this post was submitted on 29 Jun 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Ich glaube, so einen Artikel bringt die Tagesschau einmal im Jahr und ich finde es ein super Beispiel dafür, dass individuelle Verantwortung, wenn auch von Großkonzernen beworben, um nicht reguliert zu werden, trotzdem wichtig ist und was bringt. Wenn wieder jemand sagt, dass es ja nichts bringt, wenn eine Person sich jetzt anders ernährt, zeige ich gerne auf den jährlichen Rückgang der Schweineindustrie, der sich trotz pushback der Industrie und Politik aus solchen einzelnen Personen ergibt.
Klar wäre Regulation gut aber ohne Individuen sieht auch niemand dass das der Willen des Volkes ist.
Das Interessante ist, dass das auch ohne eine Mehrheit geht: Wenn eine gewisse Menge der Bevölkerung bestimmte Nahrungsmittel verweigert oder nicht verträgt, dann sind die auf verlorenem Posten. Du kannst halt in keiner Gruppe, in der Muslime sein können, irgendwas mit Schwein servieren. Ab einer gewissen Menge Vegetarier unter deinen Gästen kannst du halt nicht mehr den Schweinebraten als Hauptgericht servieren als Gastgeber. Wenn Menschen Gummibärchen radikal ablehnen, dann gibt es halt andere Snacks.
Ich seh das schon bei unserem Außendienst - bei Produkten mit Schweinefleisch wird direkt abgewinkt, weil sie die nicht in Schulen verkaufen können. Da gibt es schon eine kritische Menge an Veganern, Vegetariern und Muslimen, damit der Kiosk oder die Mensa entsprechende Produkte nicht ins Sortiment aufnimmt. Und das beeinflusst auch schon die Produktauswahl, weil ohne solche Zielgruppen das Produkt selbst weniger Marktchancen hat.