlich gemacht wird: ,,Differenziert" wird dort abwertend verwendet.

Man kann über vieles reden und auf der persönlichen Ebene verstehe ich die Leute ja auch. Aber wenn jemand mit dem Argument ,,2+2 = 5" ins Feld zieht kann die Lösung nicht sein, dass wir uns auf ,,2+2 = 4,5" einigen. Das macht die Bundespolitik mit der Migrationsdebatte seit Jahren und das einizige was hängen bleibt ist ,,die rechten hatten ja recht, sonst wären die doch nicht auf die zugegangen."

Mit reden kommt man bei gefestigt rechtsextremen nicht weiter.

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[–] plyth@feddit.org 1 points 17 hours ago (1 children)

Es gibt die Idee, dass es nur eine Partei in den USA gibt und dass die Demokraten absichtlich verlieren.

In Deutschland sind es nur ein paar Parteien mehr. Die SPD Bauchschmerzen sind dabei legendär.

Die linken Parteien könnten freie soziale Medien durch ihre Mitglieder und Unterstützer populär machen und so dem rechten Monopol entkommen. Aber statt zu sagen, dass sie bei Mastodon sind, und mit allen Mitgliedern wechseln, sagen sie nur, dass sie nicht mehr auf X sind.

Die Mitglieder hätten eine Chance etwas zu verändern, aber worauf warten sie?

[–] Ooops@feddit.org 2 points 14 hours ago* (last edited 14 hours ago) (1 children)

Klar könnten sie geschlossen z.B. zu Mastodon wechseln. Nur wozu?

"Wir posten nicht mehr auf A, weil uns da eh nur der rechte Mob übertönt, sondern stattdessen auf B, wo wir gar keine Reichweite mehr haben, außer bei der kleinen Minderheit, die eh nicht Rechts wählt."

Man ändert halt nichts daran, dass in Deutschland mehrheitlich nur Rechts mediale Reichweite hat, in dem man aufhört, die Mehrheit erreichen zu wollen. Ab jetzt reden wir nur noch mit den paar Leuten, die unserer Meinung sind, ist politischer Irrsinn.

Parteien können nicht einfach beschließen, dass die Medienlandschaft jetzt plötzlich nicht mehr kaputt ist. Sie können nur entweder versuchen, trotzdem Menschen zu erreichen, oder aufgeben und einfach nur noch da ihre Nachrichten verbreiten, wo es kaum jemand mitbekommt. Letzteres ist halt 'ne tolle idealistische Idee... aber "wir posten nur noch auf freien Plattformen statt bei den rechten Monopolisten" ist leider brotlose Kunst. Sieht schön aus, bringt aber gar nichts.

[–] plyth@feddit.org 1 points 13 hours ago

Der Wechsel hat schon stattgefunden: https://www.cicero.de/innenpolitik/spd-gruene-linke-verlassen-x-wolfgang-kubicki

Ich stimme dir zu, brotlose Kunst. Warum hat man nicht alle Mitglieder aktiviert und erst das Fediverse aufgebaut?